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	<title>projekt (B)LOG &#187; Kommunikation</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
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		<title>Mit Frauen im Team erfolgreicher?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 07:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im GPM Blog schreibt Dr. Dorothee Feldmüller: &#8220;Gemischte Teams sind erfolgreicher, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.&#8221; Das ist eine Aussage, die sehr plausibel erscheint und auch meinen subjektiven Erfahrungen entspricht. Da Frauen eher kooperativ, netzwerkartig und Männer eher hierarchie- und loyalitätsbasiert arbeiten könnten gemischte Teams im Sinne der Kooperation besser funktionieren und demnach erfolgreichere Projekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/frage_geschlechterverteilung..jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/frage_geschlechterverteilung.-300x94.jpg" alt="" title="frage_geschlechterverteilung." width="300" height="94" class="alignleft size-medium wp-image-2461" /></a>Im <a href="http://gpm-blog.de/diversity-wird-ausgezeichnet-%E2%80%93-ein-beispiel-aus-der-projektmanagement-branche/" target="_blank">GPM Blog schreibt Dr. Dorothee Feldmüller</a>: &#8220;Gemischte Teams sind erfolgreicher, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.&#8221; Das ist eine Aussage, die sehr plausibel erscheint und auch meinen subjektiven Erfahrungen entspricht. Da Frauen eher kooperativ, netzwerkartig und Männer eher hierarchie- und loyalitätsbasiert arbeiten könnten gemischte Teams im Sinne der Kooperation besser funktionieren und demnach erfolgreichere Projekte abliefern. </p>
<p>Dieser Gedanke erschien so plausibel, dass ich ihn in den Untersuchungen der letzten Jahre überprüfen wollte. Dementsprechend hatten wir in den letzten Untersuchungen<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2011/12/18/mit-frauen-im-team-erfolgreicher/#footnote_0_2460" id="identifier_0_2460" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ver&ouml;ffentlichung zu den erw&auml;hnten Untersuchungen. Die Geschlechterverteilung ist aufgrund des &amp;#8220;Null-Ergebnisses&amp;#8221; in den Publikationen allerdings noch nicht thematisiert.">1</a></sup> immer auch nach der Geschlechterverteilung im Team gefragt. In Fragebögen zu rund 600 Projekten wurde diese Frage gestellt. Eine Auswertung zu Projekterfolg und Teamzusammensetzung bzgl. Männer und Frauen war jedoch bisher ergebnislos. Das heißt in den bis dato vorliegenden Daten wurde keine Korrelation zwischen Projekterfolg und Geschlechtermischung gefunden. </p>
<p>Möglicherweise werden die positiven Einflüsse eines diversitären Teams durch andere Effekte wie kulturelle Konflikte wieder kompensiert. Das ist im Moment leider noch reine Spekulation. Allerdings wird zurzeit die nächste Untersuchung vorbereitet in der auch kulturelle Aspekte abgefragt werden sollen. Es bleibt spannend!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2460" class="footnote"><a href="http://www.pentaeder.de/nachschlagen/veroffentlichungen/" target="_blank">Veröffentlichung zu den erwähnten Untersuchungen</a>. Die Geschlechterverteilung ist aufgrund des &#8220;Null-Ergebnisses&#8221; in den Publikationen allerdings noch nicht thematisiert.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>von grünen Suppen und übriger Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 12:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der Blogparade &#8220;Kommunikation ist wertvoll&#8221; des Rhetorik-Blogs möchte ich das viele-Seiten-Kommunikationsmodell noch einmal aufgreifen. Das 4 Seiten Modell der Kommunikation ist dank der gut verständlichen Bücher des Psychologen Friedemann Schulz von Thun inzwischen weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass er die 4 Seiten des Modells selbst auf 5 Seiten erweitert hat1. Damit wird das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Logo-Kommunikation ist wertvoll" src="http://rhetorikblog.com/wp-content/uploads/2011/01/Frida-Logo1.jpg" width="150" class="alignleft" />Anlässlich der Blogparade <a href="http://rhetorikblog.com/kommunikation-ist-wertvoll-diese-blogger-machen-mit/3238/" target="_blank">&#8220;Kommunikation ist wertvoll&#8221; des Rhetorik-Blogs</a> möchte ich