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	<title>projekt (B)LOG</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
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		<title>Projekt-Cartoon: Alles ist ein Projekt!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 04:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionen]]></category>

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		<description><![CDATA[In gewisser Weise die Fortsetzung der Etikettenschwindeleien aus der letzten Woche. Das Etikett Projekt wird m.E. zu oft verwendet &#8211; hier gibts noch mehr zu lesen: Projekt oder Gedanken über ein unpassendes Etikett.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_016_essensplan.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_016_essensplan-300x270.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_016_essensplan" width="300" height="270" class="alignleft size-medium wp-image-2565" /></a>In gewisser Weise die Fortsetzung der Etikettenschwindeleien aus der letzten Woche. Das Etikett Projekt wird m.E. zu oft verwendet &#8211; hier gibts noch mehr zu lesen: <a href="http://www.pentaeder.de/?p=2558">Projekt oder Gedanken über ein unpassendes Etikett</a>.</p>
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		<title>Projekt oder Gedanken über ein unpassendes Etikett</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 03:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[führung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Etikettenschwindeleien im Projektgeschäft hatte ich schon letzte Woche geschrieben, sie sind auch Thema des heutigen Cartoons. Darüber hinaus möchte ich den Gedanken von Jens Hofmann aufgreifen, der die Fragestellung ob der Projektbegriff in einer agilen Welt überhaupt sinnvoll ist diskutiert hat. Ich stimme ihm zu, dass sich der Projektbegriff nicht überholt hat, ich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/26/hort-mit-dem-etikettenschwindel-auf/" target="_blank">Etikettenschwindeleien</a> im Projektgeschäft hatte ich schon letzte Woche geschrieben, sie sind auch Thema des heutigen <a href="http://www.pentaeder.de/?p=2556" target="_blank">Cartoons</a>. Darüber hinaus möchte ich den Gedanken von Jens Hofmann aufgreifen, der die <a href="http://www.23actions.com/2011/12/projekte-sind-schadlich-fur-die-gesundheit-ihres-unternehmens" target="_blank">Fragestellung ob der Projektbegriff in einer agilen Welt überhaupt sinnvoll ist</a> diskutiert hat. Ich stimme ihm zu, dass sich der Projektbegriff nicht überholt hat, ich kann aber auch die radikale Gegenposition, dass der Projektbegriff überflüssig sei ein Stück weit nachempfinden. Warum? Der Projektbegriff wird m.E. bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus überstrapaziert. Projekte wohin man schaut, Projektleiter, Teilprojektleiter, Projektmanager, Projektmanagement-Büros, PM-Systeme und vieles mehr geistern durch die Organisationen und Firmen und versuchen Probleme zu lösen, die es ohne die Pseudoprojekte nicht gäbe. Ist das übertrieben? Ich möchte das Problem gewissermaßen aus der Froschperspektive der ursprünglichen Definition eines Projektes angehen und stelle die Frage: &#8220;Was ist ein Projekt?&#8221; Ein Projekt hat folgende Merkmale:</p>
<ol>
<li>ein in Worten beschreibbares Ziel oder Arbeitsergebnis,<br />das in dieser Form noch nicht existiert,</li>
<li>einen Termin an dem mit den Arbeiten begonnen wird,</li>
<li>einen Termin an dem das Arbeitsergebnis vorliegen soll,</li>
<li>mindestens zwei Personen, die zum Arbeitsergebnis beitragen,</li>
<li>sowie mindestens eine weitere Person,<br />an die das Arbeitsergebnis geliefert wird.</li>
</ol>
<p>Diese Minimaldefinition ist gewissermaßen eine Konkretisierung der in der EN ISO 9000:2005 enthaltenen Definition:</p>
