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	<title>Kommentare für projekt (B)LOG</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 15:27:06 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Projekt oder Gedanken über ein unpassendes Etikett von Klaus-L. Schiff-Stilbauer</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/30/projekt-oder-gedanken-uber-ein-unpassendes-etikett/#comment-920</link>
		<dc:creator>Klaus-L. Schiff-Stilbauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:27:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2558#comment-920</guid>
		<description>Hallo Eberhard,
dieses Problem gibt es in vielen Unternehmen und Organisation, nicht nur in der IT und im agilen PM!
Ich habe das bei Kunden auch immer wieder erlebt, alles war ein Projekt und man war sehr stolz darauf: Ich nenne das nach einem Artikel in dern &quot;Salzburger Nachrichten&quot; aus dem Jahre 2004 &quot;Projektitis&quot;. Und wenn dann auch keine Proiriserung stattfindet, ist das Chaos perfekt und der Mißerfolg vorprogrammiert. Umgekehrt habe ich aber auch erlebt, daß Unternehmen nur einen Teil der Projekte als Projekte behandeln, mit der Folge, daß die - teilweise sehr wichtigen - internen Projekte gar keine oder schlechte Ergebnisse zeigen oder extrem verzögert fertig werden und als Folge die externen Kundenprojekt gefährden.
Daher sollte jedes Unternehmen erarbeiten und festlegen, was es unter einem Projekt versteht und was nicht. Das kann von Unternehmen zu Unternehmen, ja von Abteilung zu Abteilung durchaus etwas unterschiedlich sein!
Wenn ich als Berater unterwegs war, habe ich das immer mit als Erstes hinterfragt und wenn nötig eingeführt. Dann wurde das (Projekt-)Leben plötzlich viel einfacher.
Und in meinen Anfänger-PM-Trainings ist da auch immer ein Thema!
Für mich ist es verblüffend und auch ärgerlich, daß immer noch Unternehmen und Organisationen das nicht begreifen können oder wollen.

Gruß Klaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eberhard,<br />
dieses Problem gibt es in vielen Unternehmen und Organisation, nicht nur in der IT und im agilen PM!<br />
Ich habe das bei Kunden auch immer wieder erlebt, alles war ein Projekt und man war sehr stolz darauf: Ich nenne das nach einem Artikel in dern &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221; aus dem Jahre 2004 &#8220;Projektitis&#8221;. Und wenn dann auch keine Proiriserung stattfindet, ist das Chaos perfekt und der Mißerfolg vorprogrammiert. Umgekehrt habe ich aber auch erlebt, daß Unternehmen nur einen Teil der Projekte als Projekte behandeln, mit der Folge, daß die &#8211; teilweise sehr wichtigen &#8211; internen Projekte gar keine oder schlechte Ergebnisse zeigen oder extrem verzögert fertig werden und als Folge die externen Kundenprojekt gefährden.<br />
Daher sollte jedes Unternehmen erarbeiten und festlegen, was es unter einem Projekt versteht und was nicht. Das kann von Unternehmen zu Unternehmen, ja von Abteilung zu Abteilung durchaus etwas unterschiedlich sein!<br />
Wenn ich als Berater unterwegs war, habe ich das immer mit als Erstes hinterfragt und wenn nötig eingeführt. Dann wurde das (Projekt-)Leben plötzlich viel einfacher.<br />
Und in meinen Anfänger-PM-Trainings ist da auch immer ein Thema!<br />
Für mich ist es verblüffend und auch ärgerlich, daß immer noch Unternehmen und Organisationen das nicht begreifen können oder wollen.</p>
<p>Gruß Klaus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-917</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 04:48:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-917</guid>
		<description>Gebhard ... die zwei Begriffe sind inhaltlich gut, die Differenzierung ist sehr hilfreich. Zu den weiteren Fragen muss ich noch ein wenig nachdenken ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gebhard &#8230; die zwei Begriffe sind inhaltlich gut, die Differenzierung ist sehr hilfreich. Zu den weiteren Fragen muss ich noch ein wenig nachdenken &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Gebhard Borck</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-913</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:40:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-913</guid>
		<description>@ Eberhard
&lt;blockquote cite=&quot;Das Potential der “kollektiven Inteligenz” der “kollaborativen Wissensarbeit” wird m.E. überbewertet. In manchen Fällen sehe ich da nur ein kollektives Wiederkauen, das der Qualität und Tiefe des Wissens nicht wirklich förderlich ist (da bin ich eher bei Dir Gebhard). Ich sehe aber auch Anwendungen und Möglichkeiten bei denen eine geschickte Parallelisierung und Verteilung von Aufgaben Ergebnisse ermöglicht, die auf klassischem Wege nicht erreicht werden könnten (da bin ich eher bei Dir Marcus).&quot;&gt; &lt;cite&gt;
Vielen Dank für diesen Kommentar! Er hat mir eine für meine Arbeit wichtige Abgrenzung aufgezeigt: &quot;kollektive Intelligenz&quot; zu &quot;kollaborativer Wissensarbeit&quot;!