das viele-Seiten-Kommunikationsmodell noch einmal aufgreifen. Das 4 Seiten Modell der Kommunikation ist dank der gut verständlichen Bücher des Psychologen Friedemann Schulz von Thun inzwischen weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass er die 4 Seiten des Modells selbst auf 5 Seiten erweitert hat<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2011/08/25/von-grunen-suppen-und-ubriger-zeit/#footnote_0_2038" id="identifier_0_2038" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Friedemann Schulz von Thun &ldquo;Miteinander reden: Fragen und Antworten&rdquo;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-499-61963-2">1</a></sup>. Damit wird das Ganze nicht komplizierter sondern vielleicht etwas klarer.</p>
<p>Jede Äußerung hat mehrere Seiten. Gibt mir mein Gegenüber eine Information (Sachebene), werde ich zu etwas aufgefordert (Appell-Ebene) oder ist vielleicht nur Zuhören erwünscht (Selbstoffenbarung). Das ist manchmal schon schwierig genug zu unterscheiden. Die vierte, die Beziehungsebene bringt genau genommen noch zwei weitere Aspekte ins Spiel. Die Beziehung beinhaltet das &#8220;ich&#8221; bzw. &#8220;wir&#8221; und &#8220;Du&#8221;. Das &#8220;Du&#8221; liegt näher an der Appellseite, das &#8220;Wir&#8221; hängt an der Selbstoffenbarung. Für das 4-seitige Modell gibt es einen berühmten Beispiel Dialog zwischen Mann und Frau der mit den Worten &#8220;Da ist etwas Grünes in der Suppe&#8221; beginnt. Diesen habe ich hier schon einmal <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/03/11/da-ist-etwas-grunes-in-der-suppe-kommunikation-und-die-vier-ohren/" target="_blank">ausführlich beschrieben</a>. Für die 5 Seiten möchte ich ein anderes Beispiel nehmen, das zwar weniger spektakulär ist dafür aber vielen vertrauter sein wird.</p>
<p>Die Ausgangssituation ist folgende. Zwei Personen, die zusammenarbeiten müssen, sollen, wollen. Die eine kommt mit einer Aufgabe nicht richtig voran und bittet den Kollegen oder die Kollegin um Hilfe. Die Bitte um Hilfe beginnt nicht mit einem ausführlichen Monolog sondern mit einer einfachen Frage: &#8220;Hast Du etwas Zeit?&#8221; All die Gedanken, die den Sprecher bewegen, sammeln sich in dieser kurzen Frage. In dieser kurzen Frage können je nach Tonlage oder Situation folgende Varianten mitschwingen.</p>
<p>Hast Du etwas Zeit (für mich)?<br />
Hast Du (etwas) Zeit?<br />
Hast Du Zeit (übrig)?</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/die_fuenf_seiten_einer_botschaft_1.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/die_fuenf_seiten_einer_botschaft_1-150x95.jpg" alt="Die fünf Seiten einer Botschaft" title="die_fuenf_seiten_einer_botschaft_1" width="150" height="95" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2039" /></a> Je nach dem welches gedachte Wörtchen unterstellt oder &#8220;überhört&#8221; wird verschiebt sich die Bedeutung der Frage ein wenig. Die Frage hat gewissermaßen einen Interpretationsspielraum eingebaut. Der Spielraum wird noch größer wenn wir uns weitere unausgesprochene Variationen ansehen. Das Bild zeigt mögliche Inhalte der Äußerung. Gerade die Aspekte gemeinsamen Erfolgs oder der Wunsch zur Zusammenarbeit schwingen unter der Oberfläche mit und werden nicht nur im Bespiel sondern auch im realen Gespräch selten ausgesprochen. Im Bild sind mögliche Interpretationen gleichberechtigt dargestellt. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie gleich laut gehört werden. Je nach Stimmungslage, Situation und persönlicher Befindlichkeit kann der Empfänger die verschiedenen Facetten unterschiedlich deutlich hören. Wenn der Empfänger gerade keine Zeit hat kann es leicht passieren, dass er die Appellseite &#8220;<strong>Nimm Dir Zeit!</strong>&#8221; unangemessen deutlich hört und die implizite Bitte um Hilfe überhört. Demensprechend harsch wird vielleicht seine Antwort ausfallen. Wenn die harsche Antwort nicht zu den Erwartungen des ersten Sprechers passt, gibt kann sehr schnell ein Wort das andere geben und eine Auseinandersetzung beginnen lassen.</p>
