Schlagwort: #PM.Vorlesungen

Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

Auf die Gefahr hin zu provozieren oder den einen oder anderen zu verstimmen muss ich mir heute meinen Ärger um nicht zu sagen meine Frustration von der Seele schreiben. In einem Cartoon zum Thema Retrospektive klang es schon verhalten an, dass es unzählige “Scrum-but”-Implementierungen gibt. Das reicht von kleinen Abweichungen oder Missverständnissen bis hin zu groben Fehlern. Eine besonders destruktive Ausprägung ist mir schon mehrfach untergekommen.1

Eine “irgendwas” Implementierung, die sich Scrum nennt, verzichtet praktisch auf alles was Scrum ausmacht. Keine der Rollen ist besetzt, es gibt kein Backlog, daily scrum findet nicht statt. Das Einzige was es gibt sind “Sprints”. Dafür wird deren Ergebnis von außen vorgegeben. Sprints – das hört sich so schön schnell an, da kommt mehr dabei heraus – außerdem lassen sich Teams schneller takten, die Leute leisten mehr. Ein minimales agiles Zugeständnis gibt allerdings noch: Kundenvertreter wurden mit ins Team gesteckt. Das Mikromanagement wird durch Gruppendruck ersetzt. Die Arbeitsbelastung steigt und steigt. Gleichzeitig steigt die Angst aufzubegehren, weil der Druck von zwei Seiten kommt.

Mir schwillt der Kamm wenn ich so etwas erlebe. Sicher möchte ein Arbeitgeber, dass die Arbeitsergebnisse zählbar und gut sind. Wenn es aber nur noch um Taktung geht, die Mitarbeiter ausgepresst werden und jede Idee, die noch mehr Leistung verspricht, völlig einseitig aufgesetzt wird, hat der “Scrum-but”-Spaß ein Ende. Ja – ein gutes Team kann große Leistungen erbringen. Um diese zu erbringen benötigt es aber die eigenverantwortliche Freiheit selbst zu bestimmen was im nächsten Sprint erledigt werden soll. Organisationen, die derartige “Scrum-irgendwie” Ansätze verfolgen, handeln in meinen Augen unethisch. Die Dualität von Rechten und Pflichten, die Verantwortung für die Mitarbeiter wird ignoriert. Ich befürchte, dass der geschilderte Fall kein Einzelfall ist. Möglicherweise werden viele Änderungen, die unter den Flaggen “agil”, “Team”, “Verantwortung” usw. segeln, insgeheim nur vorgenommen um den Leistungsdruck erhöhen zu können.

Eine (ggf. höhere) Leistung, die aus echter Verantwortung der Mitarbeiter resultiert, ist nicht von heute auf morgen zu bekommen. Die Einführung neuer Arbeitsweisen wird in der Regel die scheinbare Leistung erst einmal verringern. Es ist vergleichbar mit einer Investition – auf die Rendite muss man ein wenig warten.

Warum schreibe ich das Ganze? Ich hinterfrage gerade selbstkritisch ob all die Lobeshymnen für die häufig genannten Ansätze nicht kontraproduktiv sind. Eine kurze Übung auf einem Scrum-Training, die eindrucksvoll demonstriert wie schnell und um welche Größenordnungen sich die Geschwindigkeit für eine bestimmte Aufgabe im Team erhöhen lässt ist das Eine. Den langen Weg diesen Effekt auch bei komplexen Aufgaben zu erzielen ist das Andere. Die Verheißung eines Hochleistungs-Teams erinnert mich ein wenig an die Renditeversprechen von Wertpapieren. Im Gegensatz zum reinen Finanzmarkt geht es in Projekten jedoch um reales Arbeiten – dazu gehört auch Anstrengung und zwar von ALLEN Seiten.

Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

Auf die Gefahr hin zu provozieren oder den einen oder anderen zu verstimmen muss ich mir heute meinen Ärger um nicht zu sagen meine Frustration ...
Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

wir sind fast fertig

Ich werde zwischenzeitlich immer wieder darauf angesprochen was ich von den Verzögerungen beim Bau des Berliner Flughafens halte. Einen weiteren Anstoß etwas darüber zu schreiben ...
wir sind fast fertig

Hybrides Projektmanagement ist keine Ausrede

Hybrides Projektmanagement ist in aller Munde. Der situativ passende Mix aus Methoden bzw. Elementen verschiedener Vorgehensweisen führt zum Erfolg. In einer Werbeanzeige las ich kürzlich, ...
Hybrides Projektmanagement ist keine Ausrede

#PM.Vorlesungen

Im Sommersemester 2019 halte ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart zwei Vorlesungen über Projektmanagement: IT-Projektmanagement und „Agiles ProjektManagement“. Eine eindeutige Trennung zwischen den ...
#PM.Vorlesungen

Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben. Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14) Dieses Zitat ...
Projekt oder »das nach vorn Geworfene«
  1. Die erste Fassung des Textes hatte ich 2012 geschrieben, die beschriebene “Scrum-Ausprägung” ist mir seitdem immer wieder aufs neue begegnet. []

wir sind fast fertig

Ich werde zwischenzeitlich immer wieder darauf angesprochen was ich von den Verzögerungen beim Bau des Berliner Flughafens halte. Einen weiteren Anstoß  etwas darüber zu schreiben lieferte mir vor einiger Zeit ein Telefongespräch, dessen Ohrenzeuge ich unfreiwillig wurde. Ein Projektmitarbeiter fragte den anderen: “Wie weit bist Du mit dem Dokument?” Die Antwort lautete: “Ich habe es fertig gemacht. Abschnitt 6, 7, und 8 fehlen aber noch, Abschnitt 2 ist noch leer. Hinten müsste man auch noch etwas ergänzen.” Ich übertreibe nicht. Das Gespräch fand genauso statt.

Das fragliche Dokument war offensichtlich noch weit davon entfernt fertig zu sein, dennoch wurde die Frage im ersten Atemzug mit einer Erfolgsmeldung beantwortet. “Ich habe es fertig gemacht.” Der Satz “Ich habe daran gearbeitet, bin aber noch lange nicht fertig” hätte die Situation deutlich präziser beschrieben. In einem Statusbericht würde sich allerdings die erste Formulierung deutlich besser machen. Im Sinne der positiven rhetorischen Selbstdarstellung ist es naturgemäß besser mit den vollbrachten Leistungen zu beginnen und die weniger positiven Punkte erst später oder gar nicht mehr zu nennen.

Was hat das mit dem Flughafen in Berlin zu tun?

Projekte in dieser Größenordnung haben in der Regel ein mehrstufiges Berichtswesen. Auf der Basis von Detailberichten werden über mehrere Stufen hinweg komprimierte Berichte erstellt. Wenn jede(r) Beteiligte nach obigem Prinzip seine vollbrachten Taten übertreibt und die Einschränkungen teilweise verschweigt kommt es zu einer fatalen Kettenreaktion. Wenn jede Ebene des Berichtswesens gemäß des Pareto-Prinzips1 also einer (80/20)% Teilung übertreibt ist schon nach 3 Hierarchie-Ebenen eine halbe Lügengeschichte entstanden. Die Berichte, die bei den Entscheidungsgremien ankommen, sind dann so verfälscht, dass eine rechtzeitige, wirkungsvolle Reaktion auf die zwangsläufig auftretenden Probleme nicht mehr möglich ist.

Die Probleme werden erst bekannt,
wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Insofern sehe ich das Problem bei derartigen Projekten nicht im methodischen Bereich sondern in der mangelnden Wahrhaftigkeit der Kommunikation.

Siehe auch: Bauprojekt im alten Ägypten

Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

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wir sind fast fertig

Ich werde zwischenzeitlich immer wieder darauf angesprochen was ich von den Verzögerungen beim Bau des Berliner Flughafens halte. Einen weiteren Anstoß etwas darüber zu schreiben ...
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Hybrides Projektmanagement ist keine Ausrede

Hybrides Projektmanagement ist in aller Munde. Der situativ passende Mix aus Methoden bzw. Elementen verschiedener Vorgehensweisen führt zum Erfolg. In einer Werbeanzeige las ich kürzlich, ...
Hybrides Projektmanagement ist keine Ausrede

#PM.Vorlesungen

Im Sommersemester 2019 halte ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart zwei Vorlesungen über Projektmanagement: IT-Projektmanagement und „Agiles ProjektManagement“. Eine eindeutige Trennung zwischen den ...
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Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben. Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14) Dieses Zitat ...
Projekt oder »das nach vorn Geworfene«
  1. siehe Wikipedia: Pareto-Prinzip []

Hybrides Projektmanagement ist keine Ausrede

Hybrides Projektmanagement ist in aller Munde. Der situativ passende Mix aus Methoden bzw. Elementen verschiedener Vorgehensweisen führt zum Erfolg. In einer Werbeanzeige las ich kürzlich, dass ein effizienter Mix der besten Elemente des Wasserfalls und des agilen Konzeptes ein effizientes Projektmanagement des „best ob both worlds”-Prinzips sei.

