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	<title>projekt (B)LOG &#187; Teamentwicklung</title>
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	<description>über teamorientierte Projektleitung und Projektmanagement</description>
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		<title>Trupp oder Team</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spruch &#8220;T E A M = Toll Ein Anderer Macht es&#8221; ist oft zu hören. Angesichts des inflationären Gebrauchs des Begriffes &#8220;Team&#8221; ist das kein Wunder. Nahezu jede Form der Zusammenarbeit von Menschen wird heute mit dem Begriff Team belegt. Die sprachliche englisch-deutsch Durchmischung führt zu noch mehr Unschärfe. Dass nicht jede Form der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spruch &#8220;T E A M = Toll Ein Anderer Macht es&#8221; ist oft zu hören. Angesichts des inflationären Gebrauchs des Begriffes &#8220;Team&#8221; ist das kein Wunder. Nahezu jede Form der Zusammenarbeit von Menschen wird heute mit dem Begriff Team belegt. Die sprachliche englisch-deutsch Durchmischung führt zu noch mehr Unschärfe. Dass nicht jede Form der Zusammenarbeit den Begriff Team rechtfertigt lässt die Unzufriedenheit wachsen, die unter Anderem in sarkastischen Sprüchen wie dem genannten mündet. Eine Unterscheidung der verschiedenen Team-Arten ist jedoch wichtig: Nicht jedes &#8220;Team&#8221; ist für jede Aufgabe geeignet. Zudem unterscheiden sich die Ansätze von Leitung und Führung doch erheblich. </p>
<p>Im Folgenden möchte ich zwischen Teams (im engeren Sinne), Mannschaften (Crews) und Trupps unterscheiden. Die Begriffe sind nicht zufällig gewählt, sie verkörpern einerseits extreme Beispiele andererseits werden damit gelegentlich verwendete Metaphern aus Sport oder Militär deutlicher. Ich möchte die Unterschiede an der Form der Aufgabenteilung, dem Führungsprinzip sowie der möglichen Aufgabenstellung beleuchten.</p>
<p>Der extreme Fall des Trupps ist z.B. im Militär oder in Organisationen wie Feuerwehr und Katstrophenschutz zu finden. Die Aufgabenteilung ist sehr strikt und wird gezielt eingeübt. Es ist im Einsatzfall bereits vorher entschieden und allen klar, wer welche Aufgabe übernimmt. Die Entscheidung wer die Drehleiter bedient, wer die Schläuche verlegt und wer die Leiter hoch klettert muss (!) im Vorfeld getroffen werden. Im Ernstfall ist es dafür zu spät. Diese Vorab-Entscheidung ist deshalb möglich weil ein Trupp konkrete Handlungsszenarien und definierte Abläufe hat, die eingeübt werden. Der Begriff der &#8220;Übung&#8221; ist jetzt schon zweimal gefallen. Zu Recht &#8211; er ist ein wesentliches Merkmal. Ein Trupp kann und muss üben. Die Übung findet unter Anleitung eines Führers<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2011/04/07/trupp-oder-team/#footnote_0_1982" id="identifier_0_1982" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch wenn der Begriff eventuelle negative Assoziationen ausl&ouml;sen mag, so trifft er doch den Punkt.">1</a></sup> statt. Mit dem explizit benannten Führer gehen auch eine klare, stabile Hierarchie und eine Kommandostruktur einher. </p>
<p>Am anderen Ende der Skala steht ein &#8220;echtes Team&#8221; wie es z.B. in (agilen) Projekten zum Einsatz kommt. Die Einsatz-Szenarien sind weitgehend unbekannt. Die Aufgabenteilung ergibt sich dynamisch aus den Anforderungen des Projektes. Die innere Hierarchie verändert sich in engem Zusammenspiel mit der konkreten Aufgaben- und Rollenteilung. Eine hierarchische Kommandostruktur und Vorab-Übungen nützen wenig bzw. sind sogar kontraproduktiv.</p>
<p>Die (Fußball) &#8211; Mannschaft stellt gewissermaßen die Übergangsform dar. Übungen machen Sinn. Es gibt explizite Hierarchie-Positionen wie z.B. den Trainer oder den Mannschafts-Kapitän<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2011/04/07/trupp-oder-team/#footnote_1_1982" id="identifier_1_1982" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Interessanterweise ist der altmodische Begriff f&uuml;r den Kapit&auml;n der Spielf&uuml;hrer.">2</a></sup> Die Aufgabenteilung ist vorab festgelegt kann aber in gewissem Umfang wechseln &#8211; schließlich kann und darf auch ein Verteidiger Tore schießen. In anderen Sportarten wie z.B. dem American Football ist der Abstand zum &#8220;Trupp&#8221; geringer, hier wechseln je nach Spielsituation sogar die Spieler das Feld.</p>
<p>Aus diesen Merkmalen ergeben sich noch andere Unterschiede. In einem Trupp ist die Spezialisierung viel größer, dies ermöglicht in den eingeübten Situationen eine sehr hohe Effizienz. Anderseits ermöglicht die Flexibilität des &#8220;echten Teams&#8221; den besseren Umgang mit unbekannten Situationen. Jede dieser Gruppen hat ihre Berechtigung sollte aber auch passend eingesetzt werden. Für die Projektarbeit, die oft eine Aneinanderreihung von unbekannten Situationen ist, würde ich  eine Gruppe empfehlen, die so weit wie möglich einem echten Team entspricht.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1982" class="footnote">Auch wenn der Begriff eventuelle negative Assoziationen auslösen mag, so trifft er doch den Punkt.</li><li id="footnote_1_1982" class="footnote">Interessanterweise ist der altmodische Begriff für den Kapitän der Spielführer.