<blockquote><p>Ein Projekt ist ein einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt.</p></blockquote>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/mindmap.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/mindmap-150x77.png" alt="" title="Mindmap Projektdefinition" width="150" height="77" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1926" /></a> Die nebenstehende Mindmap fasst die Merkmale zusammen und bezieht den Aspekt der temporären Organisation mit ein. Mit dieser Definition wird deutlich, dass der Begriff weiterhin sinnvoll ist. In einer Diskussion auf g+ wurde kürzlich ein eindrückliches Beispiel genannt. Eine Stadt hat Jubiläum, an einem Termin X soll ein Fest mit verschiedenen Veranstaltungen im Stadtgebiet verteilt stattfinden. In der Vorbereitung sind Vertreter der Stadt, von Vereinen, und Bürger beteiligt. Die Aufgabenpalette reicht von der Beschaffung von mobilen Toiletten, über Vertragsgestaltung mit Künstlern, Absperrung von Parkplätzen, Ticketverkauf bis hin zur Anlieferung von Strohballen für ein historisches Bogenturnier. Es werden Landwirte, Juristen, Kaufleute in der Vorbereitung benötigt … und zu guter Letzt begrenzt der Gemeinderat das Budget. Für dieses Vorhaben fällt mir kein besserer Begriff als &#8220;Projekt&#8221; ein. Zudem liegt auf der Hand, dass eine temporäre Organisation benötigt wird, die neben der normalen Organisation einer Stadtverwaltung arbeitet. Das normale Arbeitsaufkommen einer Stadtverwaltung ist im Jubiläumsjahr schließlich genauso hoch wie in allen anderen Jahren.<br />
Wenn alle &#8220;Projekte&#8221; diesen Kriterien genügen würde wäre die Welt übersichtlicher. Ich erlebe es allerdings immer wieder, dass alles was irgendwie nach Veränderung und Neuerung riecht reflexartig als Projekt bezeichnet wird. Die Wartung einer bestehenden Software, die regelmäßig weiter entwickelt wird ist kein Projekt auch wenn ein ganzes Team an der Software entwickelt. Vielleicht genügt ein großer Release-Sprung den Anforderungen eines Projektes. Der Wechsel von 5.1.7 auf 5.1.8 ist aber kein Projekt. Die Beschaffung von Umzugskartons und Büromöbeln ist kein Projekt &#8211; vor allem nicht in einer Organisation in der Umziehen zum Tagesgeschäft gehört. Eine umfangreiche Aufgabe, die sich mittels vieler gleichartiger Arbeitsschritte vollständig parallelisieren lässt ist kein Projekt. Eine Aufgabe, die kein Ende kennt ist ebenfalls kein Projekt. Auf dem Hintergrund kann ich agil arbeitende Teams gut verstehen wenn sie sich gegen den Projektbegriff wehren, vor allem wenn sie verpflichtet werden klassische PM Aufgaben als Pflichtübung mitzuerfüllen. Ich habe mehr als ein Dauer-Entwicklungsteam kennen gelernt, das regelmäßige Berichte mit unsinnigen Gantt-Diagrammen und Ampeln abliefern musste. Die Frage, die sich mir stellt, ist: &#8220;Warum wird dieser notorische Etikettenschwindel betrieben?&#8221;. Hierzu fallen mir eine ganze Reihe von Verdachtsmomenten ein:</p>
<ul>
<li>Mitarbeiter werden mit Pseudo-Titeln angefüttert um mehr Aufgaben zu erledigen. Es werden Aufgaben bei einem Mitarbeiter konzentriert, das Etikett Projekt wird aufgeklebt und der Mitarbeiter zum Projektleiter ernannt.</li>
<li>Organisatorische Änderungen werden aus unterschiedlichen Gründen verschleppt und nicht umgesetzt. Nicht zugeordnete Mitarbeiter werden in &#8220;Projekten&#8221; geparkt. Am Ende wird dies zum Prinzip erhoben und eine Projektorganisation definiert.</li>
<li>Verschleierung von Verantwortungen: Statt Entscheidungen zu treffen werden strategische Projekte aufgesetzt, die gewissermaßen Entscheidungsvarianten ausprobieren. Erweisen sich alle Ideen als schlecht hat man in Gestalt des Projektleiters ggf. einen Schuldigen zur Hand. </li>