<p>Lässt sich das vermeiden? Nein, das gehört zur menschlichen Kommunikation dazu sich nicht immer sofort und richtig zu verstehen. Soll man es zähneknirschend akzeptieren, dass es aufgrund dieses Interpretationsspielraumes (beim Reden und beim Hören) immer wieder zu Kommunikationspannen kommt? und wieder sage ich &#8220;Nein&#8221;. Mit etwas Übung lässt sich viel erreichen. Es lohnt sich gelegentlich eigene Äußerungen in Gedanken zu variieren. Wie ändert sich die Bedeutung beim Weglassen oder Hinzufügen einzelner Wortes, wie könnte es je nach Wortwahl vom Gegenüber verstanden werden. Es lohnt sich auch die Frage zu stellen &#8220;Wie könnte mein Gegenüber meine Äußerung verstanden haben?&#8221;.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/die_fuenf_seiten_einer_botschaft.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/die_fuenf_seiten_einer_botschaft-300x190.jpg" alt="Die fünf Seiten einer Biotschaft" title="die_fuenf_seiten_einer_botschaft" width="300" height="190" class="alignleft size-medium wp-image-2048" /></a>In der vollständigen Grafik sind zwei von vielen möglichen Varianten aufgezeichnet wie die kurze Frage &#8220;Hast Du Zeit?&#8221; verstanden werden könnte.</p>
<p>P.S. manchmal wundert es mich, dass sich Menschen überhaupt verstehen <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>P.P.S ohne Smiley: Diverse Kommunikationspannen zwischen Männern und Frauen lassen sich leichter verstehen, wenn man unterschiedliche Empfindlichkeiten auf den Beziehungsebenen annimmt. Ebenso erscheinen Konflikte zwischen hierachie-orientierten und netzwerkenden Personen damit sehr plausibel.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2038" class="footnote">Friedemann Schulz von Thun “Miteinander reden: Fragen und Antworten”, Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-499-61963-2</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schau auf die Schreibtische</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 05:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich über die Legende der Web 2.0 Werkzeuge geschrieben. Der Kern des Beitrages lässt sich in folgenden Sätzen zusammenfassen:
Informationsaustausch war noch nie ein Problem des Werkzeuges und wird nie durch den Einsatz eines Werkzeuges gelöst werden. Entscheidend ist die Bereitschaft jedes Mitarbeiters sein Wissen preis zu geben. &#8230; Die Bereitschaft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatte ich über die <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/11/10/die-legende-von-web-2-0-werkzeugen/" target="_blank">Legende der Web 2.0 Werkzeuge</a> geschrieben. Der Kern des Beitrages lässt sich in folgenden Sätzen zusammenfassen:</p>
<blockquote><p>Informationsaustausch war noch nie ein Problem des Werkzeuges und wird nie durch den Einsatz eines Werkzeuges gelöst werden. Entscheidend ist die Bereitschaft jedes Mitarbeiters sein Wissen preis zu geben. &#8230; Die Bereitschaft der Menschen zu teilen ist wichtiger als jedes Werkzeug.</p></blockquote>
<p>In einer Diskussion wurde ich auf einen weiteren Punkt aufmerksam gemacht, den ich bisher übersehen hatte. Vorausgesetzt die Bereitschaft zum Teilen der Information und ein Werkzeug sind vorhanden verbleiben immer noch die individuellen Unterschiede der Menschen im Umgang mit Informationen. Ein Zitat aus der erwähnten Diskussion: </p>
<blockquote><p>&#8230; dass übergestülpte Wissensmanagementkonzepte &#8230; den eigenen, gedanklichen Ablagestrukturen widersprechen. Man sehe sich nur mal die Schreibtische von zehn beliebigen Mitarbeitern an und vergleiche diese <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2011/05/27/schau-auf-die-schreibtische/#footnote_0_2006" id="identifier_0_2006" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Diskussion auf Facebook, nur mit facebook Login erreichbar:Informationsaustausch war noch nie ein Problem des Werkzeuges">1</a></sup></p></blockquote>
<p>In der Tat &#8211; ein Blick auf die Schreibtische offenbart vieles. Wuchernde Stapel, Post-it Collagen, fein säuberlich beschriftete Ordner und Register, Notizbücher mit und ohne Post-it Anreicherungen. Das lässt sich natürlich anekdotisch schmunzelnd betrachten &#8211; das halte ich aber für zu kurz gegriffen. Der persönliche Umgang mit Information hängt eng mit den kognitiven Vorlieben und Fähigkeiten zusammen. Jede(r) lernt anders. Einen &#8220;richtigen&#8221; Weg gibt es nicht. Das Verordnen von Vorgehensweisen, die den eigenen kognitiven Vorlieben widersprechen, kann leicht Unwohlsein und nachfolgend eine Verweigerungshaltung hervorrufen. Gerade das Beispiel mit dem Schreibtisch ist hier sehr lehrreich. Ich