Projektarbeit – erste Ideen für ein Manifest

[et_pb_section bb_built=”1″ admin_label=”section”][et_pb_row admin_label=”row”][et_pb_column type=”1_3″][et_pb_image admin_label=”Bild” src=”http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/tagwolke.jpg” show_in_lightbox=”on” url_new_window=”off” use_overlay=”off” animation=”off” sticky=”off” align=”left” force_fullwidth=”off” always_center_on_mobile=”on” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid” /][/et_pb_column][et_pb_column type=”2_3″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”] Projektarbeit, das heißt Arbeit in gering strukturierten Umfeldern sowie an neuen und oft komplizierten Themen ist ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Arbeitswelt. Es wird an Methoden gefeilt, neue Ansätze werden aus der Taufe gehoben, manches was nicht zusammengehört wird in einen Topf gerührt. Es werden Zusammenhänge hergestellt wo meines Erachtens keine sind. Eine agile Welt ist nicht automatische eine bessere oder menschlichere Welt. Digitalisierung sorgt ebenfalls nicht automatisch für eine bessere Welt, selbst die simple Effizienz wird dadurch nicht sichergestellt. Darüber hinaus vermisse ich bei der Diskussion um das Bessere oft die Werte. Wer für das bessere spricht sollte auch die Werte benennen. Anbei meine Werte für die Projektarbeit:
  • Mehr Kooperation als Konkurrenz
  • Mehr der Situation entsprechende Leitung statt fixierter Hierarchie
  • Mehr Ehrlichkeit statt Melonenberichte1
  • Mehr Einfachheit statt Kompliziertheit
  • Mehr Gemeinwohl als Profit-Maximierung um jeden Preis
    [/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]
  1. Melonen sind außen grün und innen rot. []

PM Camp Berlin 2017 und die Vielfalt

Das PM Camp Berlin hat zur Blogparade aufgerufen. Vielfalt lautet das Thema. Ich gestehe ich hätte die Blogparade beinahe verpasst, wenn mich Heiko nicht erinnert hätte. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön.
Vielfalt? Was schreibt man als altgedienter Projekt-Blogger und PM-Camp-Aktivist dazu? Erster, fast schon banaler Gedanke: Die über ganz Deutschland verteilten PM-Camps repräsentieren schon Vielfalt an sich. Auch wenn ein PM-Camp immer von den Teilnehmer*innnen geprägt ist, so haben die Camps an sich auch Eigenheiten, die aus den Teams heraus wachsen. Dadurch sind die Camps nicht austauschbar, es macht einen Unterschied ob frau*mann nach Stuttgart oder Berlin fährt – der ist nicht nur in der Stadt begründet. Das ist die erste Portion Vielfalt.
Der zweite Gedanke war über die Vielfalt der Methoden zu schreiben – das erschien mir ermüdend, für mich und die potentiellen Leser*innen. Dann kam der dritte Gedanke …

Vielfalt oder die Ode an die Projektarbeit

Vielfalt steckt in den Projekten an sich. In Projekten geht es um Neues, in jedem Projekt kommen Menschen zusammen. Sie bringen ihre Fähigkeiten und Eigenheiten mit und fügen sich im Laufe des Projektes irgendwie zusammen, ein Team entsteht (über die Fallstricke auf dem Weg dorthin will ich heute nicht schreiben). Den (Erfahrungs-)Austausch, der zwangsläufig stattfindet, erlebe ich jedes Mal als sehr spannend UND persönlich bereichernd. Das ist einer der leider kaum beachteten Unterschiede zwischen rot und blau, der Umgang mit der bunten wechselnden Vielfalt der Menschen in Projekten.
Auch wenn Projekte anstrengend und stressig sind, die gelebte Vielfalt in Ihnen entschädigt für vieles. Alle, die an dieser Vielfalt Spaß haben sollten nach Berlin zum PM Camp fahren.

PM Camp Stuttgart 2017 – Vorgehensweisen gibt es viele – welche passt wie?

[et_pb_section admin_label=”section”][et_pb_row admin_label=”Zeile”][et_pb_column type=”1_3″][et_pb_image admin_label=”Bild” src=”http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wordle.jpg” alt=”Vorgehensweisen-Salat” title_text=”Vorgehensweisen-Salat” show_in_lightbox=”off” url_new_window=”off” use_overlay=”off” animation=”off” sticky=”off” align=”left” force_fullwidth=”off” always_center_on_mobile=”on” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid” /][/et_pb_column][et_pb_column type=”2_3″][et_pb_text admin_label=”Text” background_layout=”light” text_orientation=”left” use_border_color=”off” border_color=”#ffffff” border_style=”solid”] Am Beginn jeder Vorbereitung eines PM Camps steht die Suche nach einem Thema. Themen gibt es zur Zeit viele, eine riesige Welle an Vorgehensweisen schwappt durch die Projektlandschaft. Ansätze, Methoden, Vorgehensweise konkurrieren und kooperieren. Der Baukasten aus dem das passende gewählt werden kann, wird immer unübersichtlicher. Bildlich gesprochen sind die Legobausteine und die Holzklötze in allen Formen und Farben durchmischt und im Kinderzimmer gleichmäßig verteilt. Irgendwann blickt niemand mehr richtig durch und es stellt sich die Frage: “Wie um Himmelswillen finde ich das richtige, mit dem ich bauen will und kann?”. Das ist das Thema des PM Camps in Stuttgart 2017: Vorgehensweisen gibt es viele – welche passt wie? Ich möchte noch eine Metapher bemühen. Auf dem Tisch steht gewissermaßen ein bunt gemischter Methoden-Salat. Jede(r) hat einen eigenen Geschmack, ggf. gibt es auch echte Unverträglichkeiten. Wie kann ich das finden und herauspicken, was ich gut vertrage und mich sattmacht – und auch noch gut schmeckt. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen am 5. und 6 Mai. auf dem PM Camp Stuttgart 2017. Der Ticketverkauf hat schon begonnen.     [/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]

Kollektive Problemlösungskompetenz #MethodeEgal

Im voran gegangenen Text hatte ich die gruppendynamische Reife als wichtigsten Erfolgsfaktor bezeichnet. Das lässt sich einfach erklären.
  • Reife Gruppen zeichnen sich durch ein funktionierendes Vertrauensnetz aus, die Phase der Konflikte und Schuldzuweisungen wurde überwunden.
  • Projekte zeichnen sich durch Neuartigkeit, Kompliziertheit und manchmal Komplexität aus. Es liegt also in ihrer Natur, dass unvorhersehbare Fragestellungen, Herausforderungen und Schwierigkeiten auftauchen. Herausforderungen zu bewältigen und Probleme zu lösen gehört damit zum zwangsläufig zum Projektalltag.
  • Problemlösung lebt vom Ausprobieren neuer Ideen. Allerdings führt nicht jeder Lösungsansatz zum Ziel. So sehr wir es auch wünschen, an „Versuch und Irrtum“ führt kein Weg vorbei.
  • Wenn in der Gruppe Konflikte und Schuldzuweisungen an der Tagesordnung sind, wird niemand riskieren etwas versuchen, um sich nicht der Gefahr potentieller Schuldzuweisungen auszusetzen.
Zerstrittene Haufen können keine komplizierten Probleme lösen und müssen auf Wunder und singuläre Eingebungen hoffen. Letzteres funktioniert leider ganz selten und lässt sich auch nicht planen.