Ich finde beides wichtig und eine Ressource bisher nur gering genutzter menschlicher Leistungspotentiale.

&lt;b&gt;Kollektive Intelligenz&lt;/b&gt; (noch ein recht ungelenker Ausdruck) stelle ich in die Ecke der Entscheidungsfindung. 
Es geht hier um Dinge wie Entscheidungsmärkte etc.. Also Fragen, die Wahrscheinlichkeiten abschätzen, mit denen ein zukünftiges Ereignis eintrifft. Bspw.: &quot;Wer gewinnt den Oscar für die beste männliche Hauptrolle 2012?&quot;. 
Bereits heute sind wir gut darin, diese Ereignisse mit kollektiver Intelligenz vorher zu sagen - besser als alle Expertenprognosen. 
Worin wir nach wie vor sehr schlecht sind, ist eine Abschätzung der Konsequenzen dieser Entscheidung. Etwa: &quot;Wird der Marktwert des Gewinners steigen und/ oder wird er durch den Gewinn mehr Engagements erhalten oder eben nicht?&quot;
Im Zeitalter der börsendominierten Wahrsagerei ein wichtiges und viel zu wenig entwickeltes/ in der Breite bekanntes Thema/ Problem der Entscheidungsmärkte.

&lt;b&gt;kollaborative Wissensarbeit&lt;/b&gt; (ein fast noch staksigerer Ausdruck oder ;)?) verorte ich nach Morovien. Dorthin, wo Tom deMarco 18 verschiedene Teams an denselben 6 Aufgaben arbeiten lässt. 
Der Mehrwert entsteht hier nicht durch Effizienz, er entsteht durch Redundanz! Ein höchst natürliches Erfolgsprinzip, wie Taleb im Appendix zum Schwarzen Schwan ausführlich beschreibt.
Leider ist dieses Arbeiten heute vor allem dort als sinnhaft und erfolgreich anerkannt, wo übergreifende Probleme (etwa Pandemien) oder naturgesetzliche Fragestellungen (etwa in der von Dir genannten Physik) zu klären sind - sprich in der Forschung. 
Auf die Menschheit, unser soziales und umweltverträgliches Zusammenleben auch im Rahmen unserer Ressoucennutzung, Produktion und ganz allgemein unseres Wirtschaftens bezogen, gibt es auch an der Stelle noch viel zu entdecken.

Ich danke Dir dafür, dass Du diese Differenzierung bei mir ausgelöst hast und verwehre mich zugleich dagegen, dass Marcus und ich an dieser Stelle irgendwie auseinander gehen.
Für mich ist beides wertvoll. Ich sehe es ganz klar als &quot;sowohl als auch&quot; ;). 
Nach wie vor beschäftigt mich die Frage:
Wie bekommen wir das in einen existentiell wirtschaftlich sinnhaften Kontext?
Wenn diese 18 Teams auf 18 verschiedene Arten (Organisationsaufbau, Arbeitsstrukturierung, Aufgabenverteilung) kooperativ transparent zum Wettbewerb um die &lt;em&gt;beste&lt;/em&gt; Lösung antreten. Wie stellen wir sicher, dass diejenigen, die nicht auf die &lt;em&gt;beste&lt;/em&gt; Lösung kommen, nicht daran verarmen und verhungern?

