(k)ein Projekt- sondern ein Scrum-Cartoon

Aus gegebenem Anlass heute ein bitterer Cartoon, der leider mehr als ein Körnchen Wahrheit enthält. Gelegentlich wird die Retrospektive missbraucht um effektiver Schuldige zu suchen. Über die Hintergründe des Cartoons gibt es hier noch mehr zu lesen: Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

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alles offen?!

Das neue Jahr beginnt mit gründlichen Überlegungen und wesentlichen Neuerungen. Seit Mitte letzten Jahres wird #openPM diskutiert. Von Beginn an bin ich an dieser Diskussion beteiligt, befürworte die Idee und bin auch Mitunterzeichner der ersten Erklärung. Offener und freier Zugang zu Wissen und Werkzeugen ist prinzipiell begrüßenswert. Offen ist gut – so weit so gut. Die Frage ist was macht jemand mit diesem Wissen – kann und darf er Geld damit verdienen? Bisher hatte ich auf diese Frage als Blogger ein unausgesprochenes “kommt darauf an” im Kopf. Einem Dozenten an einer Hochschule oder einem Lehrer sollte es natürlich erlaubt sein die Inhalte dieses Blogs (oder einer offenen Plattform) zu verwenden. Einem Berater der sein Geld (wie ich) mit Projekt-Management verdient hätte ich ehrlicherweise die kommerzielle Verwendung der Inhalte gerne untersagt. Mit dem Startschuss von #openPM stellt sich mir als potentiellem Autor diese Frage mit erneuter Brisanz. Die “kommt darauf an” Antwort ist weder konsequent noch praktikabel. Wenn ich hier im Blog eine Checkliste veröffentliche und sie #openPM zur Verfügung stelle muss sie richtig frei sein und nicht in einem halbentschiedenen Zwischenzustand hängen.

Auf die konsequente Lösung hat mich zum ein anderer Blogger mit seinem Artikel befreite Lizenzen gebracht. Den letzten Anstoß gab dann ein offenes Hardware Projekt über das ich im Netz gestolpert bin. Land- und Industriemaschinen in einfacher robuster Bauweise, deren Konstruktionspläne frei verfügbar sind. Es wäre unsinnig Maschinen frei von Lizenzgebühren, Wartungsverträgen und Ersatzteilversorgungsketten bauen zu können um sie dann nicht für den Lebensunterhalt einsetzen zu dürfen. Ein Verbot einer kommerziellen Nutzung liefe darauf hinaus, dass nur Hobbygärtner diesen Traktor verwenden dürften.

Dementsprechend ändere ich die Lizenzbedingungen für diesen Blog von BY-NC-ND in BY-SA. Das heißt auch die kommerzielle Nutzung ist nun explizit erlaubt. Die Pflicht der Namensnennung bleibt allerdings bestehen. Wer die Inhalte verwendet, bearbeitet und weitergibt muss angeben woher sie stammen – das ist in meinen Augen zudem das minimale Gebot der Fairness. Hiervon ausgenommen sind weiterhin die Projekt-Cartoons, die exklusiv für diesen Blog gezeichnet werden, und nur nach Anfrage verwendet werden dürfen.

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Jahres-Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Um ehrlich zu sein habe ich gerade wenig Lust einen Jahresrückblick zu schreiben. Ich möchte statt dessen den Menschen danken, die mir dieses Jahr begegnet sind, die mit mir gearbeitet, mit mir diskutiert, mich inspiriert, kritisiert oder mich auch einfach nur ertragen haben. In der Begegnung und der ZUSAMMEN-Arbeit ist eine Quelle der Bereicherung verborgen von der ich mir wünsche, dass sie häufiger genutzt wird.

Ich wünsche Ihnen / Euch Allen ein gutes Jahr 2012.

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Weihnachten, X-Mas, Jahresendfeiern, Licht und Traditionen

Die Zeit um den 24. Dezember hat immer noch eine Bedeutung und gewinnt neue Bedeutungen hinzu. Die religiöse Bedeutung ist nur eine von vielen – ob diese sinnhaft ist muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Dem Worte nach (Geburt Christi) ist es ein christliches Fest, ein großer Teil der Symbolik ist jedoch religionsübergreifend (Artikel zum jüdischen Chanukka). Gerade das Symbol des Lichts, das in der Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielt, ist von einer großen Bedeutung, die weit über jeder Religion steht. Licht, Feuer und deren Deutungen gehören zu den fundamentalen Elementen menschlicher Kulturen. Wenn das Wort Weihnachten fällt ist auch das Wort Tradition oft nicht weit. Dazu passt ein Satz von Thomas More: “Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.” In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch ein sinnreiches Weihnachtsfest. Sinnreich im Sinne einer leuchtenden Flamme, die mit einer lebendigen Bedeutung gefüllt ist.

P.S. Das obige Bild zeigt ein Friedenslicht. Jedes Jahr wird dieses Friedenslicht in Betlehem entzündet und von Jugendlichen unterschiedlicher Konfessionen und Religion in ganz Europa weiter getragen und geteilt. Nur ein kleines Zeichen, nur ein Lichtfleck aber besser als nichts.

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