schlage ein Gedankenexperiment vor: Jede(r) möge seinen Schreibtisch genau anschauen und sich dann einen Schreibtisch eines Kollegen oder einer Kollegin vorstellen, der völlig anders aussieht. Und nun das Experiment: Stellt Euch vor eine Woche am anderen Schreibtisch zu arbeiten ohne ihn verändern zu dürfen. Eine gruslige Vorstellung! So geht es vielleicht vielen wenn sie gezwungen wird Informationen in ein System einzugeben. Dieses Unbehagen befällt den Zettel-Stapel-Wirtschafter, der Daten in ein Formular mit Kategorien und Schlagworten eingeben muss in gleicher Weise wie den Ordnerregister-Beschrifter, der formlos in ein Microblogging Tool tippen soll.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2006" class="footnote">Diskussion auf Facebook, nur mit facebook Login erreichbar:<a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=117860788297572&#038;id=100002211201672&#038;notif_t=share_comment" target="_blank">Informationsaustausch war noch nie ein Problem des Werkzeuges</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Mail oder Feed</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 14:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[E-Mail ist nach wie vor die uneingeschränkte Nummer 1 in der elektronischen Kommunikation in Projekten. Das ist ein gefühlter Erfahrungssatz, den ich als Fazit aus vielen Projekten ziehen würde. Aktuelle Technologien wie Feeds führen nach wie vor ein Nischendasein zumindest erlebe ich in vielen Projekten, dass mit schlichten Nichtwissen reagiert wird, wenn ich den Einsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mail ist nach wie vor die uneingeschränkte Nummer 1 in der elektronischen Kommunikation in Projekten. Das ist ein gefühlter Erfahrungssatz, den ich als Fazit aus vielen Projekten ziehen würde. Aktuelle Technologien wie Feeds führen nach wie vor ein Nischendasein zumindest erlebe ich in vielen Projekten, dass mit schlichten Nichtwissen reagiert wird, wenn ich den Einsatz von Feed / RSS basierten Werkzeugen vorschlage. Eine aktuell laufende Forschungsarbeit scheint dies zudem noch bestätigen.</p>
<p>Was fange ich mit dieser Vermutung an? Es hilft nicht die Realität zu ignorieren. Deshalb kann man sich ab heute hier auch alternativ per <a href="http://www.pentaeder.de/post_notification_header/">E-Mail über neue Beiträge informieren</a> lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>über den Nutzen von Meetings</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich an einem guten und sehr produktiven Meeting teilgenommen. Leider ist das nicht der Standard. Es gibt durchaus Meetings in denen sich die Frage der Sinnhaftigkeit aufdrängt. Viel mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Besser als Richard Joerges könnte ich es ohnehin nicht auf den Punkt bringen: Meetings sind Zeit- und Geldverschwendung. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich an einem guten und sehr produktiven Meeting teilgenommen. Leider ist das nicht der Standard. Es gibt durchaus Meetings in denen sich die Frage der Sinnhaftigkeit aufdrängt. Viel mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Besser als Richard Joerges könnte ich es ohnehin nicht auf den Punkt bringen: <a href="http://www.projectwizards.net/de/macpm/projektmanagement/meetings-sind-zeit-und-geldverschwendung-es-sei-denn" target="_blank">Meetings sind Zeit- und Geldverschwendung. Es sei denn …</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>über Namen, Hunde, Rosen und Missverständnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 05:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Was könnte mein Gesprächspartner gemeint haben? Diese Frage sollte man sich immer wieder stellen. Allzu leicht entsteht aus dem ersten Verständnis einer Äußerung eine falsche Reaktion, die dann zur Quelle weiterer Missverständnisse werden kann. Sicher &#8211; das ist eine banale Weisheit über Kommunikation. Ich selbst habe hier schon oft über Kommunikation geschrieben und habe das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was könnte mein Gesprächspartner gemeint haben? Diese Frage sollte man sich immer wieder stellen. Allzu leicht entsteht aus dem ersten Verständnis einer Äußerung eine falsche Reaktion, die dann zur Quelle weiterer Missverständnisse werden kann. Sicher &#8211; das ist eine banale Weisheit über Kommunikation. Ich selbst habe hier schon oft über <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/23/aus-4-mach-5-das-kommunikationsfunfeck/" target="_blank">Kommunikation</a> geschrieben und habe das natürlich alles komplett verinnerlicht und kommuniziere stets erfolgreich und angemessen <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; weit gefehlt. Auch &#8220;Kommunikationsspezialisten&#8221; sind nicht vor groben Schnitzern gefeit. Aktuelle Beispiele der letzten Tage gefällig?</p>