<li>Umwidmen von Tagesgeschäft in Projekte um Defizite in Prozessen und Organisation zu kaschieren.</li>
</ul>
<p>Den letzten Punkt möchte ich provokativ ergänzen und erläutern. Im IT-Bereich wird sehr häufig von Projekten gesprochen obwohl eigentlich in vielen Fällen ein fundamentales Interesse bestehen müsste keine Projekte sondern Standard-Installationen mit so wenig wie möglich Anpassungen durchzuführen. Echte Individualentwicklungen, die am ehesten die Merkmale eines Projektes erfüllen, sind auf jeden Fall weniger häufig als es die Unmengen von Pseudoprojekten vermuten lassen. Es kommt sogar vor, dass Projekte durchgeführt werden weil die bereits vorhandene Lösung nicht mehr gefunden wird &nbsp;<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/30/projekt-oder-gedanken-uber-ein-unpassendes-etikett/#footnote_0_2558" id="identifier_0_2558" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das mit der unauffindbaren L&ouml;sung ist leider kein Witz sondern eine konkrete Erfahrung. Im fraglichen Fall wurde ein Teilprojekt f&uuml;r Datenbeschaffung und Datenerfassung aufgesetzt. Es handelte sich hierbei um Daten, die bereits erfasst wurden, die Organisation aber nicht mehr in der Lage war zu ermitteln wo die Daten gespeichert wurden. Ein Teil der Daten wurde dann von noch vorhandenen ausgedruckten Dokumenten abgetippt.">1</a></sup>.</p>
<p>Dass nicht jede Organisation perfekt funktioniert liegt auf der Hand. Dass Umwege gesucht werden um die Aufgaben zu lösen und die Umwege als Projekte bezeichnet werden, könnte man auch entspannt als &#8220;gesunden Pragmatismus&#8221; bezeichnen. Wenn man die Umwege pragmatisch beschreiten dürfte wäre dagegen wenig einzuwenden. De Realität sieht jedoch anders aus. Es wird versucht den vielen Pseudo-Projekten mit den ungeeigneten Methoden zu Leibe zu rücken. Viele gute Ansätze werden abgenutzt wenn nicht gar vergeudet um Probleme zu lösen, die es nicht gäbe wenn der Etikettenschwindel aufhören würde. Multiprojektmanagement, mehrdimensionale Resourcenplanung, Aufteilung von Arbeitszeiten einzelner Mitarbeiter über mehrere Projekte hinweg und vieles mehr wäre unnötig wenn man sich an die zwei folgenden Grundsätze halten würde:</p>
<ul>
<li>nur echte Projekte machen</li>
<li>jede( r ) nur ein Projekt</li>
</ul>
<p>Zu 100% werden sich diese Grundsätze nie einhalten lassen aber es lohnt sich den Weg zu beschreiten. Wenn ein Handwerker einen Nagel mit dem Griff eines Schraubendrehers einklopft liegt die Unsinnigkeit auf der Hand. Defiziten in der Organisation mit Verbesserung von Projektmanagement-Methoden entgegenzutreten ist in meinen Augen ähnlich unsinnig &nbsp;<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/30/projekt-oder-gedanken-uber-ein-unpassendes-etikett/#footnote_1_2558" id="identifier_1_2558" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Erg&auml;nzung zu Anspruch und Wirklichkeit. Ich selbst habe auch schon N&auml;gel mit dem Griff eines Messers eingeklopft. Das ging irgendwie und ist im Einzelfall vielleicht sogar schneller als das Herbeiholen eines Hammers. Als grunds&auml;tzliches Arbeitsprinzip f&uuml;r das Einschlagen von N&auml;geln taugt das aber nicht. Dann ist es besser daf&uuml;r zu sorgen, dass ein Hammer in der N&auml;he ist.">2</a></sup>.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Pole_Projekte_Organisationen.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Pole_Projekte_Organisationen-300x226.jpg" alt="" title="Pole_Projekte_Organisationen" width="300" height="226" class="alignleft size-medium wp-image-2570" /></a>Wenn ich die bisher geäußerten Gedanken in eine Grafik fassen wollte sehe ich drei Ecken: Projekte, Stabile Organisationen und Organisationen im Wandel. Dass von stabilen Organisationen Projekte gestartet werden können ist trivial. Spannend ist der Bereich zwischen sich im Wandel befindlichen Organisationen und Projekten. Wie schon geschrieben ein simples Ausdehnen von Projekt-Werkzeugen und Methoden auf die Organisation halte ich nicht für geeignet. Was sich hinter dem Fragezeichen verbergen könnte ist noch nicht zu Ende formuliert wird aber im Laufe der Woche folgen.