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	<title>Kommentare zu: Wann ist ein Projekt erfolgreich?</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 15:27:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/03/09/wann-ist-ein-projekt-erfolgreich/#comment-360</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 06:22:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=1206#comment-360</guid>
		<description>Hallo Thomas, sorry für meine verspätete Antwort, es gab viel zu tun.

In Einzelfällen habe ich das &quot;nicht festlegen wollen&quot; auch schon erlebt, dass das mit einer Angst &quot;sich festnageln zu lassen&quot; zusammenhängt kann ich mir gut vorstellen, wie häufig der Effekt ist kann ich aber nicht einschätzen.

Das mit der präzisen Formulierung haben nicht nur Ingenieure nicht gelernt, das ist vielleicht ein Phänomen der Generation &quot;Powerpoint Deutsch&quot;. Ich habe schon Anforderungsdokumente in den Fingern gehabt, die vollständig aus Spiegelstrichaufzählungen bestanden.

Die Bereitschaft zur gelungenen Kommunikation - nichts anderes ist Anforderungsdefinition - ist leider nicht sehr verbreitet. Damit wird auch plausibel, warum manche agile Ansätze so gut funktionieren, hier wird die &quot;Anforderungskommunikation&quot; (z.B. durch user stories) sehr viel intensiver geführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas, sorry für meine verspätete Antwort, es gab viel zu tun.</p>
<p>In Einzelfällen habe ich das &#8220;nicht festlegen wollen&#8221; auch schon erlebt, dass das mit einer Angst &#8220;sich festnageln zu lassen&#8221; zusammenhängt kann ich mir gut vorstellen, wie häufig der Effekt ist kann ich aber nicht einschätzen.</p>
<p>Das mit der präzisen Formulierung haben nicht nur Ingenieure nicht gelernt, das ist vielleicht ein Phänomen der Generation &#8220;Powerpoint Deutsch&#8221;. Ich habe schon Anforderungsdokumente in den Fingern gehabt, die vollständig aus Spiegelstrichaufzählungen bestanden.</p>
<p>Die Bereitschaft zur gelungenen Kommunikation &#8211; nichts anderes ist Anforderungsdefinition &#8211; ist leider nicht sehr verbreitet. Damit wird auch plausibel, warum manche agile Ansätze so gut funktionieren, hier wird die &#8220;Anforderungskommunikation&#8221; (z.B. durch user stories) sehr viel intensiver geführt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/03/09/wann-ist-ein-projekt-erfolgreich/#comment-359</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:03:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=1206#comment-359</guid>
		<description>hm... spannender Beitrag, dem ich auch grundsätzlich zustimme. Nur warum erlebe ich dann so häufig, dass Anforderungen nicht klar aufgeschrieben werden? Liegt es vielleicht daran, dass sich die Stakeholder des Projekts nicht festlegen wollen, weil sie Angst haben, dass das Geschriebene in Zukunft auch gegen sie verwendet werden kann?

Ich bin der Meinung, dass dies eines der Probleme ist. Daher sage ich meinen Kunden immer, dass Anforderungen, die wir aufschreiben, jederzeit geändert werden können und nicht dazu dienen, Schuldige nach dem Motto &quot;aber am 25.3. haben Sie gesagt...&quot; zu finden. Wenn nun dieses Verhalten auch durch Tatsachen bestätigt wird, so baut sich ein Vertrauensverhältnis auf allen Seiten auf, das am Ende zu klaren aber veränderlichen Anforderungen führt.

Ein zweiter Aspekt des Unwillens, Anforderungen zu formulieren, ist dazu noch in der Sprachfertigkeit von Menschen zu sehen. Ich arbeite in einem ingenieurwissenschaftlichen Umfeld und stelle immer wieder fest, dass die präzise, schriftliche Formulierung von Anforderungen eine Aufgabe ist, die von vielen Ingenieuren nicht geleistet wird. Ich glaube, dass dies daran liegt, dass Ingenieure nicht gelernt haben, präzise Anforderungen zu formulieren und plädiere deswegen für eine stärkere Betrachtung von &quot;requirements engineering&quot; in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.

Meine Eltern schmunzeln immer, wenn ich heute - mit vielen Jahren Abstand zur eigenen Schulzeit - konstatiere, dass ich meine damalige Haltung (als ingenieur muss ich nicht gut schreiben können) redigiert habe.

