gab es keine sauberen Kaffeetassen mehr. Der Schrank war leer, die Spüle war voll, die Spülmaschine noch nicht ausgeräumt. Was tun? Für manch einen mag das eine knifflige Frage sein. Ich für meine Person habe die sauberen Tassen aus der Maschine ausgeräumt, die Maschine neu mit den dreckigen eingeräumt um mir danach eine Tasse frisch zu befüllen. Während meines Tuns kam ein Kollege in die Küche und drückte seine Verwunderung aus einen Projektleiter in der Küche hantieren zu sehen. Offensichtlich ist das Modell des Projektleiters / Managers, der sich sprichwörtlich und real nicht die Hände schmutzig macht, immer noch weit verbreitet. Es geht hier mitnichten nur um dreckige Kaffeetassen. Ich wünsche mir auch nicht, dass ein Vorstandsvorsitzender den Hof fegt. Es geht um die grundsätzlich Bereitschaft im Kollegenkreis in dem man sich täglich bewegt auch Service-Aufgaben zu erledigen, anstatt im Bewusstsein einer höheren Funktion dies zu unterlassen. Wir sollten die Ära des lametta-tragenden “Ich muss das nicht machen” Managements allmählich hinter uns lassen.