<p><span id="more-1307"></span></p>
<p>Letzte Woche, hektisches Projektgeschehen, ein Release einer Software ist fertig. Um den Meilenstein abzuschließen steht nur noch die Produktionsübernahme an. Im Verlaufe des Updates gibt es eine Reihe von Pannen, es entsteht eine Krisensituation. In dieser Situation laufen die Kommunikationsfäden bei mir zusammen &#8211; so sollte es sein, aber irgendwann wird es zu viel. Ein Kollege sitzt am Tisch, mit einem anderen telefoniere ich gerade, auf dem PC sind zwei Chat-Fenster offen. Dann meldet sich über Chat noch ein neuer Kollege aus Indien, dem die letzte der Pannen passiert ist. Er schreibt mich an und fragt sinngemäß nach was er tun soll. Seine Formulierung ist sehr unhöflich, er pflaumt mich quasi an. In mir brodelt der Ärger hoch. Ich denke &#8220;Junge, pass mal auf, Du baust hier Mist und pflaumst dann noch rum&#8221;. Ich beginne zu tippen (auf Englisch) mein Finger schwebt schon über der Enter-Taste, als mir der Gedanke kommt, dass der Kollege vielleicht gar nicht weiß was mein Vorname, und was mein Nachname ist, vielleicht ist die &#8220;pflaumige&#8221; Anrede &#8220;hi huber&#8221; völlig normal und getreu der englischen Gewohnheit sich unter Kollegen mit Vornamen anzusprechen. Damit wäre es eher eine etwas missglückte freundlich Anfrage anstatt eine unhöfliche Rüpelei. Mein Finger wandert zur Löschtaste, ich schreibe meine Antwort neu, schiebe meine erste Gefühlswallung bei Seite und reagiere höflich. Siehe da &#8230; es entwickelt sich ein passables Gespräch, in dessen Verlauf die Lösung des Problems gefunden wird. Das hätte auch anders ausgehen können &#8211; Glück gehabt.</p>
<p>So wie der Kollege meinen Nachnamen und Vornamen durcheinander gebracht hat, habe ich in einer anderen virtuellen Kommunikation etwas durcheinander gebracht. Es geht um einen &#8220;dog rose&#8221; oder eine &#8220;dog rose&#8221;. Ist ein Hund namens &#8220;Rose&#8221; oder eine Pflanze (Hundsrose) gemeint. Es ging um die Pflanze &#8220;Hundsrose&#8221;. Mein Problem war, dass ich noch nie von einer solchen Pflanze gehört hatte. Das &#8220;dig a hole for the dog rose&#8221; habe ich als Hunde-Beerdigung verstanden, dabei ging es um Gartenarbeit. Die Peinlichkeit kann da beliebig groß werden. </p>
<p>Merke:</p>
<p class="wichtig">
Das was ich als erstes verstehe, muss nicht immer das Richtige sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aus 4 mach 5 &#8211; das Kommunikationsfünfeck</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 04:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch: Mensch im Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz von Thun]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das Kommunikationsquadrat noch nicht genug, sind wirklich 5 Ecken notwendig? Friedemann Schulz von Thun schreibt im letzten Band der Reihe &#8220;Miteinander Reden&#8221;1 &#8220;Müsste das Kommunikationsquadrat nicht eigentlich 5 Seiten haben? Richtig &#8230;&#8221;. Er bleibt dennoch beim Quadrat um das Modell einfacher zu halten. Ich stoße in Seminaren jedoch immer wieder auf Erklärungsschwierigkeiten, wenn folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/03/11/da-ist-etwas-grunes-in-der-suppe-kommunikation-und-die-vier-ohren/" target="_blank">Kommunikationsquadrat</a> noch nicht genug, sind wirklich 5 Ecken notwendig? Friedemann Schulz von Thun schreibt im letzten Band der Reihe &#8220;Miteinander Reden&#8221;<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/23/aus-4-mach-5-das-kommunikationsfunfeck/#footnote_0_1152" id="identifier_0_1152" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Friedemann Schulz von Thun &amp;#8220;Miteinander Reden: Fragen und Antworten&amp;#8221;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-499-61963-2">1</a></sup> &#8220;Müsste das Kommunikationsquadrat nicht eigentlich 5 Seiten haben? Richtig &#8230;&#8221;. Er bleibt dennoch beim Quadrat um das Modell einfacher zu halten. Ich stoße in Seminaren jedoch immer wieder auf Erklärungsschwierigkeiten, wenn folgende Aspekte mit dem Quadrat in Verbindung gebracht werden:</p>