Wir kommen einem möglichen Kern der Diskussion näher oder?
Gruß
Gebhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Eberhard</p>
<blockquote cite="Das Potential der “kollektiven Inteligenz” der “kollaborativen Wissensarbeit” wird m.E. überbewertet. In manchen Fällen sehe ich da nur ein kollektives Wiederkauen, das der Qualität und Tiefe des Wissens nicht wirklich förderlich ist (da bin ich eher bei Dir Gebhard). Ich sehe aber auch Anwendungen und Möglichkeiten bei denen eine geschickte Parallelisierung und Verteilung von Aufgaben Ergebnisse ermöglicht, die auf klassischem Wege nicht erreicht werden könnten (da bin ich eher bei Dir Marcus)."><p> <cite><br />
Vielen Dank für diesen Kommentar! Er hat mir eine für meine Arbeit wichtige Abgrenzung aufgezeigt: &#8220;kollektive Intelligenz&#8221; zu &#8220;kollaborativer Wissensarbeit&#8221;!</p>
<p>Ich finde beides wichtig und eine Ressource bisher nur gering genutzter menschlicher Leistungspotentiale.</p>
<p><b>Kollektive Intelligenz</b> (noch ein recht ungelenker Ausdruck) stelle ich in die Ecke der Entscheidungsfindung.<br />
Es geht hier um Dinge wie Entscheidungsmärkte etc.. Also Fragen, die Wahrscheinlichkeiten abschätzen, mit denen ein zukünftiges Ereignis eintrifft. Bspw.: &#8220;Wer gewinnt den Oscar für die beste männliche Hauptrolle 2012?&#8221;.<br />
Bereits heute sind wir gut darin, diese Ereignisse mit kollektiver Intelligenz vorher zu sagen &#8211; besser als alle Expertenprognosen.<br />
Worin wir nach wie vor sehr schlecht sind, ist eine Abschätzung der Konsequenzen dieser Entscheidung. Etwa: &#8220;Wird der Marktwert des Gewinners steigen und/ oder wird er durch den Gewinn mehr Engagements erhalten oder eben nicht?&#8221;<br />
Im Zeitalter der börsendominierten Wahrsagerei ein wichtiges und viel zu wenig entwickeltes/ in der Breite bekanntes Thema/ Problem der Entscheidungsmärkte.</p>
<p><b>kollaborative Wissensarbeit</b> (ein fast noch staksigerer Ausdruck oder <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ?) verorte ich nach Morovien. Dorthin, wo Tom deMarco 18 verschiedene Teams an denselben 6 Aufgaben arbeiten lässt.<br />
Der Mehrwert entsteht hier nicht durch Effizienz, er entsteht durch Redundanz! Ein höchst natürliches Erfolgsprinzip, wie Taleb im Appendix zum Schwarzen Schwan ausführlich beschreibt.<br />
Leider ist dieses Arbeiten heute vor allem dort als sinnhaft und erfolgreich anerkannt, wo übergreifende Probleme (etwa Pandemien) oder naturgesetzliche Fragestellungen (etwa in der von Dir genannten Physik) zu klären sind &#8211; sprich in der Forschung.<br />
Auf die Menschheit, unser soziales und umweltverträgliches Zusammenleben auch im Rahmen unserer Ressoucennutzung, Produktion und ganz allgemein unseres Wirtschaftens bezogen, gibt es auch an der Stelle noch viel zu entdecken.</p>
<p>Ich danke Dir dafür, dass Du diese Differenzierung bei mir ausgelöst hast und verwehre mich zugleich dagegen, dass Marcus und ich an dieser Stelle irgendwie auseinander gehen.<br />
Für mich ist beides wertvoll. Ich sehe es ganz klar als &#8220;sowohl als auch&#8221; <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
Nach wie vor beschäftigt mich die Frage:<br />
Wie bekommen wir das in einen existentiell wirtschaftlich sinnhaften Kontext?<br />
Wenn diese 18 Teams auf 18 verschiedene Arten (Organisationsaufbau, Arbeitsstrukturierung, Aufgabenverteilung) kooperativ transparent zum Wettbewerb um die <em>beste</em> Lösung antreten. Wie stellen wir sicher, dass diejenigen, die nicht auf die <em>beste</em> Lösung kommen, nicht daran verarmen und verhungern?</p>
<p>Wir kommen einem möglichen Kern der Diskussion näher oder?<br />
Gruß<br />
Gebhard</cite></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu (k)ein Projekt- sondern ein Scrum-Cartoon von IT Freelancer</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/23/kein-projekt-sondern-ein-scrum-cartoon/#comment-912</link>
		<dc:creator>IT Freelancer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:47:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2518#comment-912</guid>
		<description>Leider wirklich mehr als ein Körnchen Wahrheit. Passt gut zur Definition von TEAM: Toll Ein Anderer Macht´s :)

- Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider wirklich mehr als ein Körnchen Wahrheit. Passt gut zur Definition von TEAM: Toll Ein Anderer Macht´s <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>- Andreas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-911</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 07:28:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-911</guid>
		<description>und noch eine kleine Anmerkung von mir ;-)

@Gebhard @Marcus ... Wissensarbeit, Wissensanwendungsarbeit, Crowdsourcing, Einzel- vs. Schwarmintelligenz - das hängt alles zusammen, die letzteren werden bedingt auch durch die technischen Möglichkeiten der letzten Jahre besonders betont. Dabei wird leider übersehen dass nicht jede Aufgabe, nicht jede Fragestellung sich für eine kollektive Bearbeitung eignet. Ich sehe das ähnlich wie in der Informatik - nicht jede Aufgabe lässt sich parallelisieren. Das Potential der &quot;kollektiven Inteligenz&quot; der &quot;kollaborativen Wissensarbeit&quot; wird m.E. überbewertet. In manchen Fällen sehe ich da nur ein kollektives Wiederkauen, das der Qualität und Tiefe des Wissens nicht wirklich förderlich ist (da bin ich eher bei Dir Gebhard). Ich sehe aber auch Anwendungen und Möglichkeiten bei denen eine geschickte Parallelisierung und Verteilung von Aufgaben Ergebnisse ermöglicht, die auf klassischem Wege nicht erreicht werden könnten (da bin ich eher bei Dir Marcus). 

Ich sitze da ein wenig zwischen den Stühlen, während meiner alten wissenschaftlichen Tätigkeit (Physik) habe ich Probleme kennen gelernt, die erst 20 Jahre später mit Hilfe kollaborativer Werkzeuge angegangen und inzwischen gelöst wurden. Hier zeigt sich vielleicht auch der Knackpunkt, der bei der kollaborativen Wissens-Arbeit gerne übersehen wird. Die Kollaboration bedarf einer guten Vorbereitung und manchmal einer Idee, die von wenigen vorab erarbeitet wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und noch eine kleine Anmerkung von mir <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Gebhard @Marcus &#8230; Wissensarbeit, Wissensanwendungsarbeit, Crowdsourcing, Einzel- vs. Schwarmintelligenz &#8211; das hängt alles zusammen, die letzteren werden bedingt auch durch die technischen Möglichkeiten der letzten Jahre besonders betont. Dabei wird leider übersehen dass nicht jede Aufgabe, nicht jede Fragestellung sich für eine kollektive Bearbeitung eignet. Ich sehe das ähnlich wie in der Informatik &#8211; nicht jede Aufgabe lässt sich parallelisieren. Das Potential der &#8220;kollektiven Inteligenz&#8221; der &#8220;kollaborativen Wissensarbeit&#8221; wird m.E. überbewertet. In manchen Fällen sehe ich da nur ein kollektives Wiederkauen, das der Qualität und Tiefe des Wissens nicht wirklich förderlich ist (da bin ich eher bei Dir Gebhard). Ich sehe aber auch Anwendungen und Möglichkeiten bei denen eine geschickte Parallelisierung und Verteilung von Aufgaben Ergebnisse ermöglicht, die auf klassischem Wege nicht erreicht werden könnten (da bin ich eher bei Dir Marcus). </p>
<p>Ich sitze da ein wenig zwischen den Stühlen, während meiner alten wissenschaftlichen Tätigkeit (Physik) habe ich Probleme kennen gelernt, die erst 20 Jahre später mit Hilfe kollaborativer Werkzeuge angegangen und inzwischen gelöst wurden. Hier zeigt sich vielleicht auch der Knackpunkt, der bei der kollaborativen Wissens-Arbeit gerne übersehen wird. Die Kollaboration bedarf einer guten Vorbereitung und manchmal einer Idee, die von wenigen vorab erarbeitet wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-910</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 05:17:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-910</guid>
		<description>@all ... ich hätte da einen interessanten Link zu einem Artikel eines Kollegen, er ergänzt das Thema in eine spannend-bedenkliche Richtung. Es geht über Geschlossenheit oder Offenheit künftiger Bücher

