2013_10_13_projektBLOG_Klassisch_AgilBlogger- und Projekt-Kollege Marcus Raitner hat diese Woche in seinem Artikel “Wider den Heilsversprechen im Projektmanagement” eine Lanze für die situationsangepasste Verwendung von Standards und Methoden gebrochen. Dem stimme ich zu. Der sklavische Einsatz EINER Methode kann sogar schädlich sein. Das ist mir in den letzten Tagen in einem Projekt wieder sehr deutlich vor Augen geführt worden. Einige der Meilensteine und Abhängigkeiten sind durch äußere Rahmenbedingungen unverrückbar vorgegeben. Es liegt daher nahe eine klassische Grobplanung des Projektes durchzuführen. Eine vollständige Durchplanung der Arbeitspakete ist derzeit noch nicht möglich, weil die Erhebung der Anforderungen von einigen Entscheidungen im Laufe des Projektes abhängen wird. Insofern ist es eine kluge Entscheidung statt einen fiktiven Detailplan zu erstellen einige Arbeitspakete als agile Teilprojekte aufzufassen. Die Zieldefinition eines großen Arbeitspaketes liefert den ersten Input für das agil arbeitende Teilprojekt. Die nebenstehende Grafik veranschaulicht die Situation unter Verwendung einiger Begrifflichkeiten aus Scrum. Ist das Gesamtprojekt jetzt agil oder klassisch? Ich denke die Frage alleine zeigt schon auf wie unsinnig eine »entweder-oder« Diskussion sein kann.