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Selbstorganisation in Projekten?Die erste von 2 kurzen Antworten</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 06:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamphasen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lohnt sich Selbstorganisation? Ich hatte schon einmal einen Beitrag mit diesem Titel geschrieben. Ich schreibe heute ein Update weil mir diese Frage in regelmäßigen Abständen wenn auch in etwas anderen Formulierung immer wieder aus Neue gestellt wird: &#8220;Was habe ich von guten Teams oder Selbstorganisation – was bringt mir das?&#8221;. Ich gebe zwei Antworten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lohnt sich Selbstorganisation? Ich hatte schon einmal einen Beitrag mit diesem Titel geschrieben. Ich schreibe heute ein Update weil mir diese Frage in regelmäßigen Abständen wenn auch in etwas anderen Formulierung immer wieder aus Neue gestellt wird: &#8220;Was habe ich von guten Teams oder Selbstorganisation – was bringt mir das?&#8221;. Ich gebe zwei Antworten auf diese Frage:</p>
<ol>
<li>Erfolgreichere Projekte!</li>
<li>Zufriedenere Menschen!</li>
</ol>
<p><strong>Erfolgreichere Projekte</strong></p>
<p>Der Grad der Selbstorganisation<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/12/warum-selbstorganisation-in-projektendie-erste-von-2-kurzen-antworten/#footnote_0_1696" id="identifier_0_1696" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Selbstorganisation zielgerichteter Arbeit entsteht als Ergebnis eines gruppendynamischen Prozesses den das Projektteam durchlebt. Hierbei wird eine innere Rollenkl&auml;rung durchgef&uuml;hrt. Weniger diplomatisch formuliert: Es gibt  Machtk&auml;mpfe. Am Ende entsteht ein Ger&uuml;st aus teilweise unausgesprochenen Normen, Regeln und Verhaltensmustern. Dieses Ger&uuml;st stellt die selbst geschaffene Organisation dar.">1</a></sup> in einem Team lässt sich mit Kontrollfragen<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/12/warum-selbstorganisation-in-projektendie-erste-von-2-kurzen-antworten/#footnote_1_1696" id="identifier_1_1696" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die erw&auml;hnten Kontrollfragen und die Ermittlung des Teamzustandes werden hier am Beispiel einer kleineren Stichprobe beschrieben Weiche Faktoren sind wichtig.">2</a></sup>  grob ermitteln. Salopp formuliert lässt sich über die Auswertung der Fragen grob differenzieren ob es sich um ein (selbstorganisiertes) Team oder eine ggf. teilweise zerstrittene Arbeitsgruppe handelt.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafiken_projekterfolg_teamphasen.gif"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafiken_projekterfolg_teamphasen-150x112.gif" alt="" title="grafiken_projekterfolg_teamphasen" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1697" /></a>Für nebenstehende Grafik haben wir erstmals die Untersuchungsergebnisse der letzten 5 Jahre zusammengetragen und  für 478 Projekte die Erfolgsquoten der Projekte in Abhängigkeit des Teamzustands ermittelt. Das Ergebnis spricht eine mehr als deutliche Sprache. Von den 478 Projekten hatten 199 gute Teams, von denen wiederum 132 erfolgreich waren. Dies entspricht einer Erfolgsquote von ca. 66%. Bei den Projekten mit schlechten Teams sieht es hingegen düster aus. Nur 6 von 40 Projekten waren erfolgreich (15%). </p>
<p>Anders herum formuliert: Wer sich schlechte Teams leistet überzieht in mindestens 8 von 10 Projekten das Budget und/oder den Termin. Die Alternative ist es sich um die Teams zu kümmern, die Selbstorganisation zuzulassen um dann nur noch jedes dritte Projekt zu überziehen. Jede(r) hat die freie Wahl.</p>
<p>Die zweite Antwort &#8220;Zufriedene Menschen&#8221; <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/17/warum-selbstorganisation-in-projekten-die-zweite-von-2-kurzen-antworten/">steht hier</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1696" class="footnote">Selbstorganisation zielgerichteter Arbeit entsteht als Ergebnis eines gruppendynamischen Prozesses den das Projektteam durchlebt. Hierbei wird eine innere Rollenklärung durchgeführt. Weniger diplomatisch formuliert: Es gibt  Machtkämpfe. Am Ende entsteht ein Gerüst aus teilweise unausgesprochenen Normen, Regeln und Verhaltensmustern. Dieses Gerüst stellt die selbst geschaffene Organisation dar.</li><li id="footnote_1_1696" class="footnote">Die erwähnten Kontrollfragen und die Ermittlung des Teamzustandes werden hier am Beispiel einer kleineren Stichprobe beschrieben <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/" target="_blank">Weiche Faktoren sind wichtig</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die agile Essenz</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/10/die-agile-essenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 07:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[agile]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserfallmodell]]></category>

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		<description><![CDATA[Projekte, die agile Vorgehensweisen einsetzen, sind erfolgreicher. Anderseits gibt es einen noch ausgeprägteren Zusammenhang zwischen Teamqualität und Projekterfolg. Meine These lautet: Es kommt darauf an, dass sich während des Projektes ein echtes Team bildet. Wenn agile Methoden eingesetzt werden, gelingt dies ein wenig leichter. Diese These möchte ich im Folgenden erläutern.