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2558" class="footnote">Das mit der unauffindbaren Lösung ist leider kein Witz sondern eine konkrete Erfahrung. Im fraglichen Fall wurde ein Teilprojekt für Datenbeschaffung und Datenerfassung aufgesetzt. Es handelte sich hierbei um Daten, die bereits erfasst wurden, die Organisation aber nicht mehr in der Lage war zu ermitteln wo die Daten gespeichert wurden. Ein Teil der Daten wurde dann von noch vorhandenen ausgedruckten Dokumenten abgetippt.</li><li id="footnote_1_2558" class="footnote">Ergänzung zu Anspruch und Wirklichkeit. Ich selbst habe auch schon Nägel mit dem Griff eines Messers eingeklopft. Das ging irgendwie und ist im Einzelfall vielleicht sogar schneller als das Herbeiholen eines Hammers. Als grundsätzliches Arbeitsprinzip für das Einschlagen von Nägeln taugt das aber nicht. Dann ist es besser dafür zu sorgen, dass ein Hammer in der Nähe ist.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>3 Lesetipps zum Wochenende</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Hinweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Satz aus einem Artikel von Boris Gloger ist mir diese Woche besonders im Gedächtnis hängen geblieben. &#8220;Scrum ist Hausverstand – den wir verloren haben.&#8221; Der Artikel ist auch sonst sehr lesenswert. Er zeigt auf, dass positive Bestärkung wichtig und Scrum alles andere als ein Druckmittel ist. Zu guter Letzt macht er deutlich wie wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Satz aus einem Artikel von Boris Gloger ist mir diese Woche besonders im Gedächtnis hängen geblieben. &#8220;Scrum ist Hausverstand – den wir verloren haben.&#8221; Der Artikel ist auch sonst sehr lesenswert. Er zeigt auf, dass positive Bestärkung wichtig und Scrum alles andere als ein Druckmittel ist. Zu guter Letzt macht er deutlich wie wichtig eine saubere Scrum Implementierung ist: <a href="http://borisgloger.com/2012/01/24/shu-ha-ri-oder-scrum-by-the-book-%E2%98%BA/" target="_blank">Shu-Ha-Ri oder Scrum by the book</a>.</p>
<p>Jens Hofmann fragt <a href="http://www.23actions.com/2011/12/projekte-sind-schadlich-fur-die-gesundheit-ihres-unternehmens" target="_blank">Sind Projekte schädlich für Ihr Unternehmen? </a>. Er greift die Fragestellung auf ob der Projektbegriff in einer agilen Welt überhaupt sinnvoll ist. Auch die umfangreiche Diskussion ist sehr spannend. Roland Dürre denkt in seinem Unternehmertagebuch über diese Diskussion noch weiter nach: <a href="http://if-blog.de/rd/unternehmertagebuch-66-was-ist-das-eigentlich-projekt-management-definitionsversuch-ii/" target="_blank">Unternehmertagebuch #66 Was ist das eigentlich – Projekt Management? (Definitionsversuch II)</a></p>
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		<title>Hört mit dem Etikettenschwindel auf!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Gefahr hin zu provozieren oder den einen oder anderen zu verstimmen muss ich mir heute meinen Ärger um nicht zu sagen meine Frustration von der Seele schreiben. Im letzten Cartoon klang es schon verhalten an, dass es unzählige &#8220;Scrum-but&#8221;-Implementierungen gibt. Das reicht von kleinen Abweichungen oder Missverständnissen bis hin zu groben Fehlern über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin zu provozieren oder den einen oder anderen zu verstimmen muss ich mir heute meinen Ärger um nicht zu sagen meine Frustration von der Seele schreiben. Im letzten <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/23/kein-projekt-sondern-ein-scrum-cartoon/">Cartoon</a> klang es schon verhalten an, dass es unzählige &#8220;Scrum-but&#8221;-Implementierungen gibt. Das reicht von kleinen Abweichungen oder Missverständnissen bis hin zu groben Fehlern über die ich auch schon <a href=" http://www.pentaeder.de/projekte/2011/02/22/dann-nennt-es-bitte-nicht-scrum/" target="_blank">an anderer Stelle geschrieben</a> hatte.</p>