<ul>
<li>Komplexität der Beziehungsebene bzgl. &#8220;Wir&#8221; und &#8220;Du&#8221;</li>
<li>Gleichzeitigkeit der verschiedenen Aspekte einer Botschaft / Äußerung</li>
<li>Einbeziehung der Erwartungen des Kommunikationspartners und Angemessenheit der Kommunikation</li>
<li>Zusammenhang mit &#8220;Ich-&#8221; und &#8220;Du-Botschaften</li>
</ul>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie2.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie2-150x112.png" alt="" title="vom 4 zum 5eck" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1153" /></a>Deshalb möchte ich gewissermaßen das Modell für Fortgeschrittene vorstellen. Das häufig zitierte <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/03/11/da-ist-etwas-grunes-in-der-suppe-kommunikation-und-die-vier-ohren/" target="_blank">Kommunikationsquadrat</a> spaltet eine Äußerung gewissermaßen in 4 Seiten auf: Die Sachebene, den Appell, die Beziehungsebene und die Selbstoffenbarung. Genauer betrachtet enthält die Beziehungsebene einen Teil, der mit dem &#8220;Wir&#8221; zusammenhängt sowie einen Teil der das &#8220;Du&#8221; in der Beziehung repräsentiert. Veranschaulicht dargestellt bricht die Beziehungsseite des Quadrates auf, ein Knick lässt aus dem Quadrat das Fünfeck werden.  Diese Aufteilung der Beziehungsebene ist sinnvoll, da jede Äußerung, die einen nennenswerten Beziehungsanteil enthält immer den Aspekt der eigenen Vorstellung der gemeinsamen Beziehung als auch eine Erwartungshaltung an das Gegenüber enthält. Der Begriff Beziehung und die häufige Verwendung plakativer Beispiele der Mann-Frau Kommunikation darf nicht darüber hinweg täuschen, dass auch professionelle Gespräche wie z.B. Zielvereinbarungsgespräche einen hohen Beziehungsanteil enthalten: Kritik, Anerkennung, Würdigung der Leistung des Gegenübers sind nur einige Beispiele beziehungslastiger Elemente in beruflicher Kommunikation. </p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie5.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie5-150x112.png" alt="" title="vom 5eck zum Klang" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1157" /></a>Die Gleichzeitigkeit der Aspekte einer Äußerung lässt sich im Fünfeck ebenfalls eleganter darstellen. Eine Äußerung ist wie ein musikalischer Klang. Auf den 5 Notenlinien sind die Noten entsprechend den Seiten des Fünfecks farbig notiert. Genau wie bei einem Akkord erklingen die Töne gleichzeitig &#8211; nicht immer in der gleichen Lautstärke aber prinzipiell sind immer alle Noten vorhanden. In der Gleichzeitigkeit verbergen sich zwei mögliche Komplikationen der Kommunikation. Zum Ersten ist sich der Sender der Äußerung nicht immer aller Noten, die er anklingen lässt bewusst. Zum Zweiten hat der Empfänger der Äußerung eventuell ein selektives Gehör, das heißt er hört ggf. manche Töne besonders deutlich andere werden eher überhört.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie6.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie6-150x112.png" alt="" title="Die 5 Ohren und die Veränderung des Klangs" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1160" /></a>Dieses selektive Gehör, das gewissermaßen durch die vier Ohren des Quadratmodells dargestellt wird, ist in nebenstehender Grafik in Form unterschiedlicher großer Ohren veranschaulicht. Die Ohren lauschen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit. Die Äußerung, die mit einer Betonung auf Sachinhalt und Appell auf die Reise ging, verändert sich durch die Ohren zu einem Klang, der seinen Schwerpunkt auf der Beziehungsebene hat. Das klassische Missverständnis analog zum &#8220;Da ist was Grünes in der Suppe Dialog&#8221; nimmt so seinen Anfang. Wie lassen sich diese unterschiedlichen Ohren verstehen?  Es wäre aber verfehlt den Empfänger eines Fehlers zu bezichtigen. Aus der Situation in der das Gespräch stattfindet ergeben sich Erwartungen. Der Empfänger erwartet eine bestimmte Äußerung. Nach der Lösung eines kniffligen Problems erwartet der Mitarbeiter (oder wünscht sich) lobende Worte. Der Projektleiter denkt an den knappen Zeitplan und möchte die nächste Aufgabe adressieren. Aus der sachlichen, inhaltlich korrekten Verteilung einer Aufgabe wird durch die Nichterfüllung der Erwartung eine für den Mitarbeiter enttäuschende Äußerung, er interpretiert das fehlende Lob ggf. sogar als Unzufriedenheit des Projektleiters. Entsprechend dominierend wird für ihn oder sie der Klang auf der Beziehungsebene. Dementsprechend wird die Antwort mit einem erhöhten Beziehungsanteil zurückgeschickt. Jetzt kommt es darauf an ob der Kommunikationspartner sein Beziehungsohr empfindlich genug eingestellt hat um ggf. empathisch zu hören und angemessen zu reagieren. </p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie7.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie7-150x112.png" alt="" title="Der Unterschied der Botschaften" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1164" /></a>Die Angemessenheit der Äußerung ist ein wichtiger Punkt. Der in vielen Beispielen demonstrierte Fall, dass eine missverstandene Äußerung auf die Beziehungsebene abgleitet und empathisch gelöst werden muss, rückt oft die &#8220;Ich-Botschaft&#8221; in den Fokus. Die &#8220;Ich-Botschaft&#8221; soll mit möglichst wenig verletzender Unterstellung versuchen dem Kommunikationspartner den eigenen emotionalen Anteil zu verdeutlichen. Dementsprechend hoch ist der Selbstoffenbarende-Wir-lastige Beziehungsanteil. Die offensivere Du-Botschaft bezieht den &#8220;Du-Anteil&#8221; der Beziehung und eine Portion Appell mit ein. Im Bild sind die Botschaften mit ihren unterschiedlichen Kompositionen dargestellt. Zurück zur Angemessenheit und auch zur Stimmigkeit. Es gibt keine Art der Äußerung oder einen bestimmten Stil, der grundsätzlich besser wäre. Dies hängt immer von der Situation und den Persönlichkeiten der Beteiligten ab. Krampfhafte Anwendung eines unpassenden Stils kann kontraproduktiv und peinlich werden. An einem Beispiel lässt sich das schön verdeutlichen: Der Einsatzleiter der Feuerwehr muss im Einsatz kurz und knapp kommandieren &#8211; Kommandos bestehen praktisch ausschließlich aus Sach- und Appell-Klang. Ausführliche Ich-Botschaften hingegen sind für den Fortgang der Löscharbeiten eher hinderlich.</p>
<p>Für die Einschätzung der Angemessenheit lässt sich leider kein Patentrezept angeben. Neben konkreter Übung und Reflexion von Gesprächen unter den Gesichtspunkten des Kommunikationsfünfecks ergeben sich wertvolle Hinweise auch aus dem Werte- bzw. Entwicklungs-Quadrat &#8230; Fortsetzung folgt (&#8220;Noch ein Quadrat &#8211; über Werte und Entwicklungen&#8221;).</p>
<p>Dieser Text ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">Creative Commons BY NC ND</a> (Namensnennung &#8211; Nicht Kommerziell &#8211; Keine Bearbeitung) lizenziert. Er ist Teil des <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/09/16/wir-schreiben-ein-buch-uber-projektmanagement/" target="_blank">Buchprojekts &#8220;Menschen im Projekt&#8221;.</a> Er gehört zum Abschnitt 5A, siehe <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/11/mensch-im-projekt-inhalt-und-struktur-des-buches/">Mindmap zu Inhalt und Struktur</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1152" class="footnote">Friedemann Schulz von Thun &#8220;Miteinander Reden: Fragen und Antworten&#8221;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-499-61963-2</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Quantität, Qualität und das Wissen um die Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben Projektleiter, Scrum-Master, Teamleiter und andere Führungskräfte gemeinsam? Der Erfolg ihrer Arbeit hängt entscheidend von der Qualität ihrer Kommunikation ab. Ich schreibe bewusst Qualität, eine noch so gut organisierte Quantität alleine reicht nicht aus. Kommunikationspläne, geplante Mitarbeitergespräche, wohl vorbereitete Meetings und Moderationstechniken gehören zur Quantität. Diese lässt sich messen und ist lediglich die Grundlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Projektleiter, Scrum-Master, Teamleiter und andere Führungskräfte gemeinsam? Der Erfolg ihrer Arbeit hängt entscheidend von der Qualität ihrer Kommunikation ab. Ich schreibe bewusst Qualität, eine noch so gut organisierte Quantität alleine reicht nicht aus. Kommunikationspläne, geplante Mitarbeitergespräche, wohl vorbereitete Meetings und Moderationstechniken gehören zur Quantität. Diese lässt sich messen und ist lediglich die Grundlage und leider keine Gewähr für eine gute Qualität der Kommunikation. Mathematisch gesprochen könnte man fast sagen, es ist eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung. Ob sich die Anwesenden in einem Meeting trotz guter Vorbereitung auch verstehen steht auf einem ganz anderen Blatt.