http://achnichts.cwoehrl.de/?p=3899</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@all &#8230; ich hätte da einen interessanten Link zu einem Artikel eines Kollegen, er ergänzt das Thema in eine spannend-bedenkliche Richtung. Es geht über Geschlossenheit oder Offenheit künftiger Bücher</p>
<p><a href="http://achnichts.cwoehrl.de/?p=3899" rel="nofollow">http://achnichts.cwoehrl.de/?p=3899</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-909</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:15:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-909</guid>
		<description>@all ... danke für Eure Beiträge

@Marcus @Oliver ... die Gedanken bzgl. der Anwendung bzw. der Konzerte finde ich sehr hilfreich.

@Gebhard ... zum ersten Punkt muss ich Dir ein wenig widersprechen. Ich achte bewusst auf Trennung meiner Wissensarbeit von der bezahlten Arbeit. Ich kann das relativ gut tun, da ich ehrenamtlich Forschungsarbeiten an Hochschulen betreue und auch explizit eigene Forschung betreibe. Die Zeit, die ich hierfür aufwende fehlt mir (manchmal leider) effektiv beim Geld verdienen.

Deinen Einwand an Marcus bzgl. die Natur der Wissensarbeit (Lesen, Durcharbeiten, Durchdenken usw.) finde ich gut.

Nur zur Sicherheit ... ich akzeptiere den kapitalistischen Mechanismus keineswegs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@all &#8230; danke für Eure Beiträge</p>
<p>@Marcus @Oliver &#8230; die Gedanken bzgl. der Anwendung bzw. der Konzerte finde ich sehr hilfreich.</p>
<p>@Gebhard &#8230; zum ersten Punkt muss ich Dir ein wenig widersprechen. Ich achte bewusst auf Trennung meiner Wissensarbeit von der bezahlten Arbeit. Ich kann das relativ gut tun, da ich ehrenamtlich Forschungsarbeiten an Hochschulen betreue und auch explizit eigene Forschung betreibe. Die Zeit, die ich hierfür aufwende fehlt mir (manchmal leider) effektiv beim Geld verdienen.</p>
<p>Deinen Einwand an Marcus bzgl. die Natur der Wissensarbeit (Lesen, Durcharbeiten, Durchdenken usw.) finde ich gut.</p>
<p>Nur zur Sicherheit &#8230; ich akzeptiere den kapitalistischen Mechanismus keineswegs.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu alles offen?! von Gebhard Borck</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/#comment-908</link>
		<dc:creator>Gebhard Borck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:26:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=2513#comment-908</guid>
		<description>Hallo zusammen,

@Eberhard:
Ich glaube wir machen uns was vor!
In Falle der Freiberufler und Selbständigen bezahlen die individuell sinngetriebene Wissensarbeit die Kunden. Im Fall von open source Software nicht selten ein Softwarehersteller, er nicht wirklich weiß, welchen Code sein Entwickler gerade bearbeitet - den der Firma oder den des open source Projektes.

