Schlagwort: Menschen

Welches Team für welchen Zweck?

Welches Team für welchen Zweck?

Nahezu jede Form der Zusammenarbeit von Menschen wird heute mit dem Begriff Team belegt. Aber nicht überall wo Team drauf steht, ist auch das Gleiche drin. Eine Unterscheidung der Charakteristika der Zusammenarbeit ist wichtig. Nicht jedes „Team“ ist für jede Aufgabe geeignet. Zudem unterscheiden sich die Ansätze von Leitung und Führung zum Teil erheblich.

Kulturkarusell

Kulturkarusell

Heute ein kurzer Bericht aus der ehrenamtlichen Arbeit: Kulturkarussell – so lautete der Titel einer Veranstaltung, die wir letzten Samstag zusammen mit Menschen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Kamerun und Deutschland durchgeführt haben. … Vorschnelle Interpretationen ungewohnter Verhaltensmuster greifen in der Regel zu kurz. Wenn z.B. jemand zögert, mir die Hand zu geben, hat das nicht zwingend etwas mit fehlendem Respekt oder Unhöflichkeit zu tun. … Letztendlich wollen sich Menschen wohlfühlen.

Keine neuen Muster ohne Werte

Keine neuen Muster ohne Werte

Für das PM Camp Dornbirn haben wir dieses Jahr das Thema Muster brechen gewählt. Einen ersten Gedankengang über eine erweiterte Bewertung des Projekterfolges hatte ich hier bereits formuliert. Das Wort Bewertung enthält den gedanklich sehr sperrigen Wortstamm „Wert“. Vor dem PM Camp findet auch noch das EnjoyWorkCamp statt, bei dem es sich um neue, menschlichere Lebens- und Arbeitswelten dreht. Auch hier lande ich gedanklich sehr schnell bei dem Begriff Wert(e).

Nachtrag zur Wirksamkeit

Nachtrag zur Wirksamkeit

Kürzlich schrieb ich über die Wirksamkeit von Management folgende Sätze:
Es wäre sinnvoll Maßnahmen hinsichtlich des Wirkungsgrads zu prüfen oder sich zumindest die Frage zu stellen, ob eine Management-Aktivität wirklich dem Projektfortschritt dient.
Dies möchte ich heute ergänzen. Dazu zitiere ich Roland Dürre:
Deshalb hilft nur Achtsamkeit und Offenheit. Im Leben anwesend sein, die Liebe walten lassen und sich selbst treu bleiben. Und den Mut zum Ausprobieren haben. Und dabei bereit sein mehr zu geben als zu nehmen.
Das wäre ein Beitrag zu einer besseren Arbeits-Welt, wenn diese Gedanken mehr Berücksichtigung fänden. Ganz nebenbei müsste dann die Frage nach der Wirksamkeit vielleicht gar nicht mehr gestellt werden.
Gestaltungsprinzipien der Arbeit

Gestaltungsprinzipien der Arbeit

tableau_schmiede_01_kleinVor kurzem hatte ich anlässlich der Beyond Project Management – Blogparade zu möglichen Entwicklungen in der Projekt- und Arbeitswelt geschrieben. Dort hatte ich einige alternative Prinzipien formuliert mit den denen sich Arbeit neu1 gestalten lässt. Diese habe ich als Diskussions-Grundlage für das bevorstehende EnJoyWorkCamp und das PM Camp in Dornbirn etwas umformuliert.

 

Fünf Gestaltungsprinzipien:
  • Kleine autonom handelnde und kooperierende Gruppen und Teams verdrängen hierarchisch organisierte und zentral gesteuerte Einheiten.
  • Kooperatives “Learning by Doing” wird wichtiger als die Anhäufung von Ausbildungsnachweisen.
  • Führungsstrukturen entwickeln sich aus der konkreten Aufgabenstellung und sind nicht mehr per Organigramm vorgegeben.
  • Nachhaltigkeit2 verdrängt die Gewinnoptimierung als oberstes Geschäftsprinzip.
  • Die Bewertung von Arbeits- und Ergebnisqualität geht über eine reine Kostenbewertung hinaus.
Eine Diskussion über diese Prinzipien möchte ich im Rahmen einer Session auf dem EnJoyWorkCamp und dem PM Camp in Dornbirn anstoßen. Zum Titelbild: Ein Schmied repariert stumpf gewordene Bohrmeißel. Reparatur statt Neukauf und Wiederverwendung sind Prinzipien, die sich hinter dem Begriff der Nachhaltigkeit verbergen können.
  1. Die derzeit dominierende Form der Arbeit würde ich so beschreiben: “Große globalisierte gewinnoptimierende Organisationen mit kleinteiligen gut kontrollierten Arbeitsschritten.” Dem stehen künftig kleine, regionalisierte, nachhaltigere und kooperativ handelnde Organisationen gegenüber. []
  2. Nachhaltigkeit im Sinne des Vorhaltens von Reserven, die eine “gesundheitliche” Stabilität ermöglichen. []
© pentaeder 2019 / 2020