Insofern behaupte ich heute, dass Vertrauen und die Fähigkeit, Anforderunge präzise zu formulieren, fundamentale Elemente für einen Projekterfolg sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hm&#8230; spannender Beitrag, dem ich auch grundsätzlich zustimme. Nur warum erlebe ich dann so häufig, dass Anforderungen nicht klar aufgeschrieben werden? Liegt es vielleicht daran, dass sich die Stakeholder des Projekts nicht festlegen wollen, weil sie Angst haben, dass das Geschriebene in Zukunft auch gegen sie verwendet werden kann?</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass dies eines der Probleme ist. Daher sage ich meinen Kunden immer, dass Anforderungen, die wir aufschreiben, jederzeit geändert werden können und nicht dazu dienen, Schuldige nach dem Motto &#8220;aber am 25.3. haben Sie gesagt&#8230;&#8221; zu finden. Wenn nun dieses Verhalten auch durch Tatsachen bestätigt wird, so baut sich ein Vertrauensverhältnis auf allen Seiten auf, das am Ende zu klaren aber veränderlichen Anforderungen führt.</p>
<p>Ein zweiter Aspekt des Unwillens, Anforderungen zu formulieren, ist dazu noch in der Sprachfertigkeit von Menschen zu sehen. Ich arbeite in einem ingenieurwissenschaftlichen Umfeld und stelle immer wieder fest, dass die präzise, schriftliche Formulierung von Anforderungen eine Aufgabe ist, die von vielen Ingenieuren nicht geleistet wird. Ich glaube, dass dies daran liegt, dass Ingenieure nicht gelernt haben, präzise Anforderungen zu formulieren und plädiere deswegen für eine stärkere Betrachtung von &#8220;requirements engineering&#8221; in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.</p>
<p>Meine Eltern schmunzeln immer, wenn ich heute &#8211; mit vielen Jahren Abstand zur eigenen Schulzeit &#8211; konstatiere, dass ich meine damalige Haltung (als ingenieur muss ich nicht gut schreiben können) redigiert habe.</p>
<p>Insofern behaupte ich heute, dass Vertrauen und die Fähigkeit, Anforderunge präzise zu formulieren, fundamentale Elemente für einen Projekterfolg sind.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Eberhard Huber</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/03/09/wann-ist-ein-projekt-erfolgreich/#comment-356</link>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:29:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=1206#comment-356</guid>
		<description>Zuerst mal Hallo und danke für den Kommentar.

Wenn die Anforderungen nicht umgesetzt sind, kann meiner Meinung nach ein Projekt nie ein Erfolg sein.

Genau!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst mal Hallo und danke für den Kommentar.</p>
<p>Wenn die Anforderungen nicht umgesetzt sind, kann meiner Meinung nach ein Projekt nie ein Erfolg sein.</p>
<p>Genau!</p>
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	<item>
		<title>Von: Wortspiel</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/03/09/wann-ist-ein-projekt-erfolgreich/#comment-355</link>
		<dc:creator>Wortspiel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:56:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pentaeder.de/?p=1206#comment-355</guid>
		<description>Hallo,

da wird mir regelrecht aus der Seele gesprochen. Wenn die Anforderungen nicht umgesetzt sind, kann meiner Meinung nach ein Projekt nie ein Erfolg sein. Was bringt es, ein Produkt abzuliefern das vom Kunden nicht gewollt worden ist?
Von daher bin ich auch immer wieder überrascht, wie wenig darauf geachtet wird, dass die Anforderungen korrekt Erhoben, Dokumentiert und Gepflegt werden. Meiner Meinung nach sind genau dies das Problem von vielen gescheiterten Projekten.
Das die im Idealfall gut umgesetzten und vollständingen Anforderungen dann noch gut verkauft werden müssen gehört natürlich auch dazu.

Viele Grüße
Wortspiel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>da wird mir regelrecht aus der Seele gesprochen. Wenn die Anforderungen nicht umgesetzt sind, kann meiner Meinung nach ein Projekt nie ein Erfolg sein. Was bringt es, ein Produkt abzuliefern das vom Kunden nicht gewollt worden ist?<br />
Von daher bin ich auch immer wieder überrascht, wie wenig darauf geachtet wird, dass die Anforderungen korrekt Erhoben, Dokumentiert und Gepflegt werden. Meiner Meinung nach sind genau dies das Problem von vielen gescheiterten Projekten.<br />
Das die im Idealfall gut umgesetzten und vollständingen Anforderungen dann noch gut verkauft werden müssen gehört natürlich auch dazu.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Wortspiel</p>
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