Somit komme ich zum Schluss: Natürlich werden Wissensarbeiter heute schon bezahlt. Der Bezahlenden weiß nur selten, wofür er sein Geld &lt;em&gt;wirklich&lt;/em&gt; ausgibt.

@Marcus:
&lt;blockquote&gt;die Frage wer den Wissensarbeiter bezahlt in offenen und kollaborativen Modellen ist tatsächlich eine sehr spannende. Meiner Meinung nach ist mit dem Erzeugen von Wissen nicht mehr viel zu verdienen, weil das zunehmend kollektiv passiert. Das Modell wenige schreiben und viele zahlen für’s Lesen wird an Bedeutung verlieren. Jedenfalls wird es neben diesem klassischen Modell andere geben. Natürlich wird es nach wie vor Autoren und Experten geben, die Bücher schreiben die Menschen kaufen wollen, aber es wird eben auch andere Wege zur Erzeugung von Wissen geben./&lt;blockquote&gt;
Ich finde mit dieser Ansicht zielst Du voll am Thema vorbei, bringst aber einen ganz anderen wichtigen Punkt in die Diskussion ein!
Du zielst vorbei, weil die Wissensarbeit mehr ist, als neues Wissen zu erzeugen. Zu einem großen Maße geht es darum bestehendes Wissen zu recherchieren, zu durchdenken, Konsequenzen daraus abzuleiten und dieses Wissen überhaupt erst einmal &lt;em&gt;verarbeitbar&lt;/em&gt; zu machen. Und hier ist es so, dass es nach wie vor wenige gibt, die sich dem hingeben und viele, die von der &lt;em&gt;Wissensarbeit&lt;/em&gt; dieser wenigen profitieren. Geht es hierbei um ein technisches Produkt oder auch um eine Software ist es gar nicht so schwer, sich vor Missbrauch zu schützen. Geht es allerdings um Denken und die Ergebnisse von Denkprozessen ist das praktisch unmöglich, wird aber von den Wissensanwenungsarbeitern auch gern (siehe Dich selbst) in seinem Wert herab gesetzt. 
In der Konsequenz bedeutet das dann noch zunehmend: Wer vermarkten kann ist König, auch wenn inhaltlich eher ein Dünnbrettborer ist. 
Damit wären wir beim kapitalistischen Mechanismus, den Eberhard auch beschreibt, den ich allerdings weder als Naturgesetzt akzeptieren, noch gutheißen möchte.

Den neuen Punkt, den Du aufwirfst ist: SCHROTT. Weil inzwischen jeder an zig Stellen Wissen automatisiert redundant produzieren kann und kaum einer darüber nachdenkt, ob sein Wissen auch einen Zusatzwert hat oder nur der inflationären Weiterverbreitung von Dummheit Vorschub leistet - kann man Twitter, Facebook und andere &lt;em&gt;walls&lt;/em&gt; kaum noch ertragen.
Ich erinnere mich noch an eine Zeit vor weniger als 1,5 Jahrzehnten, alls Newsfeeds noch ein Geheimtipp war und das dort kommunizierte und diskutierte Wissen mehrheitlich wertvoll.

Bin gespannt, ob wir noch mehr Beiträge zur Diskussion bekommen?