So weit so vielversprechend, die Realität sieht aber in vielen Organisation anders aus. Der hybride Mix wird gelegentlich als Ausrede gebraucht, um unangenehme Aspekte einer Methode nicht anwenden oder umsetzen zu müssen.

Es fallen Sätze wie „Wir schreiben keine abnahmerelevante Spezifikation, wir machen User-Stores.“ Oder „Wir benötigen keine Pläne, wir machen Scrum“. Im ersten Fall wird dann geflissentlich ignoriert, dass jede einzelne User-Story eine Abnahmespezifikation1 enthalten muss. Im zweiten Fall wird ignoriert, dass in Scrum in den Planning-Meetings viel detaillierter geplant wird, als es in einem klassisch gesteuerten Projekt möglich wäre.2.

Trotz des agilen Hypes ist in vielen Organisation ein Vorgehensmodell mit langfristiger Vorausplanung immer noch relevant. Andererseits sind die Vorteile einer agilen Vorgehensweise nicht mehr zu ignorieren. Insofern ist die Kombination von Vorgehensweisen ein offensichtlicher und notwendiger Ausweg. Um diesen Weg erfolgreich zu beschreiten sollte nicht den Ausreden gehuldigt werden. Stattdessen müssen Übergabepunkte zwischen methodisch unterschiedlichen Elementen definiert werden. Davor und danach muss ordentlich und präzise gearbeitet werden.

Hybride Vorgehensweise erfordert Präzision

An einem Beispiel wird das klarer. In Behörden ist nach wie vor das V-Modell die vorgeschriebene Vorgehensweise. Die große Zahl an Spezifikations-Dokumenten und ein agiles Backlog passen allerdings nicht richtig zusammen und können nur aufwändig parallel gepflegt werden – hier kommen dann die erwähnten Übergabepunkte ins Spiel. Eine mögliche Gestaltung eines solchen Punktes kann wie folgt aussehen:

  1. Zusammenfassung der frühen (groben) Spezifikationsdokumente in einem knapp formulierten Dokument
  2. Ausrufung eines Redaktionsschlusses der Dokumente und offizielle Abnahme des zusammengefassten Dokumentes
  3. Verwendung der Zusammenfassung als Vision für den Einstieg in Scrum
  4. Aufsetzen eines Backlogs, das die wesentlichen Inhalte und Gliederungspunkte der vorangegangenen Dokumente z.B. in Form von Kategorien enthält

Die später im Kontext des V-Modells notwendigen Abnahme-Spezifikationen ergeben sich dann aus Auszügen des Backlogs. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn die Einträge im Backlog nach den Regeln der Scrum-Kunst gepflegt und bearbeitet wurden. Wenn bei den Definitionen von „ready“ und „done“ geschlampt wird, wird weder die Übernahme aus vorangegangenen Spezifikationen noch die Übergabe der Ergebnisse an einen folgenden Prozess funktionieren.

Ein hybrides Vorgehen entbindet weder von der notwendigen Kenntnis der beteiligten Methoden noch von der ordentlichen und sauberen Umsetzung der tatsächlich genutzten Elemente.

Update am 14.02.2019: Frank Blome hat mich auf einen wichtigen Punkt hingewiesen: Ohne Werkzeuge funktioniert das Beschriebene nicht: Hybrides Vorgehen braucht passende Werkzeuge. Dem stimme ich ohne Einschränkung zu.

