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	<title>projekt (B)LOG &#187; Planung</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
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		<title>Projekt-Cartoon: Projekt X-Mas 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 06:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten kommt wie jedes Jahr völlig überraschend und nicht alles lässt sich in Plänen vorhersehen. 
Ich wünsche Ihnen / Euch ruhige, erholsame und sinnreich erfüllte Weihnachtstage.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_014_advent.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_014_advent-300x186.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_014_advent" width="300" height="186" class="alignleft size-medium wp-image-2478" /></a>Weihnachten kommt wie jedes Jahr völlig überraschend und nicht alles lässt sich in Plänen vorhersehen. </p>
<p>Ich wünsche Ihnen / Euch ruhige, erholsame und sinnreich erfüllte Weihnachtstage.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Projekt-Cartoon: Zeitreisen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 06:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Ähnlichkeiten mit realen Situation sind weder zufällig noch unbeabsichtigt. Gute Projektmitarbeiter beherrschen die Zeitreise und können selbstverständlich auch Aufgaben in der Vergangenheit erledigen. Vor wenigen Tagen ist mir ein Projektplan auf den Tisch geflattert, der zeitliche Abhängigkeiten völlig ignorierte. Der Plan hätte sich definitiv nur mittels Zeitreisen umsetzen lassen. Merke: Das Dach eines Hauses lässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_013_resourcen_gestern.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_013_resourcen_gestern-150x94.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_013_resourcen_gestern" width="150" height="94" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2471" /></a>Ähnlichkeiten mit realen Situation sind weder zufällig noch unbeabsichtigt. Gute Projektmitarbeiter beherrschen die Zeitreise und können selbstverständlich auch Aufgaben in der Vergangenheit erledigen. Vor wenigen Tagen ist mir ein Projektplan auf den Tisch geflattert, der zeitliche Abhängigkeiten völlig ignorierte. Der Plan hätte sich definitiv nur mittels Zeitreisen umsetzen lassen. Merke: Das Dach eines Hauses lässt sich <a href="http://www.scheissprojekt.de/hausbau.html" target="_blank">nicht vor dem Fundament</a> bauen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über Gläser und Flaschen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 05:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[War der gestrige Cartoon nur ein plattes Wortspiel? Die Metapher des halb vollen bzw. leeren Glases ist ein alter Hut. Die dritte Sicht des Projektleiters, dass das Glas doppelt so groß wie nötig ist eine neutrale, objektive Sicht. Seine Sicht hat einerseits etwas pragmatisches an sich. Seine Analyse gehört aber über den Pragmatismus hinaus zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_011_glas1.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_011_glas1-150x55.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_011_glas" width="150" height="55" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2213" /></a>War der gestrige Cartoon nur ein plattes Wortspiel? Die Metapher des halb vollen bzw. leeren Glases ist ein alter Hut. Die dritte Sicht des Projektleiters, dass das Glas doppelt so groß wie nötig ist eine neutrale, objektive Sicht. Seine Sicht hat einerseits etwas pragmatisches an sich. Seine Analyse gehört aber über den Pragmatismus hinaus zur Metaebene, sie steht über den &#8220;kleingeistigen&#8221; Sichten des ewig optimistischen Entwicklers oder des pessimistischen Controllers. Die Sicht des Projektleiters steht über den Dingen, er ist in der Lage den banalen Inhalt des Glases zu abstrahieren und einen ganz anderen Kern des Problems zu sehen. Das Glas ist zu groß. Er wird ggf. keine Mühe scheuen um ein neues Glas in der richtigen Größe zu beschaffen, den Inhalt umzufüllen und das überflüssige große Glas wieder wegzuräumen. Falls jetzt jemand mit einer Flasche vorbei kommt um nachzugießen hat man ein neues Problem das aber immerhin unabhängig vom vorherigen ist. Dafür ist das neue Problem ungleich schwieriger als das alte. </p>
<p>Ich würde das nicht schreiben wenn ich mich nicht schon selbst bei unsinnigen Optimierungen ertappt hätte, die mehr Schaden angerichtet haben ohne wirklichen Nutzen zu stiften. Unsinniges Anpassen von Plänen oder die Huldigung des heiligen Prozessfetisch haben mich auch schon den Inhalt des Projektes übersehen lassen. Manchmal geht es nur ums Trinken und es ist (solange da kein Eimer steht) egal wie groß das Glas ist. </p>
<p>P.S. meine Idealvorstellung eines Projektleiters würde dafür sorgen, dass eine Flasche zum Nachfüllen in greifbarer Nähe ist.</p>
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		<title>Projekt-Cartoon: Neue Woche &#8211; neue Leute</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 05:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob es künftig zu jedem Wochenanfang einen Cartoon geben wird ist noch nicht ganz sicher zumindest ist das aber der Plan. Was passieren kann wenn man deutlich hinter den Plan gerät ist im heutigen Cartoon zu sehen.