<p>Selbst dieses wahrhaft erschreckende Beispiel wurde inzwischen getoppt. Eine &#8220;irgendwas&#8221; Implementierung, die sich Scrum nennt, verzichtet praktisch auf alles was Scrum ausmacht. Keine der Rollen ist besetzt, es gibt kein Backlog, daily scrum findet nicht statt. Das Einzige was es gibt sind &#8220;Sprints&#8221;. Dafür wird deren Ergebnis von außen vorgegeben. Sprints &#8211; das hört sich so schön schnell an, da kommt mehr dabei heraus &#8211; außerdem lassen sich Teams schneller takten, die Leute leisten mehr. Ein minimales agiles Zugeständnis gibt allerdings noch: Kundenvertreter wurden mit ins Team gesteckt. Das Mikromanagement wird durch Gruppendruck ersetzt. Die Arbeitsbelastung steigt und steigt. Gleichzeitig steigt die Angst aufzubegehren, weil der Druck von zwei Seiten kommt. </p>
<p>Mir schwillt der Kamm wenn ich so etwas erlebe. Sicher möchte ein Arbeitgeber, dass die Arbeitsergebnisse zählbar und gut sind. Wenn es aber nur noch um Taktung geht, die Mitarbeiter ausgepresst werden und jede Idee, die noch mehr Leistung verspricht, völlig einseitig aufgesetzt wird, hat der &#8220;Scrum-but&#8221;-Spaß ein Ende. Ja &#8211; ein gutes Team kann große Leistungen erbringen. Um diese zu erbringen benötigt es aber die eigenverantwortliche Freiheit selbst zu bestimmen was im nächsten Sprint erledigt werden soll. Organisationen, die derartige &#8220;Scrum-irgendwie&#8221; Ansätze verfolgen, handeln in meinen Augen unethisch. Die Dualität von Rechten und Pflichten, die Verantwortung für die Mitarbeiter wird ignoriert. Ich befürchte, dass der geschilderte Fall kein Einzelfall ist. Möglicherweise werden viele Änderungen, die unter den Flaggen &#8220;agil&#8221;, &#8220;Team&#8221;, &#8220;Verantwortung&#8221; usw. segeln insgeheim nur vorgenommen um den Leistungsdruck erhöhen zu können. </p>
<p>Eine (ggf. höhere) Leistung, die aus echter Verantwortung der Mitarbeiter resultiert, ist nicht von heute auf morgen zu bekommen. Die Einführung neuer Arbeitsweisen &#8211; wie z.B. Scrum &#8211; wird in der Regel die scheinbare Leistung erst einmal verringern. Es ist vergleichbar mit einer Investition &#8211; auf die Rendite muss man ein wenig warten.</p>
<p>Warum schreibe ich das Ganze? Ich hinterfrage gerade selbstkritisch ob all die Lobeshymnen für die häufig genannten Ansätze nicht kontraproduktiv sind. Eine kurze Übung auf einem Scrum-Training, die eindrucksvoll demonstriert wie schnell und um welche Größenordnungen sich die Geschwindigkeit für eine bestimmte Aufgabe im Team erhöhen lässt ist das Eine. Den langen Weg diesen Effekt auch bei komplexen Aufgaben zu erzielen ist das Andere. Die Verheißung eines Hochleistungs-Teams erinnert mich ein wenig an die Renditeversprechen von Wertpapieren. Im Gegensatz zum reinen Finanzmarkt geht es in Projekten jedoch um reales Arbeiten &#8211; dazu gehört auch Anstrengung und zwar von ALLEN Seiten.</p>