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Hybrides Projektmanagement ist in aller Munde. Der situativ passende Mix aus Methoden bzw. Elementen verschiedener Vorgehensweisen führt zum Erfolg. In einer Werbeanzeige las ich kürzlich, ...
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Im Sommersemester 2019 halte ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart zwei Vorlesungen über Projektmanagement: IT-Projektmanagement und „Agiles ProjektManagement“. Eine eindeutige Trennung zwischen den ...
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Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben. Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14) Dieses Zitat ...
Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

  1. Eine “condition of satisfaction” ist in der Regel eine Liste von Bedingungen, die erfüllt sein müssen um die “Story” erfolgreich abzunehmen. []
  2. Ein echtes Scrum-Team plant sehr viel und detailliert. Im Unterschied zum klassischen Projektplan wird die Planung nicht von einer Projektleitung vorab erstellt, sondern vom Team während der gesamten Laufzeit gepflegt. []

#PM.Vorlesungen

Im Sommersemester 2019 halte ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart zwei Vorlesungen über Projektmanagement: IT-Projektmanagement und „Agiles ProjektManagement“. Eine eindeutige Trennung zwischen den Inhalten dieser Vorlesungen ist auf dem Hintergrund des oft zitierten „hybriden Projektmanagements“ schwierig und nicht mehr sinnvoll. Andererseits ist es sehr hilfreich, bewusst wechselnde Perspektiven einzunehmen, um wichtige Aspekte besser erkennen zu können. In diesem Sinne möchte ich Gedanken und Fragen von Studierenden aus beiden Vorlesungen aufgreifen und diese in einer Reihe von Beiträgen besprechen.

Den Anfang hatte ich mit einer sehr einfachen Projektdefinition gemacht. Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

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Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben. Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14) Dieses Zitat ...
Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt oder »das nach vorn Geworfene«

Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben.

Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14)

Dieses Zitat eröffnet den Horizont zu dem was ein Projekt sein kann und sollte. Begriffsdefinitionen erscheinen erbsenzählerisch sind aber angesichts der Vielzahl neuer und vermischter Begriffe zur Beschreibung von Arbeitsformen nach wie vor notwendig. Um den Begriff “Projekt” präzise zu fassen und den Einsatz von Projektmanagement-Methoden zu rechtfertigen sollte eine Unternehmung mindestens folgende Merkmale aufweisen:

  1. ein in Worten beschreibbares Ziel oder Arbeitsergebnis,
  2. das in dieser Form noch nicht existiert und so groß oder kompliziert ist, dass es nicht von einem Menschen alleine erarbeitet werden kann.
  3. einen Termin an dem mit den Arbeiten begonnen wird sowie einen weiteren an dem das Arbeitsergebnis vorliegen soll,
  4. mindestens drei Personen, die das Ergebnis erarbeiten
  5. sowie mindestens eine weitere Person, an die das Arbeitsergebnis geliefert wird.

Alle Vorhaben, Aufgaben, Unternehmungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, sollten nicht als Projekte bezeichnet und mit Projekt-Management traktiert werden.

Weitere Kennzeichen wie Projektorganisation, Team, bestimmte Rollen sind lediglich Ausprägungen, die in jedem Projekt neu und individuell ausgestaltet werden müssen.

Die oben genannten Merkmale stehen nicht im Widerspruch zu den Definitionen, die in der DIN-Norm oder anderen formalen Rahmen formuliert sind. Die dort erwähnten Begrenzungen (Ressourcen, Zeiten) sind oben implizit enthalten.

Quellen

Hört mit dem Etikettenschwindel auf!

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Ich werde zwischenzeitlich immer wieder darauf angesprochen was ich von den Verzögerungen beim Bau des Berliner Flughafens halte. Einen weiteren Anstoß etwas darüber zu schreiben ...
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Hybrides Projektmanagement ist in aller Munde. Der situativ passende Mix aus Methoden bzw. Elementen verschiedener Vorgehensweisen führt zum Erfolg. In einer Werbeanzeige las ich kürzlich, ...
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Im Sommersemester 2019 halte ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart zwei Vorlesungen über Projektmanagement: IT-Projektmanagement und „Agiles ProjektManagement“. Eine eindeutige Trennung zwischen den ...
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Projekt [lateinisch proiectum »das nach vorn Geworfene«] das, -(e)s/-e, geplante oder bereits begonnene Unternehmung; (groß angelegtes) Vorhaben. Brockhaus, Projekt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/projekt (aufgerufen am 2019-03-14) Dieses Zitat ...
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