Wie sieht der gemeinsame Kern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Projekte, die <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/10/27/agil-ist-besser/" target="_blank">agile Vorgehensweisen einsetzen, sind erfolgreicher</a>. Anderseits gibt es einen noch ausgeprägteren Zusammenhang zwischen <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/" target="_blank">Teamqualität und Projekterfolg</a>. Meine These lautet: <strong>Es kommt darauf an, dass sich während des Projektes ein echtes Team bildet. Wenn agile Methoden eingesetzt werden, gelingt dies ein wenig leichter.</strong> Diese These möchte ich im Folgenden erläutern.</p>
<p>Wie sieht der gemeinsame Kern agiler Vorgehensweisen aus?</p>
<ul>
<li>Es wird akzeptiert, dass zu Beginn nur ein Teil der Anforderungen definiert ist.</li>
<li>Es besteht permanenter und enger Kontakt zu denen,<br />die das Arbeitsergebnis geliefert bekommen.</li>
<li>Es wird in wiederkehrenden Intervallen gearbeitet.</li>
<li>Am Ende jeden Intervalls wird ein verwendbares Zwischenergebnis fertig gestellt.</li>
<li>Jedes Arbeitsintervall wird ausgewertet.<br />Es werden Konsequenzen für das nächste formuliert und auch gezogen.</li>
<li>Die produktive Arbeit wird von einem Team geleistet, das selbstorganisiert arbeiten darf.</li>
</ul>
<p>Aus der Formulierung der Merkmale wird schon deutlich, dass diese Arbeitsweise nicht nur für Software-Entwicklung sondern für viele verschiedene Projektarten möglich sein wird. Wie die Merkmale  in der Praxis konkret umgesetzt werden (z.B. mittels Scrum) ist letztendlich egal. Genauer betrachtet lässt sich diese Arbeitsweise auch mit &#8220;klassischem Projektmanagement&#8221; zuzüglich ordentlichem Changemanagement, kooperativer Führung und transparenter Kommunikation verwirklichen. Agilität ist ohnehin eher als Geisteshaltung denn als Prozessbeschreibung zu verstehen.<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/10/die-agile-essenz/#footnote_0_1684" id="identifier_0_1684" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Insofern kann ich Stimmen, die Scrum als alten Wein in neuen Schl&auml;uchen bezeichnen durchaus verstehen.">1</a></sup> </p>
<p>Nehmen wir an, dass in einem Projekt wie oben beschrieben gearbeitet wird. Das Team arbeitet und liefert nach einer gewissen Zeit ein (hoffentlich) verwertbares Zwischenergebnis ab. Sollte im ersten Intervall nichts Brauchbares fertig werden, muss eben nach den Gründen gesucht werden um dann im zweiten Anlauf erfolgreicher zu sein. Egal ob im ersten oder zweiten Anlauf, das Team hat sehr früh ein Erfolgserlebnis. Konkrete (Erfolgs)-Erlebnisse und Erfahrungen beschleunigen die teaminternen Klärungsprozesse wie Rollenklärung oder die üblichen Machtkämpfe erheblich. Ein simples Beispiel: Ein Kollege bezeichnet sich selbst als Spezialist für ein bestimmtes Thema. Stimmt das? Können sich Team und Projekt wirklich darauf verlassen? Nach der Lieferung des ersten Zwischenergebnisses hat sich das bestätigt (oder eben nicht). Die Bestätigung der Fähigkeiten, der Verlässlichkeit, das Erproben der Zusammenarbeit, das Wachsen des aufkeimenden Vertrauen &#8211; all dies erfolgt schneller wenn mit greifbaren Zwischenschritten gearbeitet wird.<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/10/die-agile-essenz/#footnote_1_1684" id="identifier_1_1684" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein Meilenstein in einem Projektplan ist nicht zwingend ein greifbarer Zwischenschritt. Die Softwareentwicklung hat es hier relativ leicht. Hier entspricht dies einem lauff&auml;higen Release. In anderen Projekten muss die Definition der Meilensteine genau bedacht werden.">2</a></sup> Im negativen Fall wird ebenfalls schneller klar, dass der Kollege vielleicht nur eine große Klappe hatte und er mit einer anderen Aufgabenstellung mehr für das Projekt tun kann. Wichtige Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teamentwicklung wie die Klärung der Fragen &#8220;Wer gehört dazu?&#8221; bzw. &#8220;Wie sieht die gemeinsame Aufgabe aus?&#8221; werden bei einer solchen Vorgehensweise quasi im Vorbeigehen erledigt. </p>
<p><strong>Wer agil arbeitet, stellt gewissermaßen ganz nebenbei gute Rahmenbedingungen für eine konstruktive Teamentwicklung bereit.</strong> </p>
<p>Eine konstruktive Teamentwicklung innerhalb des Projektes ist m.E. DER Erfolgsfaktor für Projekte. Scrum stellt hierfür bessere Rahmenbedingungen als das Wasserfallmodell bereit. Dennoch gibt es keinen Königsweg. Auch in Wasserfall-Projekten lässt sich ein Teil des agilen Gedankenguts (siehe obige Merkmale) leben. Ein gutes Team schafft fast alles, eine zerstrittene Projektgruppe kann jedes Projekt scheitern lassen.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1684" class="footnote">Insofern kann ich Stimmen, die Scrum als alten Wein in neuen Schläuchen bezeichnen durchaus verstehen.</li><li id="footnote_1_1684" class="footnote">Ein Meilenstein in einem Projektplan ist nicht zwingend ein greifbarer Zwischenschritt. Die Softwareentwicklung hat es hier relativ leicht. Hier entspricht dies einem lauffähigen Release. In anderen Projekten muss die Definition der Meilensteine genau bedacht werden.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weiche Faktoren sind wichtig</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/</link>
