Der Titel dieses Beitrags ging mir gestern spontan durch den Kopf. Gestern war ich über den Tag verteilt in Chats, Telkos, Telefonaten, Mailwechseln mit Kollegen aus Indien, Russland, Schottland, USA und Deutschland. Vier Besprechungen sind an sich schon anstrengend, mit wechselndem kulturellen Konfliktpotential potenziert sich die Anstrengung. Ja – interkulturelle Sensibilität gibt es nicht umsonst, interkulturelle Kommunikation strengt an. In diesem Sinne möchte ich auf einen Workshop hinweisen, den ich demnächst halten werde. In der Beschreibung der Veranstaltung heißt es:

Führungsstile sind einerseits eine sehr persönliche Angelegenheit. Der Reflexion und Weiterentwicklung von Führungsverhalten wird viel Aufmerksamkeit gewidmet – leider werden jedoch die unbewußten Einflußfaktoren, die aus der kulturellen Prägung stammen, kaum berücksichtigt. Auch die Empfänglichkeit für bestimmte Führungsstile unterliegt kulturellen Prägungen. So kann z.B. ein über Jahre hinweg optimierter und bewährter Führungsstil in einem neuen kulturellen Kontext zum Hemmschuh oder sogar zur Belastung werden.

Wir werden an diesem Abend uns über kurze Inputs, einige Übungen und kleinen Diskussionsrunden den Zusammenhang zwischen persönlicher kultureller Prägung und dem eigenen Führungsstil erarbeiten/bewußt machen und so Anregungen für unsere Projektarbeit gewinnen.

Anmeldung (kostenfrei) ist auf der Veranstaltungs-Seite der GPM möglich.