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		<title>(k)ein Projekt- sondern ein Scrum-Cartoon</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/23/kein-projekt-sondern-ein-scrum-cartoon/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 05:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass heute ein bitterer Cartoon, der leider mehr als ein Körnchen Wahrheit enthält. Gelegentlich wird die Retrospektive missbraucht um effektiver Schuldige zu suchen. Über die Hintergründe des Cartoons gibt es hier noch mehr zu lesen: Hört mit dem Etikettenschwindel auf!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projektcartoon_015_retrospektive1.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projektcartoon_015_retrospektive1-300x211.jpg" alt="" title="projektcartoon_015_retrospektive" width="300" height="211" class="alignleft size-medium wp-image-2525" /></a>Aus gegebenem Anlass heute ein bitterer Cartoon, der leider mehr als ein Körnchen Wahrheit enthält. Gelegentlich wird die Retrospektive missbraucht um effektiver Schuldige zu suchen. Über die Hintergründe des Cartoons gibt es hier noch mehr zu lesen: <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/26/hort-mit-dem-etikettenschwindel-auf/">Hört mit dem Etikettenschwindel auf!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>alles offen?!</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2012/01/18/alles-offen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[#openPM]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr beginnt mit gründlichen Überlegungen und wesentlichen Neuerungen. Seit Mitte letzten Jahres wird #openPM diskutiert. Von Beginn an bin ich an dieser Diskussion beteiligt, befürworte die Idee und bin auch Mitunterzeichner der ersten Erklärung. Offener und freier Zugang zu Wissen und Werkzeugen ist prinzipiell begrüßenswert. Offen ist gut &#8211; so weit so gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr beginnt mit gründlichen Überlegungen und wesentlichen Neuerungen. Seit Mitte letzten Jahres wird <a href="http://openpm.info/?page_id=2" target="_blank">#openPM</a> diskutiert. Von Beginn an bin ich an dieser Diskussion beteiligt, befürworte die Idee und bin auch Mitunterzeichner der ersten Erklärung. Offener und freier Zugang zu Wissen und Werkzeugen ist prinzipiell begrüßenswert. Offen ist gut &#8211; so weit so gut. Die Frage ist was macht jemand mit diesem Wissen &#8211; kann und darf er Geld damit verdienen? Bisher hatte ich auf diese Frage als Blogger ein unausgesprochenes &#8220;kommt darauf an&#8221; im Kopf. Einem Dozenten an einer Hochschule oder einem Lehrer sollte es natürlich erlaubt sein die Inhalte dieses Blogs (oder einer offenen Plattform) zu verwenden. Einem Berater der sein Geld (wie ich) mit Projekt-Management verdient hätte ich ehrlicherweise die kommerzielle Verwendung der Inhalte gerne untersagt. Mit dem Startschuss von #openPM stellt sich mir als potentiellem Autor diese Frage mit erneuter Brisanz. Die &#8220;kommt darauf an&#8221; Antwort ist weder konsequent noch praktikabel. Wenn ich hier im Blog eine Checkliste veröffentliche und sie #openPM zur Verfügung stelle muss sie richtig frei sein und nicht in einem halbentschiedenen Zwischenzustand hängen. </p>
<p>Auf die konsequente Lösung hat mich zum ein anderer Blogger mit seinem Artikel <a href="http://achnichts.cwoehrl.de/?p=3811" target="_blank">befreite Lizenzen</a> gebracht. Den letzten Anstoß gab dann ein <a href="http://opensourceecology.org/wiki/Global_Village_Construction_Set" target="_blank">offenes Hardware Projekt</a> über das ich im Netz gestolpert bin. Land- und Industriemaschinen in einfacher robuster Bauweise, deren Konstruktionspläne frei verfügbar sind. Es wäre unsinnig Maschinen frei von Lizenzgebühren, Wartungsverträgen und Ersatzteilversorgungsketten bauen zu können um sie dann nicht für den Lebensunterhalt einsetzen zu dürfen. Ein Verbot einer kommerziellen Nutzung liefe darauf hinaus, dass nur Hobbygärtner diesen Traktor verwenden dürften. </p>