		<comments>http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 04:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamphasen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den vorangegangenen Beiträgen zu Projekterfolg und Vorgehensmodellen ist es Zeit den Blick auf die &#8220;weichen&#8221; Faktoren wie Arbeitsweise, Teamklima und Kommunikationsergebnisse zu richten. In der immer noch laufenden Untersuchung werden in einem Fragenblock 17 verschiedene dieser Faktoren abgefragt. Die folgenden Aussagen werden auf einer Zustimmungs-Skala1 bewertet:

Im Team waren die gemeinsamen Ziele und Aufgaben bekannt.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den vorangegangenen Beiträgen zu <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/10/27/agil-ist-besser/" target="_blank">Projekterfolg und Vorgehensmodellen</a> ist es Zeit den Blick auf die &#8220;weichen&#8221; Faktoren wie Arbeitsweise, Teamklima und Kommunikationsergebnisse zu richten. In der <a href="http://umfrage.pentaeder.de" target="_blank">immer noch laufenden Untersuchung</a> werden in einem Fragenblock 17 verschiedene dieser Faktoren abgefragt. Die folgenden Aussagen werden auf einer Zustimmungs-Skala<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/#footnote_0_1667" id="identifier_0_1667" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Aussagen konnten wie folgt bewertet werden: trifft &uuml;berhaupt nicht zu, trifft eher nicht zu, trifft eher zu, trifft voll und ganz zu.">1</a></sup> bewertet:</p>
<ol>
<li>Im Team waren die gemeinsamen Ziele und Aufgaben bekannt.</li>
<li>Die Teammitglieder waren bereit,<br />ihre persönlichen Ziele den Zielen des Teams unterzuordnen.</li>
<li>Es war klar wer zum Team dazugehört.</li>
<li>Die Aufgaben und Rollenverteilung im Team waren klar.</li>
<li>Getroffene Entscheidungen wurden vollständig von allen Teammitgliedern umgesetzt.</li>
<li>Es war klar, wer welche Entscheidungen trifft.</li>
<li>Es gab im Team verbindliche Regeln zur Zusammenarbeit.</li>
<li>Es herrschte im Team eine vertrauensvolle Atmosphäre.</li>
<li>Kritik wurde im Team offen und konstruktiv geäußert.</li>
<li>Probleme wurden offen im Team besprochen und gemeinsam gelöst.</li>
<li>Es gab ein &#8220;Wir-Gefühl&#8221; im Team.</li>
<li>Die Arbeit im Team machte Spaß.</li>
<li>Projektrelevante Informationen wurden innerhalb des Teams<br />bereitwillig ausgetauscht und weitergegeben.</li>
<li>Wichtige Entscheidungen im Team wurden transparent für alle Mitglieder kommuniziert.</li>
<li>Erfahrungen und Wissen wurden im Team ausgetauscht.</li>
<li>Die Teammitglieder haben sich gegenseitig motiviert und unterstützt.</li>
<li>Es wurden im Team Witze erzählt, die von Außenstehenden nicht verstanden wurden.</li>
</ol>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg.gif"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg-150x112.gif" alt="" title="grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1668" /></a>Es liegt auf der Hand, dass einige der Faktoren wie z.B. die Klarheit der Ziele mittelbar von erfolgreichem Methoden- und Werkzeug Einsatz abhängen. Andere wie das &#8220;Wir-Gefühl&#8221; oder die &#8220;vertrauensvolle Atmosphäre&#8221; sind als Ergebnis der Gruppendynamik im Team zu sehen. Einen ersten Eindruck, dass diese Faktoren wichtig für den Projekterfolg sind vermittelt nebenstehende Grafik. Es sind 4 mehr oder minder kreisförmige Kurven zu sehen. Die gestrichelten Kurven stellen theoretische Kurven dar. Die Blaue zeigt den Idealzustand (ideales Team) wenn alle der obigen Aussagen mit voller Zustimmung angekreuzt würden. Die Rote zeigt das negative Gegenteil wenn keine der Aussagen auf Zustimmung träfe. Die durchgezogenen Linien zeigen die real ermittelten Werte für &#8220;erfolgreiche&#8221; und &#8220;nicht erfolgreiche&#8221; Projekte. In erfolgreichen Projekten ist demnach die Teamqualität höher. Die Frage &#8220;Ob die Teamqualität den Erfolg befördert oder sie sich als Nebenprodukt des Erfolgs einstellt&#8221; liefert Stoff für eine Henne-Ei-Diskussion, die ich <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/06/22/projektkultur-und-projekterfolg-henne-oder-ei/" target="_blank">hier schon einmal</a> angerissen hatte.</p>
<p>Interessanter als die Henne-Ei-Diskussion scheint mir ein genauerer Blick auf die Faktoren, bei denen der Unterschied im obigen Diagramm besonders ausgeprägt ist. Darunter sind auch 4 Aussagen, die besonders eng mit dem konstruktiven Verlauf der Gruppendynamik im Projektteam zusammen hängen:</p>
<ul>
<li>Es gab verbindliche Regeln der Zusammenarbeit.</li>
<li>Es existierte eine vertrauensvolle Atmosphäre.</li>
<li>Es existierte ein Wir-Gefühl.</li>
<li>Persönliche Ziele wurden Team-Zielen untergeordnet.</li>
</ul>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg_2.gif"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg_2-150x112.gif" alt="" title="grafik_weiche_Faktoren_projekterfolg_2" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1669" /></a>Die Zustimmung<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/#footnote_1_1667" id="identifier_1_1667" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Als Zustimmung wurden hier die Antwortoptionen &amp;#8220;trifft eher zu&amp;#8221; bzw. &amp;#8220;trifft voll und ganz zu&amp;#8221; gewertet.">2</a></sup> zu all diesen Aussagen wird sich nur einstellen wenn das Team die Leistungsphase (performing) erreicht hat. Die verbindlichen Regeln der Zusammenarbeit sind das Ergebnis einer internen Auseinandersetzung (Rollenklärung und Machtkämpfe). Auf dieser geklärten Basis kann das Vertrauen und Wir-Gefühl entstehen. Das positive Erleben des Vertrauens ermöglicht letztendlich dem Einzelnen seine persönlichen Ziele den gemeinsamen Team- bzw. Projektzielen unterzuordnen.