Das PM Camp Berlin hat zur Blogparade aufgerufen. Vielfalt lautet das Thema. Ich gestehe ich hätte die Blogparade beinahe verpasst, wenn mich Heiko nicht erinnert hätte. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön.
Vielfalt? Was schreibt man als altgedienter Projekt-Blogger und PM-Camp-Aktivist dazu? Erster, fast schon banaler Gedanke: Die über ganz Deutschland verteilten PM-Camps repräsentieren schon Vielfalt an sich. Auch wenn ein PM-Camp immer von den Teilnehmer*innnen geprägt ist, so haben die Camps an sich auch Eigenheiten, die aus den Teams heraus wachsen. Dadurch sind die Camps nicht austauschbar, es macht einen Unterschied ob frau*mann nach Stuttgart oder Berlin fährt – der ist nicht nur in der Stadt begründet. Das ist die erste Portion Vielfalt.
Der zweite Gedanke war über die Vielfalt der Methoden zu schreiben – das erschien mir ermüdend, für mich und die potentiellen Leser*innen. Dann kam der dritte Gedanke …

Vielfalt oder die Ode an die Projektarbeit

Vielfalt steckt in den Projekten an sich. In Projekten geht es um Neues, in jedem Projekt kommen Menschen zusammen. Sie bringen ihre Fähigkeiten und Eigenheiten mit und fügen sich im Laufe des Projektes irgendwie zusammen, ein Team entsteht (über die Fallstricke auf dem Weg dorthin will ich heute nicht schreiben). Den (Erfahrungs-)Austausch, der zwangsläufig stattfindet, erlebe ich jedes Mal als sehr spannend UND persönlich bereichernd. Das ist einer der leider kaum beachteten Unterschiede zwischen rot und blau, der Umgang mit der bunten wechselnden Vielfalt der Menschen in Projekten.
Auch wenn Projekte anstrengend und stressig sind, die gelebte Vielfalt in Ihnen entschädigt für vieles. Alle, die an dieser Vielfalt Spaß haben sollten nach Berlin zum PM Camp fahren.