Zwei erfüllte und spannende Tage liegen hinter uns. Ich schreibe bewusst „uns“. Die Hoffnung mit dem PM-Camp eine Veranstaltung aus der Taufe zu heben auf der offen und frei über alle Aspekte der Projektarbeit diskutiert werden kann hat sich mehr als erfüllt. Das Konzept der Veranstaltung hat einen Rahmen geschaffen, der von allen Teilnehmern mit Leben erfüllt wurde.

Es war spürbar, dass Menschen zusammen gekommen sind, denen Projektarbeit Spaß macht, die die Herausforderung in Projekten schätzen. Die Bereitschaft die eigenen Erfahrungen zu teilen, gewissermaßen aus dem Nähkästchen zu plaudern war vorhanden ebenso wie die Bereitschaft zuzuhören und neue Gedanken aufzunehmen. In diesem Geben und Nehmen enstand eine Atmosphäre, die viel Aufbruchstimmung vermittelte. Ein Ergebnis dieser Aufbruchstimmung ist z.B. die #openpm Initiative, die ich voll und ganz unterstütze, über die ich aber noch ausführlicher schreiben werde.

Mich hat besonders beeindruckt wie respektvoll diskutiert wurde. Der Begriff „auf Augenhöhe“ wurde ernst genommen – alte Hasen diskutierten mit Neueinsteigern, Neueinsteiger hinterfragten Bewährtes woraus sich neue Sichten ergaben. Ich habe viele inspirierende Menschen kennen gelernt, virtuelle Bekanntschaften wurden real, alte Bekanntschaften wurden wieder aufgefrischt. Ich bin mir sicher, dass sich aus einigen der neu entstandenen Kontakte fruchtbare Anregungen und Zusammenarbeiten ergeben werden.

P.S. Die Entscheidung, dass es nächstes Jahr wieder ein PM-Camp geben wird ist schon gefallen und ich werde wieder im Organisations-Team mit dabei sein.