<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/#footnote_2_1667" id="identifier_2_1667" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine Beschreibung der Teamphasen und der Zusammenhang mit psychologischen Diagnosefragen zur Ermittlung der Phase ist hier zu finden.">3</a></sup> Ein Blick auf die Erfolgsquoten der Projekte in Abhängigkeit von diesen 4 Faktoren zeigt nebenstehende Grafik. Die Erfolgsquote der Projekte mit weit entwickelten Teams ist mehr als 3-mal so hoch wie jene der Teams, die sich in früheren Teamentwicklungsphasen befinden. Diese Korrelation ist stärker als jede andere bisher gefundene<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/11/09/weiche-faktoren-sind-wichtig/#footnote_3_1667" id="identifier_3_1667" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Hier ist anzumerken, dass die Erfolgsquote bei den Projekten, die bei diesen vier  Teamfaktoren ausschlie&szlig;lich &amp;#8220;trifft voll und ganz zu&amp;#8221; bewertet hatten, noch h&ouml;her liegt.">4</a></sup>. Weder bei PM Methoden, den Vorgehensmodellen noch beim Werkzeugeinsatz ließen sich vergleichbar große Differenzen feststellen. Ein Team, das die Teamentwicklungsphasen weitgehend durchschritten hat, ist demnach einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Projektarbeit.</p>
<p>Die entscheidende Frage ist: &#8220;Wie lässt es sich erreichen, dass das Team innerhalb des Projekts möglichst schnell die Findungsphase verlässt, die der Rollen- und Machtkämpfe durchläuft und die produktive Phase erreicht?&#8221; Warum agile Methoden hierbei einen gewissen Vorteil haben wird Thema des nächsten Beitrages sein.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1667" class="footnote">Die Aussagen konnten wie folgt bewertet werden: trifft überhaupt nicht zu, trifft eher nicht zu, trifft eher zu, trifft voll und ganz zu.</li><li id="footnote_1_1667" class="footnote">Als Zustimmung wurden hier die Antwortoptionen &#8220;trifft eher zu&#8221; bzw. &#8220;trifft voll und ganz zu&#8221; gewertet.</li><li id="footnote_2_1667" class="footnote">Eine Beschreibung der Teamphasen und der Zusammenhang mit psychologischen Diagnosefragen zur Ermittlung der Phase ist <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/03/01/warum-projektteams-erfolgreicher-sind-als-projektgruppen/" target="_blank">hier zu finden</a>.</li><li id="footnote_3_1667" class="footnote">Hier ist anzumerken, dass die Erfolgsquote bei den Projekten, die bei diesen vier  Teamfaktoren ausschließlich &#8220;trifft voll und ganz zu&#8221; bewertet hatten, noch höher liegt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Projektteams erfolgreicher sind als Projektgruppen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 05:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamphasen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamuhrwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Über dieses Thema schreibe ich oft   Heute möchte ich auf einen Artikel, den ich zusammen mit einem Kollegen geschrieben habe, hinweisen. Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der OBJEKTspektrum erschienen. In diesem Artikel sind viele der hier auf dem Blog besprochenen Punkte auf wenigen Seiten zusammengefasst. Und ein paar neue Grafiken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über dieses Thema schreibe ich oft <img src='http://www.pentaeder.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Heute möchte ich auf einen Artikel, den ich zusammen mit einem Kollegen geschrieben habe, hinweisen. Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der OBJEKTspektrum erschienen. In diesem Artikel sind viele der hier auf dem Blog besprochenen Punkte auf wenigen Seiten zusammengefasst. Und ein paar neue Grafiken, die es hier noch nicht zu sehen gab, sind auch enthalten. Der Artikel steht auf der OBJEKTspektrum kostenlos zum Download bereit:</p>
<p>OBJEKTspektrum, Ausgabe 02/2010<br />
<a href="http://www.sigs-datacom.de/fachzeitschriften/objektspektrum/archiv/artikelansicht.html?tx_mwjournals_pi1[pointer]=0&#038;tx_mwjournals_pi1[mode]=1&#038;tx_mwjournals_pi1[showUid]=6549" target="_blank">Aktuelle Studie: Warum Projektteams erfolgreicher sind als Projektgruppen</a><br />
Dr. Eberhard Huber, Sven Lindenhahn</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Scrum oder die Selbstorganisation fällt nicht vom Himmel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 05:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Scrum-Team arbeitet selbstverantwortlich und selbstorganisiert. Selbstorganisation ist eines der wesentlichen Merkmale eines echten Teams &#8211; daran besteht kein Zweifel. Die Fähigkeit zur Selbstorganisation fällt aber nicht vom Himmel, wenn beschlossen wird &#8220;wir machen Scrum&#8221; oder die Abteilung in Team umbenannt wird. Diese Fähigkeit muss von der Gruppe hart erarbeitet, geübt und laufend trainiert werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Scrum-Team arbeitet selbstverantwortlich und selbstorganisiert. Selbstorganisation ist eines der wesentlichen Merkmale eines <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/11/06/was-ein-team-ausmacht/" target="_blank">echten Teams</a> &#8211; daran besteht kein Zweifel. Die Fähigkeit zur Selbstorganisation fällt aber nicht vom Himmel, wenn beschlossen wird &#8220;wir machen Scrum&#8221; oder die Abteilung in Team umbenannt wird. Diese Fähigkeit muss von der Gruppe hart erarbeitet, geübt und laufend trainiert werden. Ja &#8211; es ist wie im Sport. Wenn wir eine Handballmannschaft betrachten ist jedem klar, dass zehn Sportler mit guten individuellen Fähigkeiten noch keine gute Mannschaft ausmachen, die erfolgreich spielt. Es liegt klar auf der Hand, dass der Trainer die harte Aufgabe hat aus den Individualisten eine Mannschaft zu machen, die dann irgendwann auf dem Feld steht und bei kritischen Spielständen selbst dafür sorgen kann, dass sie zum Erfolg kommt. Wie beschränkt der Einfluss des Trainers im laufenden Spiel ist, erkennt man oft daran wie verzweifelt die Trainer auf und ab rennen wenn die Mannschaft nicht das umsetzt was sich der Trainer ausdenkt. </p>