 Manchmal kommt ein Projekt nicht so richtig voran und manchmal stiftet die gut gemeinte Verstärkung mehr Verwirrung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es künftig zu jedem Wochenanfang einen Cartoon geben wird ist noch nicht ganz sicher zumindest ist das aber der Plan. Was passieren kann wenn man deutlich hinter den Plan gerät ist im heutigen Cartoon zu sehen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_mehr_leute.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_mehr_leute-300x198.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_mehr_leute" width="300" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-2190" /></a> Manchmal kommt ein Projekt nicht so richtig voran und manchmal stiftet die gut gemeinte Verstärkung mehr Verwirrung als dass sie hilft. Für den Fall, dass jemand den Cartoon als völlig realitätsfremd abtut, sei gesagt, dass ich einstmals in einem Java-Projekt Cobol-Entwickler als Verstärkung bekommen habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Projekt-Cartoon: Wir sind früher fertig!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 05:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>

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		<description><![CDATA[ Manchmal sind Nachrichten zu gut um wahr zu sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_Cartoon_frueher_fertig_1000.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_Cartoon_frueher_fertig_1000-300x89.jpg" alt="Projekt Cartoon" title="projekt_Cartoon_frueher_fertig_1000" width="300" height="89" class="alignleft size-medium wp-image-2099" /></a> Manchmal sind Nachrichten zu gut um wahr zu sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Projekt Cartoon: Planung &#8211; Update</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 03:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Projektgeschäft ist ernst genug, ein wenig Schmunzeln kann da nicht schaden. Wie der Cartoon nahelegt gibt es laufend Änderungen, deshalb jetzt auch noch ein Update des Textes. Die Projekt Cartoons sollen in Zukunft mehr oder minder regelmäßig erscheinen. Es lohnt sich gelegentlich eine andere Brille aufzusetzen und wenn es die der Satire ist. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/pm_cartoon_01_plan_rueckseite_1000.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/pm_cartoon_01_plan_rueckseite_1000-300x103.jpg" alt="" title="pm_cartoon_01_plan_rueckseite_1000" width="300" height="103" class="noalign size-medium wp-image-1562" /></a></p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_der_pl.jpg"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/projekt_cartoon_der_pl-143x150.jpg" alt="" title="projekt_cartoon_der_pl" width="143" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1589" /></a>Das Projektgeschäft ist ernst genug, ein wenig Schmunzeln kann da nicht schaden. Wie der Cartoon nahelegt gibt es laufend Änderungen, deshalb jetzt auch noch ein Update des Textes. Die Projekt Cartoons sollen in Zukunft mehr oder minder regelmäßig erscheinen. Es lohnt sich gelegentlich eine andere Brille aufzusetzen und wenn es die der Satire ist. Wie schon heute morgen erwähnt sind Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder realen Ereignissen zufällig oder beabsichtigt. Das heißt die eine oder andere Person hat eine reale Entsprechung <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wer erkennt den planenden Projektleiter. Wer als erstes den richtigen Namen in einem Kommentar nennt gewinnt einen kleinen Preis.</p>
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		<title>ein Bild über manchmal vergebliche Planung</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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		<description><![CDATA[Planung gehört zum Projektgeschäft. Die Tragik der Planung ist, dass es selten so kommt wie geplant. Maf Räderscheidt eine Künstlerin, die ich sehr schätze, hat das in einem Bild auf den Punkt gebracht. Der Titel des Bildes lautet: Mit nachtwandlerischer Sicherheit kommt es wieder ganz anders. Ihr Bild und ihr kurzer Text fassen zusammen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maf-art.com/home/?p=3346" target="_blank"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/planungen.jpg" alt="Aquarell: Mit nachtwandlerischer Sicherheit kommt es wieder ganz anders" title="Mit nachtwandlerischer Sicherheit kommt es wieder ganz anders" width="200" height="281" class="alignleft size-full wp-image-1522" /></a>Planung gehört zum Projektgeschäft. Die Tragik der Planung ist, dass