<p>Dementsprechend ändere ich die Lizenzbedingungen für diesen Blog von <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target=_blank">BY-NC-ND</a> in <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank">BY-SA</a>. Das heißt auch die kommerzielle Nutzung ist nun explizit erlaubt. Die Pflicht der Namensnennung bleibt allerdings bestehen. Wer die Inhalte verwendet, bearbeitet und weitergibt muss angeben woher sie stammen &#8211; das ist in meinen Augen zudem das minimale Gebot der Fairness. Hiervon ausgenommen sind weiterhin die Projekt-Cartoons, die exklusiv für diesen Blog gezeichnet werden, und nur nach Anfrage verwendet werden dürfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jahres-Dank</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 08:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Um ehrlich zu sein habe ich gerade wenig Lust einen Jahresrückblick zu schreiben. Ich möchte statt dessen den Menschen danken, die mir dieses Jahr begegnet sind, die mit mir gearbeitet, mit mir diskutiert, mich inspiriert, kritisiert oder mich auch einfach nur ertragen haben. In der Begegnung und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Um ehrlich zu sein habe ich gerade wenig Lust einen Jahresrückblick zu schreiben. Ich möchte statt dessen den Menschen danken, die mir dieses Jahr begegnet sind, die mit mir gearbeitet, mit mir diskutiert, mich inspiriert, kritisiert oder mich auch einfach nur ertragen haben. In der Begegnung und der ZUSAMMEN-Arbeit ist eine Quelle der Bereicherung verborgen von der ich mir wünsche, dass sie häufiger genutzt wird.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen / Euch Allen ein gutes Jahr 2012.</p>
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		<title>Weihnachten, X-Mas, Jahresendfeiern, Licht und Traditionen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit um den 24. Dezember hat immer noch eine Bedeutung und gewinnt neue Bedeutungen hinzu. Die religiöse Bedeutung ist nur eine von vielen &#8211; ob diese sinnhaft ist muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Dem Worte nach (Geburt Christi) ist es ein christliches Fest, ein großer Teil der Symbolik ist jedoch religionsübergreifend (Artikel zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/friedenslicht1.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/friedenslicht1-150x104.jpg" alt="" title="friedenslicht" width="150" height="104" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2491" /></a>Die Zeit um den 24. Dezember hat immer noch eine Bedeutung und gewinnt neue Bedeutungen hinzu. Die religiöse Bedeutung ist nur eine von vielen &#8211; ob diese sinnhaft ist muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Dem Worte nach (Geburt Christi) ist es ein christliches Fest, ein großer Teil der Symbolik ist jedoch religionsübergreifend (<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/feiertag/1093792/" target="_blank">Artikel zum jüdischen Chanukka</a>). Gerade das Symbol des Lichts, das in der Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielt, ist von einer großen Bedeutung, die weit über jeder Religion steht. Licht, Feuer und deren Deutungen gehören zu den fundamentalen Elementen menschlicher Kulturen. Wenn das Wort Weihnachten fällt ist auch das Wort Tradition oft nicht weit. Dazu passt  ein Satz von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus" target="_blank">Thomas More</a>: &#8220;<em>Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.</em>&#8221; In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch ein sinnreiches Weihnachtsfest. Sinnreich im Sinne einer leuchtenden Flamme, die mit einer lebendigen Bedeutung gefüllt ist.</p>
<p>P.S. Das obige Bild zeigt ein Friedenslicht. Jedes Jahr wird dieses Friedenslicht in Betlehem entzündet und von Jugendlichen unterschiedlicher Konfessionen und Religion in ganz Europa weiter getragen und geteilt. Nur ein kleines Zeichen, nur ein Lichtfleck aber besser als nichts.  </p>
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