Pläne, die nicht schnell erfasst werden können, erfüllen mich mit Unbehagen. Ich selbst stand schon in einem Konferenzraum in dem ein ausgedruckter Gesamtplan auf 10 Metern Länge an die Wand gepinnt war. Die Anschaffung von DIN A0 Plottern für Projektbüros habe ich auch schon erlebt, insofern ist der Cartoon durchaus aus dem Leben gegriffen. Jammern hilft aber nichts! Deshalb habe ich mit mir selbst ein paar Regeln bzw. Grundsätze für Pläne hinter die Ohren geschrieben:

  • Meilensteine sind keine (optischen) Gliederungspunkte.
  • Nur wirklich wichtige Abschnitte im Projekt werden als Meilensteine definiert.
  • Für jeden Meilenstein wird klar beschrieben, was mit dem Meilenstein abgeliefert werden soll.
  • Klare und für jeden verständliche Beschreibungen für Arbeitspakete verwenden.
  • Teilprojekte werden von den Kollegen, die im Teilprojekt arbeiten, geplant.
  • Spezielle Arbeitspakete werden von Spezialisten geplant
  • Teilprojekte und deren Arbeitspakete werden nicht vollständig in den Gesamtplan integriert.
  • Schnittstellen zu Teilprojekten mit klaren Beschreibungen der Lieferung versehen.
  • Wenn der Wunsch nach einem „DIN A3 + x“ Drucker erwacht ist der Plan zu groß.
  • Schönheit ist kein Kriterium für einen guten Plan.
  • Es gibt auch andere Darstellungsformen als Gantt-Diagramme.

P.S. Zur Planung gehört immer auch das Schätzen, dazu gibt es heute einen sehr interessanten Beitrag auf im GPM Blog: Projektmanager neigen zur Selbstüberschätzung bei der Planung