es selten so kommt wie geplant. Maf Räderscheidt eine Künstlerin, die ich sehr schätze, hat das in einem Bild auf den Punkt gebracht. Der Titel des Bildes lautet: <strong>Mit nachtwandlerischer Sicherheit kommt es wieder ganz anders</strong>. Ihr<a href="http://maf-art.com/home/?p=3346" target="_blank"> Bild und ihr kurzer Text</a> fassen zusammen, dass manchmal kleine Störungen ausreichen einen Plan entgleisen zu lassen. Mir gefällt das subtile Augenzwinkern, das menschliche, das Akzeptieren der menschlichen Sprunghaftigkeit, die uns manchmal einen Strich durch die Planungsrechnung macht und wünsche mir, dass in manchem Projektplan etwas Luft drin wäre um der Sprunghaftigkeit ein wenig nachgeben zu können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Wasserfallmodell hat noch nie funktioniert</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/04/27/das-wasserfallmodell-hat-noch-nie-funktioniert/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im voran gegangenen Beitrag hatte ich diese Aussage schon getroffen. Nachdem einige Nachfragen eingetroffen sind, möchte ich die Aussage etwas weiter ausführen. Nebenstehend ist ein typisches Wasserfall-Diagramm zu sehen. Die konkrete Benennung der Phasen kann variieren &#8211; entscheidend ist der Grundgedanke, dass eine Phase abgeschlossen wird und ihre Ergebnisse quasi in die nächste Phase ergießt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wasserfall.png"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wasserfall-150x112.png" alt="Grafik Wasserfallmodell" title="Wasserfallmodell" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1295" /></a>Im voran gegangenen Beitrag hatte ich diese Aussage schon getroffen. Nachdem einige Nachfragen eingetroffen sind, möchte ich die Aussage etwas weiter ausführen. Nebenstehend ist ein typisches Wasserfall-Diagramm zu sehen. Die konkrete Benennung der Phasen kann variieren &#8211; entscheidend ist der Grundgedanke, dass eine Phase abgeschlossen wird und ihre Ergebnisse quasi in die nächste Phase ergießt. Die Ähnlichkeit zu Gantt Diagrammen und klassischen Projektplänen ist keineswegs zufällig. Diese Darstellung geht auf eine Veröffentlichung von Winston Royce aus dem Jahr 1970 zurück. Der Titel lautet <a href="http://leadinganswers.typepad.com/leading_answers/files/original_waterfall_paper_winston_royce.pdf" target="_blank">MANAGING THE DEVELOPMENT OF LARGE SOFTWARE SYSTEMS</a>. Diese Darstellung des Wasserfalls hat sich in das Bewusstsein der Softwarebranche und des Projektmanagements eingebrannt. Bei aller Kritik am Wasserfallmodell blieb der Eindruck hängen, dass es bei hinreichender Sorgfalt der Anforderungserhebung, funktionieren würde.</p>
<p>Anforderungs-, Change- und Scopemanagement sind genau genommen Versuche das Wasserfallmodell zu verbessern. Im Laufe der Zeit verbreiteten sich iterative Ansätze und mündeten in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in agile Vorgehensweise. Das tragische Element an dieser Geschichte ist, dass die Grundaussage der Veröffentlichung eine andere ist als jene die in das Bewusstsein der Branche drang.</p>
<p>Winston Royce schreibt in der Zusammenfassung:</p>
<p class="zitat">
In my experience, however the simpler method has never worked on large software development efforts and the costs to recover far exceeded those required to finance the five-step process listed.
</p>
<p>Die erwähnte &#8220;simpler method&#8221; ist der klassische oben skizzierte Wasserfall. Die Mehrkosten durch den aufwändigeren Prozess (Iterationen) sind geringer als jene, die durch Nachbesserungen (Terminüberschreitungen) am einfachen Modell entstehen. Er schreibt also sinngemäß: &#8220;<strong>Das hat noch nie funktioniert</strong>&#8220;. Dementsprechend sind in der Veröffentlichung einige andere Grafiken enthalten, mit denen er bereits 1970 eine iterative Vorgehensweise bis hin zu wiederholtem Coding vorschlägt &#8211; das würde man heute Refactoring nennen.</p>
<p>Ein wenig erinnert mich das an die Legende vom Eisengehalt des Spinats <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="zitat">
&#8230; den bis heute noch gelegentlich behaupteten, außergewöhnlich hohen Eisenanteil besitzt Spinat jedoch nicht – der Schweizer Physiologe Gustav von Bunge hatte 1890 den Wert zwar richtig berechnet, doch bezogen sich seine Angaben auf getrockneten Spinat, wurden aber später irrtümlich frischem Spinat zugeschrieben, der zu ca. 90 % aus Wasser besteht. (Wikipedia)</p>
]]></content:encoded>
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