Gruß
Gebhard
PS: Ich finde es zeugt von tolerierter Ignoranz, Armut und Ausbeutung, wenn man davon ausgeht, dass anwendbares Wissen ohne Energie, Aufwand und Arbeit einfach so versteht, weil die Welt jetzt halt so ist.
Es einfach hinzunehmen mag pragmatisch sein ist allerdings sicherlich auch eine der Ursachen dafür, dass die Welt ist, wie sie ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>@Eberhard:<br />
Ich glaube wir machen uns was vor!<br />
In Falle der Freiberufler und Selbständigen bezahlen die individuell sinngetriebene Wissensarbeit die Kunden. Im Fall von open source Software nicht selten ein Softwarehersteller, er nicht wirklich weiß, welchen Code sein Entwickler gerade bearbeitet &#8211; den der Firma oder den des open source Projektes.</p>
<p>Somit komme ich zum Schluss: Natürlich werden Wissensarbeiter heute schon bezahlt. Der Bezahlenden weiß nur selten, wofür er sein Geld <em>wirklich</em> ausgibt.</p>
<p>@Marcus:</p>
<blockquote><p>die Frage wer den Wissensarbeiter bezahlt in offenen und kollaborativen Modellen ist tatsächlich eine sehr spannende. Meiner Meinung nach ist mit dem Erzeugen von Wissen nicht mehr viel zu verdienen, weil das zunehmend kollektiv passiert. Das Modell wenige schreiben und viele zahlen für’s Lesen wird an Bedeutung verlieren. Jedenfalls wird es neben diesem klassischen Modell andere geben. Natürlich wird es nach wie vor Autoren und Experten geben, die Bücher schreiben die Menschen kaufen wollen, aber es wird eben auch andere Wege zur Erzeugung von Wissen geben./<br />
<blockquote>
Ich finde mit dieser Ansicht zielst Du voll am Thema vorbei, bringst aber einen ganz anderen wichtigen Punkt in die Diskussion ein!<br />
Du zielst vorbei, weil die Wissensarbeit mehr ist, als neues Wissen zu erzeugen. Zu einem großen Maße geht es darum bestehendes Wissen zu recherchieren, zu durchdenken, Konsequenzen daraus abzuleiten und dieses Wissen überhaupt erst einmal <em>verarbeitbar</em> zu machen. Und hier ist es so, dass es nach wie vor wenige gibt, die sich dem hingeben und viele, die von der <em>Wissensarbeit</em> dieser wenigen profitieren. Geht es hierbei um ein technisches Produkt oder auch um eine Software ist es gar nicht so schwer, sich vor Missbrauch zu schützen. Geht es allerdings um Denken und die Ergebnisse von Denkprozessen ist das praktisch unmöglich, wird aber von den Wissensanwenungsarbeitern auch gern (siehe Dich selbst) in seinem Wert herab gesetzt.<br />
In der Konsequenz bedeutet das dann noch zunehmend: Wer vermarkten kann ist König, auch wenn inhaltlich eher ein Dünnbrettborer ist.<br />
Damit wären wir beim kapitalistischen Mechanismus, den Eberhard auch beschreibt, den ich allerdings weder als Naturgesetzt akzeptieren, noch gutheißen möchte.</p>
<p>Den neuen Punkt, den Du aufwirfst ist: SCHROTT. Weil inzwischen jeder an zig Stellen Wissen automatisiert redundant produzieren kann und kaum einer darüber nachdenkt, ob sein Wissen auch einen Zusatzwert hat oder nur der inflationären Weiterverbreitung von Dummheit Vorschub leistet &#8211; kann man Twitter, Facebook und andere <em>walls</em> kaum noch ertragen.<br />
Ich erinnere mich noch an eine Zeit vor weniger als 1,5 Jahrzehnten, alls Newsfeeds noch ein Geheimtipp war und das dort kommunizierte und diskutierte Wissen mehrheitlich wertvoll.</p>
<p>Bin gespannt, ob wir noch mehr Beiträge zur Diskussion bekommen?</p>
<p>Gruß<br />
Gebhard<br />
PS: Ich finde es zeugt von tolerierter Ignoranz, Armut und Ausbeutung, wenn man davon ausgeht, dass anwendbares Wissen ohne Energie, Aufwand und Arbeit einfach so versteht, weil die Welt jetzt halt so ist.<br />
Es einfach hinzunehmen mag pragmatisch sein ist allerdings sicherlich auch eine der Ursachen dafür, dass die Welt ist, wie sie ist.</p></blockquote>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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