| 19. Juni 2009 2:00 | bis | 20. Juni 2009 2:00 |
So lautet das diesjährige Thema der Konferenz interPM, die von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement GPM und der Gesellschaft für Informatik veranstaltet wird. Unter anderem wird am Freitag den 19. Juni auch ein Vortrag von mir zu hören sein. Nachstehend die Zusammenfassung des Vortrages bzw. der zugehörigen Veröffentlichung:
Projektkulturen sind projektspezifisch, das heißt jedes Projekt entwickelt seine eigene Kultur. Eine ausgeprägte Projektkultur stellt einen Konsens aus den individuellen Kulturbeiträgen der Projektmitarbeiter sowie der firmen- bzw. abteilungsspezifischen Subkulturen dar. Die Entstehung der Projektkultur ist hierbei eng mit den gruppendynamischen Vorgängen in der Projektgruppe verzahnt. Ein konstruktiver Verlauf der Gruppendynamik, das heißt eine erfolgreiche Team-Entwicklung lässt eine stabile Projektkultur entstehen. Ausgehend von einer grundlegenden Kultur-Definition werden Einflüsse und Rahmenbedingungen für Projektkulturen identifiziert. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse einer konstruktiven Teamentwicklung sich mit den Elementen einer Projektkultur identifizieren lassen. Empirische Untersuchungen von IT-Projekten zeigen, dass in Projekten, die ausgeprägte Teamfaktoren- und Kulturelemente aufweisen eine signifikant höhere Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Projektkultur wird somit zum wichtigen wirtschaftlichen Faktor.
Ähnliche Beiträge:






