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	<title>projekt (B)LOG &#187; agile Softwareentwicklung</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
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		<title>Über die gelegentliche (Un)Sinnigkeit von Planungen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[agile Softwareentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Sorge &#8211; ich will das Erstellen von Projektplänen nicht grundsätzlich in Frage stellen. Ich möchte lediglich &#8211; dieses Mal ganz im originären Sinne eines Blogs als Tagebuch &#8211; von einem aktuell laufenden Projekt berichten. Es handelt sich um ein Organisationsentwicklungsprojekt mit leichten IT-Anteilen. Vor wenigen Wochen saß ich mit den Stakeholdern zusammen um die Kernfragen aus denen sich die Arbeitspakete definieren lassen zu identifizieren. In der gemeinsamen sehr konstruktiven Besprechung wurden 6 Fragen und daraus abzuleitende Aufgabenpakete gefunden. Auf Basis dieser 6 Fragen wurde ein erster Projektplan erstellt. </p>
<p>Wenige Wochen später sollten diese Fragen nochmals geprüft und ggf. durch weitere ergänzt werden. Dieser Termin hat inzwischen stattgefunden. Von den ursprünglichen Fragen sind nur noch zwei relevant. Die anderen haben sich durch Ergebnisse aus anderen Projekten und veränderte Rahmenbedingungen praktisch erledigt bzw. ihre Priorität hat sich erheblich verändert. Auch der Projektplan wird sich dadurch erheblich verändern. Mit anderen Worten: Die erste Version des Planes ist für die Tonne.</p>
<p>Der erste Reflex die veränderten Fragestellungen im alten und modifizierten Plan abzubilden ging zum Glück schnell vorüber. Ich erinnere mich aber durchaus an Projekte in denen dieser erste Impuls in die Tat umgesetzt wurde. Das hilft aber niemandem weiter. Wenn sich die Bedingungen für den Plan grundlegend geändert haben, muss sich das auch im Plan wiederfinden. In meinem konkreten Fall setze ich einen neuen Plan auf. Mit drastischen Worten zusammengefasst:</p>
<p class="wichtig">
Wenn schon für die Tonne gearbeitet wurde, dann aber richtig.
</p>
<p>oder</p>
<p class="wichtig">
Sackgassen müssen als Sackgassen akzeptiert werden.
</p>
<p>Ein solcher Einstieg in ein Projekt ist ein deutlicher Hinweis, dass hier eine agile Vorgehensweise keine schlechte Lösung wäre <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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