<p>Ein Scrum-Master hat einen ähnlichen Job wie ein Handballtrainer. Er oder sie muss den Haufen von Spezialisten dazu bringen als Team zu agieren und durch laufendes Training dafür sorgen, dass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Genau! &#8211; es geht um Erhaltung und nicht um Steigerung. Die Leistungsfähigkeit jedes Teams wird von alleine schlechter &#8211; es ist genauso wie bei einer Handballmannschaft ohne Trainer, die Spielpraxis kann eine gewisse Zeit die sich verschlechternde Kommunikation und das Einschleifen schlechter Gewohnheiten verlangsamen, langfristig geht es aber nicht ohne Training. </p>
<p>Noch ein paar Wort zur Leistungssteigerung oder gar zum Leistungsdruck: Ein echtes Team arbeitet um Größenordnungen effizienter als eine zusammengewürfelte Gruppe oder ein &#8220;zerstrittener Haufen&#8221;. Wenn die Teamarbeit ins Laufen kommt entsteht das &#8220;Wir-Gefühl&#8221;, der Teamgeist, der ein Gefühl der Verpflichtung mitbringt. Dieses Gefühl der Verpflichtung lässt den Einzelnen die persönlichen Bedürfnisse hinten an stellen. Mit dem Erfolg kommt als Belohnung das Gefühl der kollektiven Euphorie. Das ist wichtig und manchmal notwendig. Das Wechselspiel aus Verpflichtung und Euphorie darf aber nicht zum Dauermotor der Arbeit werden sonst besteht die Gefahr des Ausbrennens. Hier steht der Scrum-Master in der Pflicht dieses zu verhindern. Diese Aufgabe ist doppelt schwer, weil ein rennendes Team sich gelegentlich selbst überfordert. Auf der anderen Seite wird gelegentlich von Seiten der Organisation Druck aufgebaut um Hochleistungsteams noch weiter zu treiben und auszubeuten. Der Scrum-Master steht dazwischen. Der / die Scrum-Master ist also nicht nur <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/01/hebamme-der-selbstorganisation-ein-seminar-fur-scrum-master/" target="_blank">Hebamme der Selbstorganisation</a> sondern manchmal auch großer Bruder oder große Schwester, die das Team beschützen.</p>
<p>Noch einmal zurück zum Handballsport, den ich als ehemaliger Spieler und Trainer immer noch verfolge. Die deutsche Nationalmannschaft hat in den letzten Jahren große Erfolge gefeiert. Erfolge, die teilweise mit ersatzgeschwächten Mannschaftsaufstellungen erzielt wurden. Der Teamgeist hat hier unglaublich viel kompensiert aber irgendwann kollabiert das Verpflichtungs-Euphorie-System. Die Euphorie kann nicht ewig den Verbrauch der Substanz kompensieren &#8211; das enttäuschende Abschneiden bei der letzten Europameisterschaft kann man durchaus als Ausbrennen des Teams deuten.</p>
<p>In Kürze noch einmal die wichtigsten Punkte als Zusammenfassung. Diese Punkte gelten nicht nur für Scrum sondern für alle Organisationsformen, die auf selbstorganisierte Teams setzen:</p>
<ul class="wichtig">
<li>Selbstorganisation muss erarbeitet, geübt und erhalten werden.</li>
<li>Selbstorgansierte Teams brauchen Trainer.</li>
<li>Trainer benötigen eine <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2010/02/01/hebamme-der-selbstorganisation-ein-seminar-fur-scrum-master/">andere Ausbildung als Teammember</a></li>
</ul>
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		<title>Teamorientierte Projektleitung</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2009/11/19/teamorientiertes-projektmanagement/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamuhrwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift dieses Beitrages taucht auch in der Kopfzeile des Blogs auf, es ist gewissermaßen das zentrale Thema. Was soll teamorientiertes Projektleitung eigentlich darstellen? Um dies deutlich zu machen muss ich ein wenig ausholen. Projektleitung und Projektmanagement beschäftigen mich seit Jahren in Forschung, Lehre und (manchmal leidvoller) Praxis. Genau genommen sind es sogar schon Jahrzehnte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschrift dieses Beitrages taucht auch in der Kopfzeile des Blogs auf, es ist gewissermaßen das zentrale Thema. Was soll teamorientiertes Projektleitung eigentlich darstellen? Um dies deutlich zu machen muss ich ein wenig ausholen. Projektleitung und Projektmanagement beschäftigen mich seit Jahren in Forschung, Lehre und (manchmal leidvoller) Praxis. Genau genommen sind es sogar schon Jahrzehnte. In all den Jahren habe ich mit unterschiedlichsten methodischen Ansätzen gearbeitet. Mal waren es die Vorgaben des Arbeitgebers oder die der Kunden, mal die selbstgewählten Ansätze oder Ideen, die einem als Führungskraft in den Sinn kommen. Ich habe erfolgreiche, weniger erfolgreiche und total versemmelte Projekte erlebt und verantwortet. Im Bestreben die Erfolgsquote über die Jahre zu steigern habe ich zuerst versucht die beste Methode zu finden was sich jedoch als völlig unfruchtbar heraus stellte. Weder im eigenen oder kollegialen Erfahrungsschatz noch in Studien konnte ich einen nachweisbaren und plausiblen Zusammenhang zwischen eingesetzter Methode und Projekterfolg finden. Demzufolge habe ich erfolgreiche Projekte reflektiert um Gemeinsamkeiten außerhalb des methodischen oder technologischen Blickwinkels zu finden. Die gefühlten Gemeinsamkeiten der erfolgreichen Projekte lassen sich in drei Punkten zusammen fassen:</p>