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/ich_und_du_botschaft.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/ich_und_du_botschaft-150x112.png" alt="" title="ich_und_du_botschaft" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1139" /></a>Ich rede nicht lange drum herum. Das Gelingen der Kommunikation steht in der Verantwortung der oben genannten Führungskräfte und es führt kein Weg daran vorbei sich mit den so genannten weichen Faktoren der Kommunikation auseinander zu setzen. Die therapeutisch weich gespülten Formulierungen der Ich-Botschaften sind dabei nur ein Teil des Systems. Auch der Liebhaber der klaren, appellhaften Sachbotschaft muss darüber Bescheid wissen, dass in jeder Äußerung auch eine Ich-Botschaft mitschwingt. Oder andersherum &#8211; wie in der Grafik unschwer zu erkennen ist &#8211; eine unglücklich formulierte &#8220;Ich-Botschaft&#8221; kann einen erheblichen &#8220;Du-Anteil&#8221; enthalten. Das Beispiel soll aber noch etwas anderes zeigen. Die Verwendung der Begriffe &#8220;Ich&#8221; und &#8220;Gefühl&#8221; machen noch lange keine empathische Äußerung aus. Es drängt sich sofort eine Gegenfrage auf: Müssen alle Äußerungen empathisch sein? Natürlich nicht. Manchmal ist das Einfache und klare &#8220;Du, Idiot&#8221; die passendere und situationsgerechtere Äußerung. Welche Form passt dann in welchem Kontext?</p>
<p>Gelungene Kommunikation zeichnet sich dadurch aus, dass sehr häufig die passenden Formen von Äußerungen verwendet werden und diese beim Gegenüber meistens in den richtigen Hals kommen. Die Kommunikation in der immer alles passt gibt es nicht und wird es nie geben. Unangemessene Äußerungen, falsches Verstehen, rein inhaltliche Missverständnisse und viele andere Stolpersteine gehören dazu. Es spart aber unglaublich Zeit und Nerven wenn die Häufigkeit der Miss-Kommunikation so gering wie möglich bleibt. Genau dafür sind Führungskräfte verantwortlich, das ist eine ihrer wichtigsten Schlüsselqualifikationen. Deshalb sollten sich Führungskräfte (Projektleiter, Scrum-Master, Teamleiter, &#8230;) auch mit Konzepten wie z. B. dem Kommunikations &#8211; Quadrat auseinandersetzen. Über dieses Qadrat und den berühmten Beispielsatz &#8220;<a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/03/11/da-ist-etwas-grunes-in-der-suppe-kommunikation-und-die-vier-ohren/">Da ist etwas Grünes in der Suppe</a>&#8221; habe ich schon ausführlich geschrieben. Die Erweiterung auf das <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/23/aus-4-mach-5-das-kommunikationsfunfeck/">Kommunikationsfünfeck</a> und das Wertequadrat &nbsp;<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/20/quantitat-und-qualitat-und-das-wissen-um-die-kommunikation/#footnote_0_1138" id="identifier_0_1138" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden: Fragen und Antworten, Band IV der Reihe">1</a></sup> macht neben den verschiedenen Seiten einer Äußerung auch den Aspekt der &#8220;Ich&#8221; und &#8220;Du&#8221; Botschaften und die Wirkungen der Beziehungsgeflechte der Kommunikationspartner deutlicher.</p>
<p class="wichtig">
Führungskräfte sind für das Gelingen der Kommunikation verantwortlich.
</p>
<p>Dieser Text ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">Creative Commons BY NC ND</a> (Namensnennung &#8211; Nicht Kommerziell &#8211; Keine Bearbeitung) lizenziert. Er ist Teil des <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/09/16/wir-schreiben-ein-buch-uber-projektmanagement/" target="_blank">Buchprojekts &#8220;Menschen im Projekt&#8221;.</a> Er gehört zum Abschnitt 5A, siehe <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/11/mensch-im-projekt-inhalt-und-struktur-des-buches/">Mindmap zu Inhalt und Struktur</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1138" class="footnote">Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden: Fragen und Antworten, Band IV der Reihe</li></ol>]]></content:encoded>
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