die schleichende Werbung

Das Thema Werbung schleicht zur Zeit durch die Blogosphäre. Gelegentlich gebe ich Büchertipps oder Produktempfehlungen ab. Da ich zur Zeit einen größeren Artikel zu einem Produkt in Arbeit habe, ist es an der Zeit eine klare Aussage zu treffen. Produktempfehlungen aus Gefälligkeit oder gegen Bezahlung gab es hier noch nie und wird es hier nie geben. Wenn ich eine Empfehlung abgebe, geschieht dies ausschließlich aus meiner Motivation heraus gute Erfahrungen weiter zu geben. Die Empfehlungen entstehen aus den Erfahrungen, die wir persönlich mit den jeweiligen Produkten gesammelt haben. Dementsprechend werden nur Produkte empfohlen, die wir selbst nutzen. Gelegentlich teste ich auch neue Produkte, wenn der Test ergibt, dass wir das Produkt nicht nutzen, erscheint auch kein Beitrag.

3 thoughts on “die schleichende Werbung

  1. Hmm, bei mir gab es neulich auch Werbung. Einmal aus Gefälligkeit (ich habe auf einen Wettbewerb hingewiesen, der eigentlich ein Buch mit ei-freien Kinderrezepten bekannter machen sollte – was ich eine schöne Sache finde, gerade weil es für die betroffenen wirklich nicht leicht ist, solche Rezepte zu finden) und einmal, weil es mir selbst gerade zupass kam.
    Letzteres war schlicht mein eigenes “Gewinnspiel”, dessen Preise von einem Web-Portal gesponsort wurden, wogegen ich es erwähnt und verlinkt habe. Der Wettbewerb selbst wurde aber vollkommen von mir ausgerichtet, die Preise von mir ausgesucht und die Regeln von mir festgelegt. Der “Sponsor” hat mir da völlig freie Hand gelassen und ich hätte eigentlich nicht einmal ein Banner von ihm einblenden müssen (ihm hätte ein kleiner Link gereicht) – das war meine Idee. Ich fand aber in dem Fall das Portal selbst gar nicht übel und recht nützlich – und zudem konnte ich so für meine Blogleser einen wirklich guten Preis verlosen. Für mich war da außer ein bisschen Spaß nichts drin, fand ich aber nicht so wichtig.

    Auf der anderen Seite muss ich allerdings auch sagen, habe ich in den letzten Wochen auch mehrere andere Werbe-Anfragen bekommen, die ich abgelehnt habe. So zum Beispiel wollte man mir eine Wii ausleihen und ein Spiel dazu schenken – ich müsse es nur testen und darüber bloggen. Oder ich sollte einen Blog verlinken/in die Blogroll aufnehmen, mit dem ich selber so gar nichts anfangen konnte. Und dann wären da auch noch diverse politische/gesellschaftliche Statements, die auf dem Rücken der Rumpelkammer abgegeben werden sollten (in den Kommentaren, indem man mir irgendeine Denkrichtung unterstellte und die ausgiebig befürwortete, etc)… Das war alles eben nichts für mich.
    Wenn ich denn werbe, dann für Dinge mit denen ich auch WIRKLICH etwas anfangen kann. Und dann mache auch ich die Regeln – nicht die Firma – und vor allem behalte ich mir vor, (wie zum beispiel im Falle des Fotobuchs vom Anbieter mit C) einem Produkttest zuzustimmen – aber dann eben auch klar zu sagen, wenn das Produkt mich eben _nicht_ überzeugt.

    Werbung ist immer so eine Sache. Ernstgemeinte Empfehlungen finde ich prima – verkaufen wollte ich mich dagegen nicht.

  2. Alternativ wäre vielleicht eine kurze Notiz, warum ein gewisses Produkt, das getestet wurde, nicht verwendet wird, auch ganz interessant.

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