<ul>
<li>Es gab ein übergreifendes &#8220;Projektziel&#8221;, das den Charakter einer Vision hatte.</li>
<li>Es gab klare und konkrete Ziele, die kompatibel zur Vision waren.</li>
<li>Die Mitarbeiter im Projekt haben im Dienste der Vision gut zusammengearbeitet.</li>
</ul>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie13.GIF"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie13-150x129.GIF" alt="Folie1" title="Folie1" width="150" height="129" class="alignleft size-thumbnail wp-image-932" /></a>Das hört sich im ersten Moment plausibel aber auch fast schon trivial an. In jedem dieser Sätze sind jedoch implizit Hindernisse und Abhängigkeiten enthalten. Die Grafik zeigt einen Teil der Zusammenhänge. Der erste Punkt, den es fest zu halten gilt, ist der, dass eine Vision nicht identisch mit den Zielen ist. Aus der Vision können und müssten konkrete Ziele abgeleitet werden. Gut formulierte Ziele verlieren aber ohne Vision an Wert. Die Vision ermöglicht wesentlich die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Projekt. In der Literatur findet sich als Merkmal für Hochleistungsteams an erster Stelle die gemeinsame Vision. Ein perfekt formuliertes Lastenheft, das umgesetzt werden soll, reißt &#8211; salopp gesprochen &#8211; niemanden vom Hocker. Genau das muss die Vision aber leisten. Die Mitarbeiter müssen bildlich gesprochen vom Hocker gerissen werden, für die Dauer des Projektes von den Stühlen des Alltags Abschied nehmen um im Dienste der Vision mit den anderen zusammen zu arbeiten. </p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie23.GIF"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie23-150x129.GIF" alt="Folie2" title="Folie2" width="150" height="129" class="alignleft size-thumbnail wp-image-935" /></a>Während sich die Urform des Projektmanagements überwiegend um die Klarheit der Ziele (Spezifikation) und die Organisation der zielgerichteten Arbeit (Planung, Steuerung, Controlling) kümmerte, rückte im Lauf der Jahre zunehmend auch die Vision in den Blickpunkt. In den PM-Methodiken äußerte sich dies z.B. im Stakeholder-Management. Auch die Bedeutung der Kommunikation und der Mitarbeiterführung nahm zu und fand Eingang in die PM Methodiken. In der Grafik bezeichne ich diese ausgefeilten Methodiken als &#8220;klassisches PM&#8221;. Klassisch insofern, dass mit dem agilen Manifest der Aspekt des Teams in den Vordergrund rückte. Vision, Team und die Arbeitsfähigkeit des Teams werden z.B. in Scrum sehr explizit benannt. </p>
<p>Die Debatten &#8220;agil&#8221; vs. &#8220;klassisch&#8221; halte ich hierbei für wenig zielführend. Wesentliche Unterschiede sehe ich lediglich in der Vorgehensweise wie die konkreten Ziele, die erreicht werden müssen, ermittelt werden. Vision ist immer nötig, ohne Kommunikation läuft nichts und dasTeam muss immer irgendwie zum Funktionieren und Arbeiten gebracht werden.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie3.GIF"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Folie3-150x129.GIF" alt="Folie3" title="Folie3" width="150" height="129" class="alignleft size-thumbnail wp-image-936" /></a>Und damit komme ich endlich zur <strong>teamorientierten Projektleitung</strong>. Das Zusammenwachsen der Mitarbeiter zum Team, die Entstehung einer Kooperation, die mehr als eine Anhäufung von Einzelkompetenzen ist, ist in vielen Projekten von glücklichen Zufällen, den Führungsqualitäten oder dem Charisma des Projektleiters abhängig. Vision, Ziele sind notwendig aber nicht hinreichend um ein gutes Team entstehen zu lassen. Hier setzt teamorientiertes Projektleitung an, die den Teambildungsprozess im Laufe des Projekts fördernd begleitet. Teamorientiertes Projektleitung ist eine (auch ethische) Grundeinstellung. Sie ist ein Leitungsprinzip, das Selbstorganisation zulässt und fördert, und somit ermöglicht, das im Team vorhandene Potential tatsächlich auszuschöpfen. Wie das konkret aussehen kann ist im Beitrag über das <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/08/04/teamphasen-projektmanagement-und-teamuhrwerk/" target="_blank">Teamuhrwerk </a> nachzulesen.</p>
<p>Dieser Text ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">Creative Commons BY NC ND</a> (Namensnennung &#8211; Nicht Kommerziell &#8211; Keine Bearbeitung) lizenziert. Er ist Teil des <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/09/16/wir-schreiben-ein-buch-uber-projektmanagement/" target="_blank">Buchprojekts &#8220;Menschen im Projekt&#8221;.</a> Er gehört zum Abschnitt 1B, siehe Mindmap zu Inhalt und Struktur.</p>
<p><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/11/mensch-im-projekt-inhalt-und-struktur-des-buches/"><img src="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/Inhalt_Struktur_Buch_Mensch_im_Projekt1-300x131.gif" alt="Inhalt_Struktur_Buch_Mensch_im_Projekt" title="Inhalt_Struktur_Buch_Mensch_im_Projekt" width="300" height="131" class="alignnone size-medium wp-image-832" /></a></p>
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		<title>Was ein Team ausmacht</title>
		<link>http://www.pentaeder.de/projekte/2009/11/06/was-ein-team-ausmacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eberhard Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Buch: Mensch im Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben hier immer wieder über die Bedeutung des Teams. Wir differenzieren zwischen echten Teams und Gruppen, die sich nur Team nennen. Was macht den Unterschied letztendlich aus? Ich möchte heute nicht über Gruppendynamik1 schreiben sondern versuchen den Unterschied anhand dreier konkreter Situationen zu beschreiben:

Angst zu fragen
Der anonyme Spezialist
Selbstorganisation und Entscheidungen

Angst zu fragen
Ein Mitarbeiter sitzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben hier immer wieder über die Bedeutung des Teams. Wir differenzieren zwischen echten Teams und Gruppen, die sich nur Team nennen. Was macht den Unterschied letztendlich aus? Ich möchte heute nicht über Gruppendynamik<sup><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/11/06/was-ein-team-ausmacht/#footnote_0_894" id="identifier_0_894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Teamphasen, Projektmanagement und Teamuhrwerk">1</a></sup> schreiben sondern versuchen den Unterschied anhand dreier konkreter Situationen zu beschreiben:</p>
<ul>
<li>Angst zu fragen</li>
<li>Der anonyme Spezialist</li>
<li>Selbstorganisation und Entscheidungen</li>
</ul>
<p><strong>Angst zu fragen</strong></p>
<p>Ein Mitarbeiter sitzt an einer Aufgabe, weiß an einer Stelle nicht mehr weiter und traut sich nicht einen Kollegen zu fragen. Das Eingeständnis etwas nicht zu wissen und fragen zu müssen ist nie leicht. Es fällt umso schwerer wenn im Kollegenkreis das gegenseitige Vertrauen fehlt, wenn nicht klar ist was nach der Frage passiert. Kommt ein abschätziger Kommentar oder wird die Wissenslücke gar weiter erzählt. Ich selbst habe einen Fall erlebt, dass ein Entwickler 2 Wochen gewartet hat bis ein Kollege aus dem Urlaub zurück war um eine Frage loszuwerden &#8211; er hatte sich nicht getraut den anwesenden Kollegen zu fragen. Zwei Wochen in denen ein Arbeitspaket in Wartestellung blieb &#8211; diese zwei Wochen waren doppelt schmerzhaft, da sich das Problem auf das sich die Frage bezog innerhalb von 10 Minuten lösen lies. </p>
<p><strong>Der anonyme Spezialist</strong></p>
<p>Gelegentlich kommt es vor, dass Spezialisten für bestimmte Themen (z.B. Know-How über eine spezielle Datenbank) in ein Team aufgenommen werden. Im Verlaufe des Projektes stellt sich heraus, dass der vermeintliche Datenbank Spezialist auch in anderen für das Projekt relevanten Feldern Qualifikationen besitzt. Möglicherweise bemerkt der Neue einen Fehler an einer anderen Stelle und weist darauf hin. Jetzt kommt es darauf an wie in der Gruppe mit Fehlerhinweisen umgegangen wird. Offen und konstruktiv? Dann ist alles gut. Möglicherweise erhält der Neue aber eine Abfuhr mit den Worten &#8220;Kümmere Dich um Dein Thema!&#8221; Ob der Neue sich noch einmal mit einem Hinweis unbeliebt machen will ist dann schon fraglich. Es ist unerheblich ob der Neue seinen Hinweis unhöflich, besserwisserisch vorgebracht oder der Alte um seine Stellung fürchtend barsch reagiert hat. Das Ergebnis ist dasselbe. Es entsteht ein anonymer Spezialist der sein Knowhow zurückhält. Dieses Knowhow geht dem Projekt verloren.</p>
<p><strong>Selbstorganisation und Entscheidungen</strong></p>
<p>Egal mit welcher PM-Methode gearbeitet wird, es werden in Projekten Situationen entstehen, die einer Entscheidung bedürfen. Nicht immer wird der notwendige Entscheider zufällig in der Tür stehen oder sofort antworten können. Jetzt kommt es darauf an ob die Gruppe wirklich selbst organisiert ist. Selbstorganisation bedeutet nicht nur, dass die tägliche Arbeit läuft. Selbstorganisation ist vielmehr die Fähigkeit der Gruppe in Entscheidungssituationen eine Entscheidung herbeizuführen und wieder handlungsfähig zu werden. Ob diese Entscheidung die optimale für den Projektverlauf ist muss sich dann erweisen, das gleiche gilt aber auch für die Entscheidung des ausgewiesenen Entscheiders (Projektleiter, Product-Owner, Gremien, &#8230;)</p>
<p>Sicherheit zu fragen, frei gegebenes Wissen und die Fähigkeit ohne Führung Entscheidungen zu treffen sind wesentliche Merkmale eines Teams. Mit einer Gruppe von Nebenher-Arbeitern, die auf ihrem Wissen sitzen bleiben und nur auf Kommando arbeiten, wird Projektarbeit sehr schwierig. Der Zustand realer Projektteams liegt oft zwischen diesen Extremen. Teamorientierte Projektleitung versucht die Qualität des Projektteams zu erfassen und im Laufe des Projektes zu verbessern. Um eine Gefühl für den Zustand des Projektteams zu entwickeln kann ein Projektleiter sich die folgenden Aussagen im Sinne eines Fragebogens vergegenwärtigen:</p>
<ul>
<li>Probleme werden offen besprochen und gemeinsam gelöst.</li>
<li>Es wird Hilfe und Unterstützung geleistet.</li>
<li>Erfahrungen werden bereitwillig ausgetauscht.</li>
<li>Entscheidungsverantwortungen sind klar.</li>
</ul>
<p>Wenn diese Aussagen vorbehaltlos mit heftigem Kopfnicken bejaht werden ist das Team auf einem guten Weg. Wenn zweifelnd der Kopf geschüttelt wird ist noch Verbesserungspotential vorhanden.</p>
<p>Dieser Text ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">Creative Commons BY NC ND</a> (Namensnennung &#8211; Nicht Kommerziell &#8211; Keine Bearbeitung) lizenziert. Er ist Teil des <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/09/16/wir-schreiben-ein-buch-uber-projektmanagement/" target="_blank">Buchprojekts &#8220;Menschen im Projekt&#8221;.</a> Er gehört zum Abschnitt 3D, siehe <a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/10/11/mensch-im-projekt-inhalt-und-struktur-des-buches/">Mindmap zu Inhalt und Struktur</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_894" class="footnote"><a href="http://www.pentaeder.de/projekte/2009/08/04/teamphasen-projektmanagement-und-teamuhrwerk/" target="_blank">Teamphasen, Projektmanagement und Teamuhrwerk</a></li></ol>]]></content:encoded>
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