So lautet der Titel eines Interviews das Franziska anlässlich des am 25. und 26. Oktober in Stuttgart stattfindenden LifeWorkCamp mit mir geführt hat. Sie hat mir einiges an Aussagen entlockt, die den Bogen von Projektarbeit, Führung bis zur Arbeitswelt an sich spannen. Dabei wird auch einiges von der Motivation deutlich, die mich antreibt. Einen Abschnitt möchte an dieser Stelle zitieren:
… Ich bin da sehr stark von der PfadfinderInnen Bewegung beeinflusst worden. Bei der Pfadfinderei geht es nicht darum, alten Frauen über die Straße zu helfen oder mit Wimpeln durch die Natur zu wandern. Im Kern geht es um Erziehung zu selbstverantwortetem Handeln. Ein Pfadfinder-Gruppenleiter soll den Jugendlichen helfen, eigene Ideen zu verwirklichen, in kritischen Situationen den Weg zu weisen, zu unterstützen und gelegentlich die Eltern vom Leib halten. Letztendlich schafft Leitung so einen Frei- und Schutzraum. Leitung soll für Sicherheit sorgen. So ähnlich halte ich es auch, wenn ich im beruflichen Kontext in eine Führungsrolle einnehme. Ich versuche, einen Rahmen zu schaffen in dem sich alle mit ihren individuellen Fähigkeiten einbringen können. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, jede/r sollte sich mit einem Teil seiner individuellen Fähigkeiten einbringen dürfen.
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